RAF-Terror: Als ein blutiger Herbst Deutschland lähmte

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Es ist die blutigste Zeit in Deutschlands Nachkriegsgeschichte und zugleich die größte Bewährungsprobe für die Bundesrepublik: Die Terrorwelle der Roten Armee Fraktion (RAF) gipfelt vor 35 Jahren im sogenannten Deutschen Herbst, dessen Ende und tragischen Höhepunkt der 18. Oktober markiert. Ein Dienstag, den Deutschland nie vergessen hat.

Von Jürgen Streihammer

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11 Kommentare

Es gibt keine Linksextremen !!!!!!


Re: Es gibt keine Linksextremen !!!!!!

Bitte Ihren Kommentar mit "Sarkasmus" kennzeichnen. Sonst glauben einige Poster, sie meinen das ernst.

Gast: mir reichts
19.10.2012 10:29
4

dass

die mörder vorzeitig entlassen worden sind, dass sie sich in talkshows wehleidig präsentieren dürfen, das ist eine schande für den rechtsstaat? deutschland.

Gast: BRDDRbeobachter
19.10.2012 03:30
4

Und heute?

Ist die EX????-RAF in der BRDDR Regierung.

Bis zur Auflösung der Roten Armee Fraktion dauert es noch 21 Jahre.

Dieses damalige Terror-Joint-Venture muslimischer und linker Mörderbanden erinnert stark an die heutige Antifa!

Tatsächlich?

Eine kleine Auflistung von Kontakten mit Terror-Regimen:

http://news.orf.at/stories/2103993/2103995/

http://tiny.cc/lswfmw

http://tiny.cc/buwfmw

Gast: TA
18.10.2012 08:35
7

Falsche Flagge

Die elend feige, unerträglich selbstgerechte und dabei verbrecherisch dumme Mörderbande „RAF“ war von Geheimdiensten unterwandert und gesteuert. So wie heutzutage eine "NSU". Die Auswahl der „RAF“-Opfer zeigt, dass es nie darum ging, Unterdrückten zu helfen und dem „Kapitalismus die Fratze der Ausbeutung“ zu entlocken. Z.B. war Andreas Baader schlicht ein Mörder, der Lust am Töten empfand. Unter den vielen Opfern der "RAF" waren nicht zufällig viele liberale und versöhnliche Vertreter des Staates. Namen wie Andreas von Mirbach (ein unangepasster, freidenkender Diplomat), Alfred Herrhausen (befürwortete eine Entschuldung der 3. Welt), Jürgen Ponto, Gerold von Braunmühl (arbeitete erfolgreich an der Annäherung BRD-UdSSR) finden sich nicht zufällig unter den Ermordeten.
„RAF“, „NSU“, „Brigate Rosse“ usw. sind Produkte der sogenannten „Strategie der Spannung“, mit der Staaten ein Klima der Angst erzeugen und die Bevölkerung in die Arme der Strippenzieher treiben wollen.
Dass viele der „RAF“-Mörder wieder in Freiheit leben und selbstzufrieden in öffentlich-rechtlichen Sendern Interviews geben, während die Angehörigen der Opfer lebenslang mit dem Verlust ihrer Männer, Väter, Söhne leben müssen, wirkt dabei wie eine weitere Verhöhnung der Opfer durch den Staat.

Sie haben recht

zumindest damit, dass es den Damen und Herren dort nur ums Töten, um das Machtgefühl ging. Und damit, dass es sich sehr gut mit dem NSU vergleichen lässt.
Dass der Staat verantwortlich sein soll, ist verschwörungstheoretischer Schwachsinn.

Und die Politik von Brüssel und den Nationalstaaten ist auf dem besten Weg das diese Situation wieder Realität wird!

Man kann auf Dauer keine Politik ohne den Bürgern machen!

Rästelhaft ist dennoch der Mord an Alfred Herrhausen

Dieser wird zwar der RAF zugerechnet, macht aber aufgrund der kapitalismus-kritischen und antiimperialistischen Grundeinstellung des hochintelligenten Herrhausen keinen Sinn. Wahrscheinlicher ist wohl, dass er auf gewisse bankinterne Machenschaften gekommen ist und von einer Clique zum Schweigen gebracht werden musste. Offenbar hat die RAF daraufhin, um in Zukunft nicht als Generalsündenbock missbraucht werden zu können, den bewaffneten Kampf eingestellt. Zu spät für Herrn Herrhausen, leider!

Re: Rästelhaft ist dennoch der Mord an Alfred Herrhausen

Sorry Mark, aber...die RAF hat diesen Mord niemals dementiert.

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