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"Heimkehrertreffen" heuer wieder am Ulrichsberg

10.09.2012 | 12:51 |   (DiePresse.com)

Das umstrittene Treffen am Sonntag soll doppelt so viele Teilnehmer anlocken wie im Vorjahr. Die Veranstalter wollen Neonazis fernhalten.

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Nach der Absage vor drei Jahren und den abgespeckten Durchführungen 2010 und 2011 findet heuer wieder ein "Heimkehrertreffen" am Kärntner Ulrichsberg statt. Die Ulrichsberggemeinschaft (UBG) ruft für kommenden Sonntag zu einer Gedenkfeier, am Vorabend ist ein "Heimatabend" in einem Hotel in Krumpendorf geplant. Der neue UBG-Präsident Hermann Kandussi hofft heuer auf 800 bis 1000 Besucher und damit auf doppelt so viel wie im vergangenen Jahr, als die Feier im Klagenfurter Konzerthaus durchgeführt wurde.

Das jährliche Treffen ist umstritten: Für die Veranstalter ist es ein "Friedensfest", Kritiker sehen darin ein Treffen national gesinnter Ewiggestriger. 2009 musste die Gedenkfeier abgesagt werden, weil ein hochrangiges Mitglied der UBG im Internet mit Nazi-Devotionalien gehandelt haben soll. 2010 fand die Feier in einem Zelt beim Herzogstuhl in Maria Saal statt, 2010 im Klagenfurter Konzerthaus.

Treffen kostet rund 18.000 Euro

Nach den Querelen der vergangenen Jahre will Kandussi heuer "neue Ideen auf den Berg" bringen. Was das genau sein soll, wollte er allerdings nicht preisgeben. Allerdings wird der Festredner "kein Politiker" sein, verriet Kandussi am Montag. Für die Durchführung der Veranstaltung - samt Shuttledienst auf den Berg - brauchen die Organisatoren rund 18.000 Euro. Da die vom Land Kärnten jährlich dem Verein zugesagten 11.000 Euro dafür nicht reichen hat Kandussi beim zuständigen Landesrat Harald Dobernig (FPK) um weitere 8000 Euro angesucht. "Eine Zusage ist allerdings ausständig", sagte Kandussi.

Bis vor wenigen Jahren hatte das Bundesheer den Shuttledienst auf den Ulrichsberg organisiert. SP-Verteidigungsminister Norbert Darabos untersagte2009 Soldaten die Teilnahme in Uniform. Auch ein Brief des pensionierten Unteroffiziers Kandussi konnte den Ressortchef offenbar nicht umstimmen. Die Teilnahme von Soldaten sei mit der "Wahrung des Ansehens des Bundesheeres" nicht vereinbar, zitierte Kandussi aus einem Darabos-Schreiben.

In den vergangenen Jahren waren immer wieder Vertreter der Neonazi-Szene am Ulrichsberg aufgetaucht. 2009 hatte sich etwa Gottfried Küssel am Berg blicken lassen. "Wir werden alles versuchen solche Kreise - egal ob sie von links oder von rechts kommen - vom Berg fernzuhalten", sagte der ehemalige FPÖ-Vizekanzler und nunmehrige UBG-Vizepräsident Herbert Haupt.

(APA)

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17 Kommentare
Gast: ojeoje
13.09.2012 22:56
0 0

Ulrichsbergtreffen 2012: Nazis mit kräftiger staatlicher Unterstützung

om Ulrichsbergtreffen 2010 und den Protesten dagegen habe ich früher bereits berichtet. Auch dieses Jahr findet das Ulrichsbergtreffen statt.
Wer sich da so rumtreibt? Neonazistisches/deutschnationales/faschistisches/… Gedankengut zuhauf. Ein kleiner Einblick in die letzten Jahre gibt der Wikipedia Eintrag.

Rest des Blogpostings unter
http://wutimbauch.wordpress.com/2012/09/13/ulrichsbergtreffen-2012-nazis-mal-wieder/" target="_blank">http://wutimbauch.wordpress.com/2012/09/13/ulrichsbergtreffen-2012-nazis-mal-wieder/

6 0

Recht

Es ist gut das man sich an gefallene Soldaten erinnert. Schlecht ist das populistische Linke Totengedenken in den Dreck ziehen.

