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FPÖ protestiert gegen NS-Deserteursdenkmal

13.10.2012 | 17:50 |   (Die Presse)

Nachdem Wien entschieden hat, ein Denkmal auf dem Ballhausplatz zu errichten, gehen Freiheitliche auf die Barrikaden. Man ortet eine „Denkmalinflation“. Mit ihrem Protest bleibt die FPÖ aber vorerst allein.

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Wien. Die Entscheidung der Stadt Wien, den Deserteuren der deutschen Wehrmacht während der NS-Zeit auf dem Ballhausplatz ein Denkmal zu errichten, stößt bei den Wiener Freiheitlichen auf Ablehnung: Gemeinderat Johann Herzog ortet eine „Denkmalinflation“ in der Bundeshauptstadt. Darüber hinaus sei es Fakt, dass „Desertieren bis zum heutigen Tage international geächtet“ sei, erklärt Herzog in einer Aussendung. Weder werde mit dem Aufstellen eines Denkmals differenziert, noch werde dabei die „Problematik des Desertierens im Allgemeinen beleuchtet“.

Die FPÖ werde dem Denkmal jedenfalls nicht zustimmen, denn dadurch würde „die Generation von Weltkriegsteilnehmern nachträglich ins Eck gestellt“. Dieser „pädagogische Zeigefinger“ versuche zu moralisieren und blende die „problematische Haltung mancher Deserteure bis hin zum Verrat und damit zu weiteren Opfern“ aus.

Mit ihrem Protest bleibt die FPÖ aber vorerst allein: „Sehr erfreut“ über die Entscheidung für das Denkmal zeigt sich Thomas Geldmacher, Obmann des Personenkomitees „Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz“. Die Stadt habe „eingesehen, dass Rehabilitierung nur dann funktioniere, wenn sie öffentlich passiert“.

Prominenter Standort. Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) und der grüne Klubchef David Ellensohn haben am Freitag nach monatelangen Verhandlungen bekannt gegeben, dass das Denkmal bereits kommendes Jahr errichtet werden soll – als Platz habe man sich auf die Einbuchtung des Volksgartens auf dem Ballhausplatz, gegenüber von Hofburg und Bundeskanzleramt, entschieden.

Dass nicht der ursprünglich diskutierte Standort auf dem Heldenplatz gewählt wurde, liege an den anderen dort anstehenden Projekten wie dem Bau einer Tiefgarage und des Tiefenspeichers für die Nationalbibliothek.
Wer das Denkmal gestalten soll, wird nun von der städtischen Einrichtung „Kunst im öffentlichen Raum“ ausgeschrieben und entschieden. Für die Umsetzung des Projekts sind rund 200.000 Euro budgetiert.  ?

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.10.2012)

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152 Kommentare

Re: Ein SINNLOSER Krieg von einem geisteskranken wahnsinnigen Österreicher angefangen, wo über 60 MILLIONEN Menschen -egal von welcher Seite- ihr Leben verloren haben, und diese Clowns der FPÖ wagen sich hier "quer" zu legen? Ich verstehe die Welt nicht mehr!

im deutsch-polnischen krieg von neunzehn dreiszig starben keine sechszig millionen! da polen in den jahren zwischen den zwei weltkriegen mit saemtlichen nachbarn krieg gefuehrt hat und auch die deutsche grenzen mehrfach ueberschritt um sich an der deutschen bevoelkerung zu vergehn, draengt sich doch die frage auf, ob der deutsch-polnische krieg so sinnlos war. waere der deutschoesterreicher bis an sein lebensende maler geblieben, churchill haette dennoch seinen krieg bekommen, denn deutschland waere aus seiner natuerlichen inneren kraft wieder zu der die briten uebersteigenden wirtschaftsmacht und somit zugleich ein feind der jahrhunderte alten britischen strategie der 'power of balance' geworden.

Antworten Gast: gluksu
14.10.2012 12:01
3 2

Re: Ein SINNLOSER Krieg von einem geisteskranken wahnsinnigen Österreicher angefangen, wo über 60 MILLIONEN Menschen -egal von welcher Seite- ihr Leben verloren haben, und diese Clowns der FPÖ wagen sich hier "quer" zu legen? Ich verstehe die Welt nicht mehr!

