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Warschau gedenkt Deportationen aus größtem Ghetto

23.07.2012 | 06:48 |   (DiePresse.com)

Am Sonntag wurde mit dem "Marsch des Lebens" an die Opfer erinnert. Nur 500 Kinder überlebten den Holocaust in Europas größten Ghetto.

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Mit einem "Marsch des Lebens" ist am Sonntagabend in Warschau des Beginns der Deportationen aus dem Warschauer Ghetto vor 70 Jahren gedacht worden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten jüdischen Kinder - nur etwa 500 Kinder bis zu 15 Jahren überlebten den Holocaust im größten Ghetto Europas im Zweiten Weltkrieg.

Warschau war zuvor die Stadt mit der größten jüdischen Bevölkerung Europas. Mit der sogenannten Liquidierung der Ghettos setzten die Nazis ihre Pläne zur Ermordung der europäischen Juden systematisch in die Tat um. Schätzungen zufolge wurden zwischen 250.000 und 300.000 Warschauer Juden ermordet.

 

(APA/dpa)

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9 Kommentare
Gast: Lauser
23.07.2012 15:37
16 0

Gedenken die Juden eigentlich auch der Deutschen Kinder

die durch den Bombenfliegerterror elendig verrecken mussten oder freuen sie sich darüber?

Antworten Gast: honza-neu
25.07.2012 09:56
0 12

Re: Gedenken die Juden eigentlich auch der Deutschen Kinder

Und warum sollten sie das ?

Gast: Blankenstein Husar
23.07.2012 15:35
17 0

Aha, sind wieder Gedenktage angesagt.

Ok, dann gedenke ich zwischendurch an das Massaker in Postelberg und der Vertreibung der Sudetendeutschen...

Antworten Gast: honza-neu
25.07.2012 09:24
0 15

Re: Aha, sind wieder Gedenktage angesagt.

Ich denke an die Massaker im sog. Protektorat, die die Großdeutschen mit den Sudetendeutschen angerichtet haben ! Und an die ausplünderung des Landes, für die bis heute keine Entschädigung bezahlt wurde !!

Re: Re: Aha, sind wieder Gedenktage angesagt.

Dem Land gings sogar sehr gut, solange die Sudetendeutschen noch dort zu Hause waren! Erst nach dem 2. WK haben die Tschechen und deren "Neusiedler" selbst alles heruntergewirtschaftet. Der Raub hat nichts Gutes gebracht, alles hat man verludern lassen. Die desolate Landwirtschaft zum Beispiel hat sich bis heute noch nicht erfangen!

Re: Re: Aha, sind wieder Gedenktage angesagt.

Hören Sie mit den (altkommunistischen) Unwahrheiten auf, Sie schaden nur Ihren Landsleuten! Nennen Sie mir Datum und Ort, wo Sudetendeutsche ein Massaker unter Tschechen anrichteten! Den Tschechen gings im 2. WK am Besten von allen Europäern, wie Churchil sagte:" Die Tschechen spazierten gemütlich durch den 25. WK, aber nachher benahmen sie sich wie die größten Banditen!" Dafür ist 1/3 Ihres Landes Diebsgut!

Antworten Antworten Antworten Gast: eichhorn
31.07.2012 17:17
0 12

Re: Re: Re: Aha, sind wieder Gedenktage angesagt.

Ihre Verblendung ist wohl in der reflexfreien Annahme der Hitlerpropaganda geschuldet, es gab nur ein Reich, Großdeutschland und folglich Großdeutsche. Nach historischen Quellen ist bekannt und belegt, dass die Sudetendeutschen besonders zackig mitmarschiert sind und den rechten Arm weit höher gehoben haben!! Der billige Versuch die Sudetendeutschen aus allen Gräueltaten herauszunehmen wäre fast zum Lachen. Sie wollen also behaupten, die Tschechen können ja noch über das sog. Protektorat und damit verbundene Gräueltaten froh sein!? Warum fahren Sie nicht z.B. nach Lidice und erzählen nicht dort diesen Misst!?
Churchill sagte auch: " Dass die Sudetendeutsche die 5. Kollone von Hitler waren" !
Und kommen Sie nicht mit der Hitlerpropaganda von den unterdrückten SD in der CSR !

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: bömerwäldler
07.08.2012 07:45
11 1

Re: Re: Re: Re: Aha, sind wieder Gedenktage angesagt.

Dann nennen Sie mir konkrete Gräueltaten von Sudetendeutschen, mit Ort und Datum. Lidice hat mit Sudetendeutschen überhaupt nichts zu tun und war die im Krieg leider übliche Antwort auf Ermordung eines Politikers, selbstverständlich aber auch ein Kriegsverbrechen! Die Okkupation der rein deutschsprachigen Gebiete anno1919 leitete einen sofortigen Hinauswurf der ansässigen Bevölkerung aus allen Staatsposten (Ämter, Post, Bahn, Polizei,..) ein. Die Sudetendeutschen wurden durch die tschechischen Behörden massivst diskriminiert, bis hin zum Schulwesen und somit förmlich in die Arme des Verbrechers Hitler getrieben. Die rein deutschsprachige Böhmerwaldbevölkerung hatte vor 1919 überhaupt keine Reibungspunkte mit Tschechen, da im gesamten Böhmerwald nie Tschechen zu Hause waren. Selbst die Franzosen und Engländer haben die Diskriminierung als unerträglich bezeichnet! Eine weitere Lüge ist die Behauptung, daß die Tschechen die Vertreibung aufgrund der Beschlüsse in Potsdam durchführte. Über 800.000 Menschen wurden schon brutalst vertrieben und beraubt, bevor diese Konferenz überhaupt stattfand! Sie drehen dem Beitragsschreiber "veverka" auch das Wort im Mund um- es ist schlicht gelogen, daß dieser schrieb, die Tschechen könnten über das Protektorat froh sein. Aber vielleicht rührt es aus Ihrer Unkenntnis, Texte zu erfassen, her. Für Sie scheinen die tausendfachen Morde an Kindern, Frauen und Alten durch "Hitler-Zujubeln" gerechtfertigt? Eine bedenkliche Rechtsauffassung!

Gast: Nordlicht
23.07.2012 12:26
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Warschau gedenkt Deportationen aus größtem Ghetto

Ich rate zum Lesen des Buches "Der Pianist". Ein erschütterndes Zeugnis von einem, der diesen Irrsinn durch Zufall überlebt hat.