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Nach 25 Jahren neue Spuren im Fall Barschel

29.07.2012 | 18:34 |   (Die Presse)

Die Ermittlungen zum Tod des CDU-Politikers könnten wieder aufgenommen werden, nachdem DNA-Spuren auf seiner Kleidung ausgewertet wurden. Barschel war 1987 im Hotelzimmer tot in der Badewanne gefunden worden.

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Hamburg/Ag. Knapp 25 Jahre nach dem mysteriösen Tod des deutschen Politikers Uwe Barschel (CDU) in einem Genfer Hotelzimmer gibt es eine neue Spur. Spezialisten des Kieler Landeskriminalamts haben an der Kleidung des früheren Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein den genetischen Fingerabdruck eines Unbekannten entdeckt. Dies teilte der ehemalige Kieler CDU-Landtagsabgeordnete Werner Kalinka – der die Untersuchung 2010 angeregt hatte – am Wochenende mit.

Demnach haben die Ermittler DNA einer fremden Person auf der Strickjacke, den Socken und der Krawatte sichergestellt, die der CDU-Politiker in der Nacht seines Todes trug. Auch auf einem Hotelhandtuch sollen solche Spuren entdeckt worden sein.

Barschel war wegen eines politischen Skandals zurückgetreten und am 11. Oktober 1987 im Hotelzimmer tot in der Badewanne gefunden worden. Obwohl es Vermutungen gegeben hatte, er habe sich nicht selbst ermordet, sondern sei umgebracht worden, stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen 1998 ein. Parteifreunde fordern nun eine Wiederaufnahme des Verfahrens.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.07.2012)

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3 Kommentare
Gast: Ungeklärte
30.07.2012 08:58
3 0

Verdacht auch ohne DNA

Da braucht man kein Kriminologe mit High tech Ausrüstung zu sein um dringenden Tachtverdacht zu schöpfen,dass hier Fremdeinwirkung volrag

Gast: Schleswigbeobachter
30.07.2012 04:16
4 0

Waffenhaendler

Barschel wollte einen bestimmten Waffenhandel eben nicht. So musste er sterben. Man verprellt eben nicht die wahren Herren Deutschlands!

Re: Waffenhaendler

Die Herren Lütgendorff und Möllemann

waren auch im Waffenhandel verstrickt.

Ihr Tod wurde auch nie aufgeklärt.