Ein Wahnsinniger, der in Deutschland gross wurde, bei uns war er nichtmal als Maler tauglich.

Sie sollten sich vorher etwas mehr informieren.

Antworten Gast: mir reichts
14.10.2012 11:26
5 3

Re: Ein SINNLOSER Krieg von einem geisteskranken wahnsinnigen Österreicher angefangen, wo über 60 MILLIONEN Menschen -egal von welcher Seite- ihr Leben verloren haben, und diese Clowns der FPÖ wagen sich hier "quer" zu legen? Ich verstehe die Welt nicht mehr!

mehr geschichte wagen!

hitler war staatenlos, als er deutscher kanzler wurde.

er hat auf seiten des deutschen reichs und nicht der k.i.k. monarchie gekämpft.

Gast: Üzgyr Y.
14.10.2012 08:29
4 7

Roter Bundeskanzler hat schon viele viele gute Einfälle gehabt. Faymann kennt auch den Wert von Gastarbeiter, die hier geblieben sind und weiß wie wichtig der Beitrag für Kultur und Wirtschaft ist, was gerade wir türkischstämmigen machen. Ist auch längste Zeit, dass Österreich ein Denkmal für Zuwanderer macht, für Gastarbeiter aus z.B. Türkei, die haben Österreich nach dem Krieg aufgebaut und das Wirtschaftswunder gemacht.

Daher auch sehr wichtige Sache, wenn dafür endlich ein Denkmal errichtet wird.
Ohne türkische Gastarbeiter wäre Österreich eine bayrische Provinz oder schlimmer hinter eisernen Vorhang verschwunden.

Deserteur

Überall auf dieser Welt ist desertieren eine Straftat. Auch in Österr. Warum bitte ein Denkmal? 100teusend haben am Heldenplatz Hitler zugejubelt, wo waren die Widerstandskämper? War Andreas Hofer ein Widerstandskämpfer oder ein Terrorist? Warum wurde er hingerichtet? Nur die Sieger sind die Guten. Bitte ein Denkmal für alle, die etwas nicht gemacht haben, weil es ja falsch sein könnte!
Wir brauchen kein "Deserteursdenkmal".

Antworten Gast: WidAH
14.10.2012 19:05
2 0

Re: Deserteur

Natürlich war Andreas Hofer ein Widerstandskämpfer!

Antworten Gast: Huni
14.10.2012 14:30
0 2

Re: Deserteur

Stimmt. Und in Tirol werden gerade die Andrea Hofer Denkmäler geschliffen. Da auch noch heutigen Rechtsempfinden Hofer ein Verbrecher wäre (Terrorismus, Kriegsdienstverweigerung, Aufstand, Aufwiegelung, etc.)......Stimmts?

Antworten Gast: ist hingefallen?
14.10.2012 12:05
5 5

Re: Deserteur

Sind Sie denn wirklich so naiv, wie sie schreiben?

Mit dem Denkmal kann Österreich wenigstens zum Ausdruck bringen, dass nicht jeder mit dem Wahnsinnigen A.H. einverstanden war, und mit der Idiologie der Nazies.


Gast: herbst9
14.10.2012 02:54
4 10

... dadurch würde „die Generation von Weltkriegsteilnehmern nachträglich ins Eck gestellt“


Ja eh, so solls sein!

Gast: mens sana
14.10.2012 01:59
16 4

Dieses verquere Geschichtsbild brauchen wir nicht

Wenn Herr Ellensohn einen einzigen denkmalwürdigen Deserteur nennen kann (also: kein Kommunist, aber auch nicht jemand, der aus reiner Feigheit seine Kameraden im Stich gelassen hat), dann soll er ihn nennen. Dann könnte man über diesen Mann nachdenken und ihm vielleicht tatsächlich ein Denkmal errichten. Aber in dieser Pauschalität ist die Denkmalidee schlicht und einfach abwegig. Typisch rot-grün eben.

Antworten Gast: Huni
14.10.2012 14:31
1 4

Re: Dieses verquere Geschichtsbild brauchen wir nicht

Gehens in eine gut bestückte Bibliothek (und Archive) und Sie werden viele denkmalwürdige (nach Ihrer Definition) finden....

6 6

Die Nazis haben aufs Schändlichste die Interessen der Bevölkerung verraten,

daher war es nur gut und recht
auch sie zu verraten.