Antworten Gast: Na und?
12.09.2012 13:22
5 0

Fällt Ihnen das erst jetzt auf?

Linke haben selber keine Werte.

Daher sind sie prinzipiell käuflich & charakterlos. Ihre eigene Charakterlosigkeit verstecken sie hinter "Toleranz".

Man hat schon mehreren Personen das Ehrengrab aberkannt, weil man damit politisches Kleingeld gemacht hat.

Wenn dann wieder Millionen oder gleich Milliarden veruntreut werden, wird der Mantel des Schweigens darüber gebreitet.

Gast: Hannelore Busch
11.09.2012 20:37
0 7

Meine Meinung

Dieses Treffen ist kein Gedenken an schlechte Zeiten und schlechte Politiker und üble Einzelschicksale, es ist ein Aufkochen niemals zur Ruhe gekommener negativer Gefühle, bei dem Versöhnung und Aussöhnung unbekannte Worte sind. Darum: Nein zu so einer Veranstaltung!!

Gast: GrafGudenus
11.09.2012 15:55
0 8

Gute Arbeit

hat Herr Benesch nicht geleistet

Antworten Gast: fragender gast
12.09.2012 09:43
4 0

Re: Gute Arbeit

meinen sie das so, dass benes seine faschistoiden dekrete noch gründlicher und brutaler verifizieren hätte sollen und den völkermord, den er schon 1919 lt. seiner eigenen aussage beginnen wollte, noch grausamer hätte durchführen sollen?

Antworten Gast: lift
11.09.2012 18:08
10 0

Re: Gute Arbeit

Wenn Sie meinen, es wurde zuwenig gemordet, zuwenig Kinder und Frauen erschlagen, dann gehörten Sie eigentlich unter Beobachtung. Für sein Land wars auch nicht git. Alles gestohlene wurde saumäßig heruntergewirtschaftet!

Gast: schnitzel
11.09.2012 09:07
22 0

Der Unterschied

Andere Länder sind da weniger zimperlich. Während man sich bei uns über ein Treffen Ewiggestriger, das sich eigentlich schon in Selbstauflösung befindet, den Kopf zerbricht, stellt man in Tschechien Herrn Benes feierlich Büsten auf und benennt weiterhin Bauwerke nach ihm, obwohl dieser Herr mit seinen Politkollegen öffentlich bei Ansprachen und im Radio zum Völkermord an den Sudetendeutschen aufrief("..tötet sie, alle, die Kinder, die Alten...!"oder "„Wenn unser Tag kommt, dann wird die ganze Nation den alten Kampfruf der Hussiten anwenden: ‚Schlagt sie, tötet sie, laßt keinen am Leben. Jeder sollte sich nach einer geeigneten Waffe umsehen, um die Deutschen zu treffen. Wenn keine Feuerwaffen zur Hand sind, dann jede Art Waffe, die schneidet, sticht oder trifft"-Originalzitate!). Seine Dekrete legalisieren bis heute Raub, Mord und ethnische Säuberung, 1/3 des Landes ist den ursprünglichen Eigentümern gestohlen worden. Präsident Klaus verteidigt beinahe hystrerísch diese Gaunerdekrete, obwohl sie völkerrechtswidrig sind und menschenrechtsverletzend! Und die Waschlappenpolitiker in der EU schauen tatenlos zu. Sie brachten höchstens den "Mut" auf, das harmlose nettozahlende Österreich mit Sanktionen zun belegen! Ich bin eigentlich ein EU- Befürworter, bin aber in diesem Punkt schwer enttäuscht über die zahnlosen und heuchlerischen EU Politiker, die sogar zulassen, dass sich Tschechien von der Grunrechte-Charta ausnehmen läßt, um den Fortbestand dieser Schanddekrete zu garantieren

Antworten Gast: Ostblock
12.09.2012 13:17
4 0

Nicht nur die Tschechen!

Quer durch Europa sind im 20. Jhdt. Deutsche ermordet und vertrieben worden.

