''Jahrhundertstreit'': Der Kärntner ''Ortstafelsturm''


(c) Www.BilderBox.com (Www.BilderBox.com)
Bild 1 von 14

Am 20. September 1972 ließ Bundeskanzler Bruno Kreisky (SPÖ) die ersten zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten aufstellen – und löste den „Ortstafelsturm“ aus: „Deutsch-Kärntner“ beschmierten die Schilder, montierten sie ab und drohten mit Bombenanschlägen.

Ein Rückblick auf den Kampf um die getäfelte Zweisprachigkeit.

Mehr Bildergalerien:

Bild: (c) REUTERS (POOL New / Reuters)Tunnel-Blick
Israels Soldaten in den Hamas-Röhren
Bild: (c) EPA (CHRISTOPHE MORIN)Sarkozy in der Bredouille
Im Dickicht neuer und alter Affären
Iranische Raketenstarts bei einem Manöver / Bild: EPAIranische Raketenschau
"Ausstellung des Erreichten" der Revolutionsgarden
Krim-Referendum
Russische Fahnen, durchsichtige Urnen
Russische Matrosen bei der jährlichen Maiparade in Moskau / Krimkrise
Die Streitkräfte der Hauptrivalen im Vergleich
USS George Washington / Bild: USS NavyWaffen für die Mottenkiste
Das US-Militär muss sparen
Fugitive former U.S. spy agency contractor Edward Snowden's new refugee documents granted by Russia is seen during a news conference in Moscow / Bild: (c) REUTERS (MAXIM SHEMETOV)Edward Snowden
Der Weg zum Staatsfeind Nummer eins
Bild: (c) imago stock&people (imago stock&people)19 aus 193
Die wenigen Staatschefinnen
Reaktionen
''Klingt wie ein Nachruf''
Bild: (c) REUTERS (Vasily Fedosenko / Reuters)Kiew im EU-Streit
Gewalt überschattet Proteste
Bild: (c) imago stock&people (imago stock&people)Nach der Wahl
Um diese Politiker wird es ruhiger
Bild: (c) REUTERS (JONATHAN ERNST)Amoklauf in Washington
Panik auf dem Navy-Gelände
Bild: www.cia.govVon NSA bis CIA
Die mächtigen US-Geheimdienste
Bild: (c) Reuters (JASON REED)Die Obama-Misere
Baustellen, Pleiten und Skandale
Bild: (c) AP (DAN CHUNG)Irak-Krieg
120.000 Tote, 2,1 Billionen Dollar und eine Lüge
Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
32 Kommentare
 
12
0 0

Grenzen

und Schilder sind da, das jeder weiß wo er sich momentan befinden. Was dazu gehört ist der Hinweis hier geht es zu dem Nachbarland, kann auch in der Landessprache des jeweiligen Landes sein.

Korrektur: ANTISLOWENISCHE Deutsch-Kärntner beschmierten sie etc.

p.s. eine Schande bis heute ist das Abmontieren der Zusatztafel "Koroska", wo am Beginn der A2 Südautobahn in Wien (Auffahrt Triesterstrasse) das grünweisse Schild "nach Kärnten" sagt.

("nach Kärnten" ist kein Verkehrszeichen und kein Wegweiser, vermutlich hat es nicht einmal eine Genehmigung; weiss irgendwer, warum "na Koroska" abmontiert wurde?)

Antworten Gast: Kärntner2012
22.09.2012 08:42
0 0

Re: Korrektur: ANTISLOWENISCHE Deutsch-Kärntner beschmierten sie etc.

Weils grammatikalisch falsch ist?

na super.

hauptsache, wir pudeln uns über die "intoleranten" muslime auf....

Man vergisst gerne...

..dass es die Slowenischsprachigen waren, die in der Volksabstimmung 1919 den Ausschlag für den Verbleib des halben Bundeslandes südlich von Klagenfurt und Villach im österreichischen Staat gegeben haben.