Ein Denkmal war mehr als überfällig.

Antworten Gast: ganau
14.10.2012 19:06
0 0

Re: Die Nazis haben aufs Schändlichste die Interessen der Bevölkerung verraten,

Diese Sichtweise eröffnet ganz neue Perspektiven! Gratuliere zur Weitsicht!

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
13.10.2012 22:45
7 0

Unterschied muß sein

Ich habe volle Hochachtung vor den wenigen, die ihren Posten in der Wehrmacht verlassen haben um im Untergrund gegen das Regime zu kämpfen. Keinen Respekt verdienen allerdings aus meiner Sicht Soldaten die lange auf ruhigen Posten (meist Verwaltung) bei der Truppe im Hinterland gedient haben, die Privilegien genossen haben und dann aus reiner Feigheit bei Annäherung des Feindes aus ihren Einheiten geflohen sind.

Gast: Papa Schlumpf
13.10.2012 22:03
5 9

Die FPÖ ist konsequent gegen folgende Sachen:

- Frauen woanders als am Herd oder im Kindbett
- Aufklärung von Blauen Gewohnheitsmassenverbrechen an Steuerzahler und Kommunen
- gegen Biosprit mit Mineralölbeimengung (schlecht zu verdauen)
- gegen Schulnoten ( weil immer Loser)
- gegen Alkoholsteuer
- gegen Nichtvergessen
- gegen Hirn
- gegen Wehrmachtsaustellungen
- gegen.....

7 4

Vielleicht könnte man ja,

wo man doch gerade dabei ist, das Russendenkmal am Schwarzenbergplatz zu einem Denkmal für die Deserteure der Roten Armee umwidmen?

Gleiches Recht für alle, nicht wahr?

Die Vergangenheit sollte man irgendwann mal ruhen lassen ...

.. Ich verstehe dass die Geschädigten ihr Leid von Generation zu Generation weitergeben.
Ich verstehe auch dass jetzt die Desserteure als Helden dastehen wollen, .... jedoch verstehe ich nicht warum ich in der Zeit der "SPÖ Sparpolitik" für irgendwas meine Steuern zahle, für dass ich nichts kann.
Es ist durchwegs falsch von gewissen Menschen die jetzige Genaration in Österreich für den 2WK verantwortlich zu machen,

Wenn der Darabosch sein Denkmal haben möchte kann er es von der Partei finanzieren lassen, ABER ganz sicher nicht von meinem Geld, mein Urgroßvater war Bauer und war an diesem Krieg nicht beteiligt!!!

Antworten Gast: DemkmalregtzumNachdenkenan
14.10.2012 19:09
0 1

Re: Die Vergangenheit sollte man irgendwann mal ruhen lassen ...

Niemand macht niemanden für etwas verantwortlich - es soll nur die Aufmerksamkeit ein Bißchen an diese leute gerichtet werden.

der sinn

des denkmals besteht unter anderem darin, daß unser bewußtsein geschärft wird dafür, daß ein verweigern der teilnahme an angriffskrieg und völkermord, begangen von einem verbrecherischen regime wie es die nazis waren, straffrei bleiben muß.

kein wunder, daß die rechtsextremen parteien in österreich sich dafür so gar nicht erwärmen können, sympathisieren doch sehr viele ihrer vertreter ganz frech und offen mit braunem gedankengut.

Viele

schon ganz schön viele - schon wissen wer - hier.

14 42

Gar nicht gewusst,

dass es noch immer so viel Großdeutsche Nazis bei uns gibt, die der Wehrmacht nachtrauern.

6 6

Re: Gar nicht gewusst,

Deserteure sind Leute, die ihre Kameraden im Stich lassen. Das ist doch aus keinem Gesichtspunkt etwas Ehrenswertes sondern Feigheit. Ein Deserteur ist doch kein Widerstandskämpfer. Sogar der Kriegsgegner verachtet Deserteure obwohl sie ihm nützen. Tiefer geht es doch nicht mehr.

Tja...

Bei der Gegenwart durchaus verständlich!