Selbstverständlich waren die Deutschen willkommen, als es die Länder aufzubauen galt, irgendwann zwischen 1000 - 1700. Danach quer durch Osteuropa das gleiche: Mord, Vertreibung, Enteignung.

Ironie des Schicksals: Der Diebstahl ist historisch nicht belohnt worden. Ehemals reiche Gebiete sind heute bitterarm.

Auch andere Völker sind massiv vergewaltigt worden. Der Frieden der letzten Jahre täuscht darüber hinweg, daß es nach wie vor Gräben quer durch Europa gibt.

Aha, ein unabhängiger APA Artikel

"umstrittene Treffen" ist ja sehr unabhängig und erfüllt jede Journalistische Sorgfalt!

Der Leser soll gleich wissen, dass diese VA nicht politisch korrekt ist. Es ist auch ein Appell, nicht hinzugehen. Denn wer will schon zu problematischen VAs gehen und evt. selbst sogar ärger bekommen?

Das alles ist mit dem Wort "umstritten" verknüpft. Aber was erwarten wir, wir sind in der EU und haben eine rot-schwarze Regierung! Da steht Propaganda auf der Tagesordnung. Natürlich von der "unabhängigen" APA berichtet.

Re: Aha, ein unabhängiger APA Artikel

Mein Gott, Ihre Paranoia hat ja schon klinische Ausmaße...

"Umstritten" ist eine absolut korrekte, zutreffende und neutrale Beschreibung dieser Veranstaltung. Oder ist sie es etwa nicht?

Antworten Antworten Gast: Be-obachter
10.09.2012 19:43
9 1

Re: "Umstritten"

Es ist ja eigentlich nur die eine Seite, die streitet.
Die Anderen streiten nicht, sondern gehen hin.

Wenn von 2 Parteien nur eine streitet, was ist dann umstritten?

Antworten Antworten Antworten Gast: TheDude
11.09.2012 09:18
1 2

Re: Re: "Umstritten"

das Sie die Bedeutung von dem Wort "umstritten" nicht verstanden haben, haben sie jetzt bewiesen. Bravo!

Umstritten hat nichts mit dem Streit zweier Parteien zu tun. Bitte schauen Sie ins Wörterbuch!

Antworten Antworten Gast: Tonus
10.09.2012 19:42
6 2

Re: Re: Aha, ein unabhängiger APA Artikel

Darf man auch von einem "umstrittenen" Bundespräsidententejn oder Kanzler sprechen?

Antworten Antworten Antworten Gast: TheDude
11.09.2012 09:16
2 3

Re: Re: Re: Aha, ein unabhängiger APA Artikel

Da diese demokratisch gewählt werden, ist das natürlich kein zulässiger Vergleich.

Nachdem der Großteil aller Österreicher (einschließlich der einzigen beiden Heimkehrer, die ich kenne!) gegen diese Veranstaltung sind, gilt diese als umstritten.

Den Medien immer eine Verschwörung anzudichten, nur weil man die Bedeutung einzelner Worte nicht kenn, halte ich für peinlich!

Gast: hrjhzju
10.09.2012 15:33
7 8

Zeit

So viele kann es ja nicht mehr geben,Gevatter Tod fuhr da schon ordendlich mit der Sense durch.

Gast: vito c
10.09.2012 14:03
8 10

heimkehrer? wovon?

dass da noch so viele leben? meine großmutter ist jetzt über 90, die hat den krieg und eine flucht noch erlebt. aber die wäre zu schwach und desinteressiert für sowas.

was ich sagen will: so viele körperlich und geistig aktive kann es doch gar nicht mehr geben, die die damalige zeit im sog. erwachsenenalter miterlebt haben. bald kann es gar kein solches treffen mehr geben, zumindets nicht unter diesem namen, denn dann lebt keiner mehr, der vom zweiten weltkireg heimgekehrt ist.

übrigens, ich dachte kärnten ist so gut wie pleite. wo nehmen die dann die kohle her um sowas zu sponser? oder istd as aus dem buget der landeswerbung: sowas zieht sicher die schickies an. obwohl russische oligarchen stehen auch meist eher rechts, vielleicht wird daraus noch ein treffen von veteranen der roten armee.