Ich kann verstehen dass dieser Konflikt von Leuten, die die Kriege erlebt haben, sehr mit Emotionen vermischt ist (davon sollte es nicht mehr allzuviele geben).

Aber für uns Spätgeborene sollte nicht mehr als eine absurde, künstliche Inszenierung sein.

"Deutsche" Kärntner und Slowenischsprachige unterscheiden sich nicht durch Hautfarbe, Religion, Physiognomie, Staatsform, kulturell ist auch fast alles gleich, nur dass eine Gruppe eine Sprache mehr spricht....

Re: Man vergisst gerne...

Korrekt!

Und diese von den Deutsch-Kärntnern mythologisierte Volksabstimmung war eigentlich keine rein nationale Abstimmung,sondern auch eine gesellschaftspolitische Abstimmung,denn viele Slovenen stimmten deshalb für Österreich,weil sie lieber in einer neuen Demokratie leben wollten und nicht wieder in einer alten Monarchie der Südslaven.

Denn von der k&k-Monarchie hatten sie die Nase voll,die sie in den 1. Weltkrieg getrieben hat.

Und was wenig bekannt ist,stimmten viele deutschstämmige konservative Großgrundbesitzer für die alte serbische Monarchie der Südslaven,weil sie befürchteten, in dieser neuen Demokratie mit sozialistischer Mehrheit ihren Grundbesitz zu verlieren,wie auch die Großgrundbesitzer im Rahmen der Oktober-Revolution in Rußland ihren Besitz verloren haben.


Antworten Gast: Johann S
21.09.2012 15:38
0 1

Re: Man vergisst gerne...

ja,dadurch erübrigte sich eine zweite Abstimmung in dem Gebiet mit weniger Slowenenanteil.
War ja vorgesehen.
Fr Gr ein Steirer

Ah geh, alles halb so wild!

Ich mein, wer hat noch nie so ein Schild abmontiert, wenn der Name irgendwie abgespaced oder kurios war. Kann mich noch gut an diesen aberwitzigen Blechpolizisten namens Viktor erinnern. Der steht im Übrigen jetzt bei mir in der Garage - oh Mann, war der verankert.

Re: Ah geh, alles halb so wild!/vain inc.

"Der steht im Übrigen jetzt bei mir in der Garage"

Und? Was macht er dort? Ich hoffe, zumindest in "Doppelfunktion":

- Bewachung des "Höchstselbeneigenen" "Feuerstuhls"

- die Radarpistole immer "gezogen", zwecks Messung der "Vorbeiglüher" - dadurch "Aufbesserung" Ihrer persönlichen Einkommensverhältnisse

;o)))

Re: Re: Ah geh, alles halb so wild!/vain inc.

Rolling on the floor laughing! :-))

Re: Re: Re: Ah geh, alles halb so wild!/vain inc.

Wer "rollt"? Etwa gar die "Maschin"? :o)))

Re: Re: Re: Re: Ah geh, alles halb so wild!/vain inc.

Die ist tatsächlich heuer wieder "gerollt" - waagrecht! -:(
Echt traurig, wenn die frisch polierte Verschalung an einem vorbeischlittert.
Ich glaub, dass ich das ganze Motorrad schon zweimal in Ersatzteilen bestellt habe. Mein KTM-Dealer gibt mir schon 20% auf Spare Parts.

Kärntnen is a Waunsinn

Ich war vor kurzem in Bleiburg (Pliberk), habe Rinkenberg (Vogrče) und Wiederndorf (Vidra ves) besucht und das Wetter war sehr schön. Unverglesslich bleibt mir Eisenkappel-Vellach (Železna Kapla-Bela) und die Heimfahrt über den Paulitschsattel (Pavličevo sedlo)

Ich verstehe aber noch immer nicht, warum die gleichen slowenischen Nachbarn in der Steiermark nie ein "Problem" waren.