Re: Gar nicht gewusst,

tja lernen sie erst einmal Geschichte, bevor sie sich lächerlich machen: großdeutsch und Nazi sind zwei ganz unterschiedliche Dinge.

nur so zum nachdenken: was steht am Denkmal des Helden Erzherzogs Karl...fuer Deutschlands ehr...

und das war sicher kein Nazi! auch Renner oder Mozart waren keine nazis. es ist ganz legitim fuer ein Deutschland mit oesterreich zu sein - ohne nazi zu sein. aber fuer einen Spoe bildungspolitikgeschaedigten hat Bildung keine Bedeutung.

Antworten Antworten Gast: deneindanke
14.10.2012 19:11
0 2

Re: Re: Gar nicht gewusst,

Ich bin sicher kein Deutscher! Deutschland mit Österreich NEIN DANKE!

Wer wie wir Österreicher mit dem Dauerschuldgefühlsausdruck...

...über ein halbes Jahrhundert hinweg herumläuft, braucht sich nicht wundern, dass die Konsequenz daraus sich in absurden Aktionen sich widerspiegelt.
Wer seine Geschichte nicht akzeptiert, wird den Respekt - siehe Merkel Besuch in Griechenland - nie zurückgewinnen.

Re: Wer wie wir Österreicher mit dem Dauerschuldgefühlsausdruck...

ö lief in der nachkriegszeit viel mehr mit einem daueropfergefühlsausdruck als mit einem dauerschuldgefühlsausdruck herum - wider die historischen tatsachen. dass daraus ein verqueres verhältnis zur eigenen geschichte entstehen muss, ist klar.

Antworten Gast: eslebeunservolk
13.10.2012 22:40
2 2

Re: Wer wie wir Österreicher mit dem Dauerschuldgefühlsausdruck...

Respekt brauchen wir so nicht erarbeiten. Es gibt andere Methoden - wir sind ja schließlich nicht die USA. Ach, übrigens: Großdeutschland gibt es nicht mehr - ejtzt sind wir stolze, unabhängige, eigenständige Österreicher. Es lebe das österreichische Volk!

es

gibt ein Stalin Denkmal eins für che und jetzt auch eins für Mao im 3en beim Viperroom so würdigen die linken Faschisten ihre Massenmörder

Gast: sesselkleber
13.10.2012 19:38
1 0

nun ist doch Tschetschenien

ein grosses und weites Land.............

Gast: gast forever
13.10.2012 08:36
56 5

Lasst sie doch tun, was sie nicht lassen können...

schlimmer ist es , wenn andere Länder Verbrechern Denkmäler aufstellen, wie zum Beispiel die Tschechen dem Völkermörder Benes
und noch gleichzeitig ehemalige Mörder per Gesetz vor der Justiz schützen! Hallo Gutmenschen, wieso regt Ihr euch da nicht auf?

Antworten Gast: interessiertminet
13.10.2012 22:41
5 10

Re: Lasst sie doch tun, was sie nicht lassen können...

Was ineressiert mich Tschechien?

Antworten Antworten Gast: habermann
15.10.2012 07:37
7 0

Re: Re: Lasst sie doch tun, was sie nicht lassen können...

Ein äußerst wertvoller Beitrag!

Ein Denkmal für den unbekannten Ostspion



fehlt noch!

Nur ein Denkmal für den bekannten Helmut Zilk alias Holec ist zuwenig!

Da gibt es noch Soviele in der SPÖ die unentdeckt geblieben sind, bisher!


Antworten Gast: Helmut Schlick
14.10.2012 12:40
3 1

Re: Ein Denkmal für den unbekannten Ostspion

Der Platz vor der Albertina (wie hieß er doch gleich) würde sich anbieten für das Denkmal des "unbekannten Ostspions" (unbekannt war er nicht, eher kamerageil, es war nur nicht bekannt, dass er jahrelang Ostspion war!). Da können die Roten dann Mahnwachen abhalten.

Re: Ein Denkmal für den unbekannten Ostspion

Interressanter Ansatz, so hab ich das noch nicht gesehen.

Gast: advanced deep space propeller
12.10.2012 20:02
11 37

schon ok

sich der vergangenheit zu stellen kann schmerzhaft sein, aber es ist aufrichtig und wichtig.
gut so, ein weiteres kapitel der aufarbeitung und vergangenheitsbewältigung wird damit eröffnet. es gibt noch viel zu tun!

Stimmt

Rheinwiesenlager... völlig unbearbeitet

0 0

Re: Stimmt

Ja, aber eigentlich wäre derzeit Guantanamo aktuell. Oder ist man deswegen dann erst in 70 Jahren "bekümmert".

