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Wollte Honecker deutsch-deutsche Föderation?

23.08.2012 | 17:55 |   (DiePresse.com)

Ein Historiker behauptet, dass der Machthaber vor dem Zusammenbruch der DDR über eine Föderation nachdachte - mit ihm und Lafontaine an der Spitze.

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Der frühere DDR-Machthaber Erich Honecker hat nach neuen Forschungen noch kurz vor dem Zusammenbruch der SED-Herrschaft über eine deutsch-deutsche Föderation nachgedacht. Diese hätte dann vom Saarländer Honecker in Ostdeutschland und vom Saarländer Oskar Lafontaine im Westen geführt werden sollen, sagte der Historiker Martin Sabrow der "Zeit".

Manche Indizien deuteten darauf hin, dass Honecker einem sentimentalen Saarpatriotismus nachhing, sagte der Leiter des Potsdamer Zentrums für Zeithistorische Forschung. Honecker, der an diesem Samstag 100 Jahre alt geworden wäre, stammt wie Lafontaine aus dem Saarland.

Im kurzem Matrosenanzug posiert

Die Biografie Honeckers sei viel sprunghafter gewesen als in der geglätteten Erzählung der DDR, so Sabrow. Die Repräsentation der Eliten sei nicht auf individuelles Charisma ausgelegt gewesen, sondern auf Funktions- und Passfähigkeit im Parteiapparat. So habe Honecker einmal im mittleren Alter bei einem seiner Besuche auf der Krim in einem kurzen Matrosenanzug posiert. "Das zu veröffentlichen war undenkbar, das Ministerium für Staatssicherheit hat solche Bilder sofort unter Verschluss genommen", sagte der Historiker.

Honecker starb 1994 mit 81 Jahren im Exil in Santiago de Chile. Zuvor war in Berlin ein Prozess gegen den schwer krebskranken Ex-Spitzenfunktionär wegen der Schüsse auf DDR-Flüchtlinge eingestellt worden.

(APA/dpa)

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4 Kommentare
Gast: Guckst du
05.09.2012 08:32
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Das hätte dem Dachdeckerlehrling Honecker so gepasst:

Erst das gemeinsame Dach derart zertrümmern, dass die Menschen auf seiner Hausseite sämtlichen Unwettern ausgesetzt sind. Dann auch noch kollektiven Hausarrest über die armen Menschen verhängen.
Dabei eh schon vom Bruder im Westen mit Milliarden Deutsche (West-)Mark erhalten werden müssen.
Und wenn dann gar nichts mehr geht, nach was angeblich Gemeinsamen suchen, ohne die (Haus-)Besetzung des dachzertrümmerten Teils der Ruine aufgeben zu wollen.
Fazit: Realsozialisten waren schon immer nicht nur "rot lackierte Faschisten" (Zitat Adenauer), sondern vor sich hin dümmelnde Phantasten auf Kosten ihres Volkes.

nur durch die Besetzung Mitteldeutschlands durch die Sowjets konnte so ein Lumpenproletariat die macht ergreifen. kein Wunder, dass Millionen vor diesen weltfremden Diktatoren in den Westen flohen.

solche gestalten wie Ulbricht und Honecker sollen unseren Kindern Warnung sein.

Gast: Westwind
23.08.2012 19:45
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Spießbürger wie alle Kommunisten

Dieser kleinbürgerliche Großverbrecher ist falsch behandelt worden

Gast: Hammvieh
23.08.2012 18:21
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So haette es kommen koennen

Stattdessen hat die DDR die BRD geschluckt und Agitprop-Merkel hat die Alleinherrschaft uebernommen.