Antworten Gast: hans2
20.09.2012 22:45
1 0

Re: Kärntnen is a Waunsinn

Das gemischt- und slowenischsprachige Gebiet der Steiermark, die Untersteiermark, wurde nach dem 1. Weltkrieg von Österreich abgetrennt und dem SHS-Staat zugeschlagen. Dort und in allen Nachfolgestaaten hatte man es nicht so mit Minderheitenrechten (harmlos ausgedrückt). Infolgedessen und in Folge des 2. Weltkrieges ist eine ethnisch relativ einheitliche Bevölkerung ohne selbstbewusste Minderheiten entstanden. Daher ist ein Ortstafelkonflikt in der südlichen Steiermark nicht vorstellbar.

Antworten Gast: SPE
20.09.2012 21:08
1 1

Re: Kärntnen is a Waunsinn

Sie verstehen das deswegen nicht, weil Sie die Geschichte Kärntens nicht kennen. Sind Sie kein Österreicher? Dann ist das verzeihlich und Sie könnten sich hier schlau machen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kärntner_Abwehrkampf

Antworten Gast: Leutschaftlicher Beobachter
20.09.2012 20:37
1 8

Re: Kärntnen is a Waunsinn

Schön, daß Sie die windischen Bezeichnungen nicht ausließen. Ich frage mich allerdings, ob Sie sich bei Orten in Slowenien auch der deutschen Bezeichnung bedienen...

Ich hoffe doch! Also Krainburg, Marburg, Laibach, ...

Oder sind Sie ein Undeutscher?

Gast: leRenard
20.09.2012 19:24
1 0

Invers zum Geist der Schweiz


Gast: Heinz vom Dobratsch
20.09.2012 19:15
1 3

Deutschnamige Slowenen

Von den nationalbetonten Slowenen namens Grafenauer, Tischler und Zwitter haben der
"Südländer" und "Aaron Fishoh" anscheinend noch nie etwas gehört

„Deutsch-Kärntner“

Was war das nochmals? Slowenen mit einer deutschen Identitaet oder? Waschechte Oesterreicher eben.

Antworten Gast: Luitgard Lobesam
20.09.2012 19:19
1 0

Re: „Deutsch-Kärntner“

Als Deutsch-Kärntner werden die Angehörigen der ethnischen Bevölkerungsmehrheit des Landes Kärnten bezeichnet. Ihre nichtdeutschen Landsleute sind die
Slowenisch-Kärntner.

Re: „Deutsch-Kärntner“

Korrekt!

In Kärnten haben die Deutschtümler sehr häufig slovenische Namen und in Wien tschechische Namen.

Die Mitgliederliste der FPK, des BZÖ und FPÖ ist diesbezüglich sehr interessant.

Antworten Antworten Gast: Leutschaftlicher_Beobachter
20.09.2012 20:41
0 1

Re: Re: „Deutsch-Kärntner“

Und was soll itzo so schlimm daran sein, wenn Freiheitliche slawische Nachnamen haben?

Ich kann nur soviel sagen: Mir ist ein Ahmet Öztürk bei FPÖ oder BZÖ zehnmal lieber als ein Cem Gündüz bei den Grünen.

Re: Re: Re: „Deutsch-Kärntner“

Und strah bedeutet

auf deutsch

fürchterlich-bzw.schrecklich!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: .: HELLO :.
21.09.2012 11:45
0 0

Re: Re: Re: Re: „Deutsch-Kärntner“

Wer oder was heißt "Strah"? Wenn Sie auf Strache anspielen: Strach = tschechisch "Angst".
Und die haben die GroKos. Hosen voll bis zum Gehtnichtmehr.

Re: Re: Re: Re: Re: „Deutsch-Kärntner“

Strahe bedeutet aber der Ängstliche!

Antworten Antworten Gast: Luitgard Lobesam
20.09.2012 19:24
0 6

Nie wieder SHS-Schikanen!

Wollen Sie etwa in (Süd-)Kärnten die Namensanalyse einführen, mittels derer im einstigen Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen deutschen Kindern mit südslawischen oder aus südslawischen Sprachen stamenden Familiennamen der deutsche Schulunterricht verwehrt wurde?

 
12
AnmeldenAnmelden