Re: schon ok

Jetzt is aber dann endlich mal schluß mit dem aufarbeiten.Wie lange und wie viel denn noch ?!

Re: Re: schon ok

Dobernig und Konsorten haben diese bitter nötig.

Antworten Antworten Gast: Huni
14.10.2012 14:34
2 1

Re: Re: schon ok

Ja genau,. Stoppt die Aufarbeitung! Stoppt die Geschichte! Sprengung des Mozarts-Haus, Sofort! ;-)

9 1

Re: Re: schon ok

naja, wenn ich mir so manchen Kommentar hier durchlese, scheint mir, dass noch sehr viel und sehr lange Aufarbeitung vor uns zu liegen hat. Und eigentlich geht es gar nicht mehr um Aufarbeitung, sondern - so mancher Kommentar macht es klar - um Verhinderung, dass rechtnationaler Erzkonservativismus oder soziale Nationalisten wieder an die Macht kommen.

Der Eid auf einen Staat endet mit der Veränderung der Grundlage
Ein erzwungener Eid is keiner

nur soviel zu jenen, die meinen, die Deserteure würden kein Denkmal verdienen.


Re: schon ok

Ich bin mir ziemlich sicher dass ein großer Teil der Österreicher die Vergangenheit verkraftet habt, und der noch größere Teil gar nix damit zu tun hat. ... Dieses aufkochen dieser Themen ergibt eigentlich nach 60 Jahren gar keinen Sinn mehr, weil die meisten die damals alt genug waren etwas zu entscheiden schon gestorben sind.

Mir kommt vor die Desserteure haben das noch nicht verkraftet, und glauben dass sie Helden waren wenn sie sich in einem Erdloch vergraben haben, während kriegsübliche Szenarien abgelaufen sind ...

Antworten Antworten Gast: eslebedasfreieoesterreich
13.10.2012 22:43
3 2

Re: Re: schon ok

Natürlich waren sie Helden! Sie haben sich für ihr Land und gegen die P... eingesetzt!

Gast: gast:1
12.10.2012 19:45
39 5

hammas dann bald?

Wie lange soll diese Denkmal-Wut noch so weiter gehen?

Ich habs schön langsam ziemlich satt, dass in diesem Land der Blick immer nur nach hinten gerichtet ist.

Die Probleme der Gegenwart und Zukunft kann auch das hundertste "Gutmenschen-Denkmal" nicht lösen, um es mal klar zu sagen.

Pensionsreform statt Marmortafel
Jobs statt Gedenkstein
usw..

Re: hammas dann bald?

so traurig es ist, aber , eine regierung die nichts nach vorne bringt muß halt nach hinten greifen um etwas zustande zu bringen. die jungen, welche hoffungsfroh mit perspektiven in die zukunft blicken sollten werden sicher viel verständnis für die ständige aufarbeitung aufarbeitung und aufarbeitung haben, wenn ihnen von den betonkopfsozis die zukunft gestohlen wird

Wenn man bedenkt ...

... dass die Desserteure größtenteils entweder davon gelaufen sind oder sich versteckt haben, somit die Familien, Verwandte und Freunde in Stich gelassen haben und die deutschen Soldaten machen konnten was sie wollten, dann bekommt der Begriff "Heldentum" eine ganz neue Bedeutung.

Antworten Gast: conradsheinzi
13.10.2012 19:17
7 18

Re: Wenn man bedenkt ...

woher glauben Sie das zu wissen?aber wer von DeSSErteuren schreibt, die IN Stich lassen, kann wohl sonst auch nicht viel Ahnung haben...Hauptsache, irgendetwas nachplappern!

Gast: Denk mir mal
12.10.2012 18:15
25 3

Auch hier

ist Wien anders herum. Die neue Location für die Love Parade.

Gast: einstGWD
12.10.2012 17:25
46 5

Unsinnig und falsch

Pauschal alle Wehrmachtsdeserteure zu Helden zu erklären ist genauso unsinnig und falsch, wie alle zu Verrätern an den Kameraden zu bezeichnen. Einige mögen anständige Motive gehabt haben, andere nicht. Das Denkmal ist in meinen Augen ebenso unnötig wie das für Che Guevara.