''Operation Uranus'': Die Wende in der Hölle von Stalingrad

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"Brennende Fabriken, Hochhäuser, Ruinen, immerfort mit heulenden Sirenen, herabstoßende Stukageschwader, Luftduelle, feuernde Panzerabteilungen, ein riesiges Schlachtenbild; Nebelwerfer, Flammenwerfer, das Getöse, die Verwundeten (…) der Hunger, das Elend, der Untergang, so bildhaft konzentriert wie nie." Der deutsche Generalstabsoffizier Udo von Alvensleben notiert diese Zeilen am symbolträchtigsten und wohl auch verheerendsten Kriegsschauplatz des Zweiten Weltkriegs: Stalingrad. Vor 70 Jahren leitete die „Operation Uranus“ die Wende in der Schlacht um die Stadt an der Wolga ein. Ein Rückblick.

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31 Kommentare
 
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Aus meiner Sicht

kann man froh sein, dass die Russen auch menschlich sind. Sonst hätte Stalingrad keiner mehr überlebt.
Finde ich verdammt anständig, dass die roten Armee Soldaten nicht so Bestien waren wie es oft genug sonst in anderen Kriegen passierte!

Re: Aus meiner Sicht

Wo haben sie eigentlich Ihr Geschichtswissen her. Aus Moskau? Lesen Sie einmal das Buch "Stalins Vernichtungskrieg".

Vorallem der Satz kann nicht ernst gemeint sein:
Finde ich verdammt anständig, dass die roten Armee Soldaten nicht so Bestien waren wie es oft genug sonst in anderen Kriegen passierte!

Haben Sie schon einmal von Betroffenen gehört, wie sich diese Tiere bei der Eroberung des Burgenlands und Niederösterreich aufgeführt haben. Erst nach drei Tagen wurde den Gewaltorgien Einhalt geboten. Entsetzlich.

Also eigentlich

heißt er Georgi Zhukov aber wie dem auch sei die Aussprache ist Schukov.

Ein gutes Beispiel dafür,

dass staatliche Waffen enorm viel Tote erzeugen - und nicht private Waffen!

Sterben lassen

In diesem Krieg wurde die Masse der Soldaten auf Kosten der "Führung" verheizt.
Die zum Großteil hochwohlgeborenen dt. Generale haben sich darüber hinaus zu Handlangern eines Massenmörderregimes gemacht!
Die Kriegswende hat sich bereits vor Moskau abgezeichnet mit der Aufteilung in 3 Armeen, eine vor Leningrad, eine vor Moskau und eine vor Stalingrad. Das dt. Militär hat ua. Sewastopol eingenommen, ist aber nicht bis zum Erdöl nach Baku gelangt
Napoleon hat immerhin Moskau aufgrund der freiwilligen Aufgabe einnehmen können.


Kameraden sehen anders aus

Paulus, der soviele Menschen in den nicht mehr notwendigen Tod befohlen hatte, einen Kamerad zu nennen ist schlichtweg eine Verhöhnung der ihm Anvertrauten.
Genau der, der seinen Lebensabend, normal, in der DDR verbringen konnte!

80 000 gingen in Gefangenschaft

5000 überlebten diese. Darüber wird geschwiegen.

Und? Was wollen Sie damit sagen?

Dass die deutschen Gefangenen vielleicht von den Russen erschlagen worden sind? Und nicht vielleicht meistens wegen mangelhafter medizinischer Versorgung, mangelhafter Kleidung und schwerer Arbeit in Städten und Gebieten, welche die Deutschen vorher total zerstört hatten, gestorben sind?

Wie viel russische Soldaten sind denn in deutscher Gefangenschaft elendiglich verreckt? Einfach nur, weil man sie verhungern und verdursten ließ? Millionen? Hundertausende jedenfalls garantiert!

Außerdem sind die deutschen Gefangenen oft sogar besser versorgt worden als die russische Bevölkerung. Wie viele Russen sind denn verhungert oder wegen mangelhafter medizinischer Versorgung gestorben? Wollen Sie behaupten, die Russen hätten im und nach dem Krieg genug gehabt, um alle Menschen ausreichend zu versorgen?

Auch Ostdeutschland wurde von "Rußland" besser versorgt als viele Teile der russischen Bevölkerung.

Oder wollen Sie das vielleicht abstreiten?

Re: 80 000 gingen in Gefangenschaft

Darueber wird und wurde nicht geschwiegen. Aber was ist mit den anderen 620.000 toten (davon 230.000 deutsche soldaten) die der "groefaz" hoerige -und spaetere "wendehals"- paulus zu verantworten hat? Ihrer meinung nach krepierten die alle mit begeisterung fuers vaterland. Oder?

100er

Ich bin ja relativ zuversichtlich, den 100. Jahrestag aller Weltkriegs-II-Ereignisse zu erleben - und dann ist wohl Schluss.

Oder müssen wir uns auch noch auf die 110. Jahrestage, die 120. Jahrestage, etc. einstellen?

Und warum denkt keiner daran, dass sich jetzt der Jahrestag nähert, an dem vor 400 Jahren der Ausbruch des 30-Jährigen Krieges nur mehr sechs Jahre entfernt war?

Re: 100er

^^ *lol* ^^

Wie immer war Logistik kriegsentscheidend

Ohne Nachschub laeuft halt nix. Und ohne die LKWs und vor allem Reifen aus dem "neutralen" Amerika haette die Rote Armee niemals eine "Operation Uranus" durchfuehren koennen. Das Problem war, dass im "deutschen Reich" nach wie vor die Konsumgueterproduktion Vorrang hatte, und fuer die Ruestung kaum Mittel zur Verfuegung standen. Denn die Regierung wusste genau, dass ihre Form von Sozialissmus wie jede andere auch nur vom Kauf des Wohlwollens des Volkes abhaengt. Erst 1944 aenderte sich das, und die Unterstuetzung durch die Bevoelkerung nahm sofort rapide ab. Jeder war halt dann sofort Widerstaendler, wenn es ein bisserl haerter wird....

Wer sollte mehr Nachschub, und das mit besten Waffen, gehabt haben als die Amis in Vietnam?

Wer soll das gewesen sein?

Es kommt in erster Linie vor allem auf die Motivation und Kampfkraft der Soldaten an.

Und es stimmt schon, dass die russischen Soldaten von Politkommissären angetrieben wurden.

Abes es ist einfach eine Lüge, dass die Russen nicht auch einfach von sich aus die verhaßten Deutschen, die ihr ganzes Land verwüsteten und ausplünderten, ihre Soldaten und Bürger verhungern ließen oder brutal behandelten, mit voller Motivation bekämpften.

Ja ja, die Deutschen....

In Stalingrad wurde ein Grossteil des ehem. Oesterreichischen Bundesheers verheizt.

Geschichte

Stalingrad? Was heute zählt, ist, dass der "Bolschewismus" untergegangen ist, ganz ohne 3. Weltkrieg. Welche Rolle "Stalingrad" dann dabei doch gespielt haben könnte, bleibt der Spekulation überlassen.

Traut ihr euch wirklich in diesem Zusammenhang Guido Knopp zu erwähnen!!

Er agiert wie ein 7ink3er Propagandaminister.

wieso? spricht er die unwahrheit?

oder sehnen sie sich nach einem rechten propagandaminister?

Mei-oh-mei! Dieses Stalingrad ist ja auch so eine daueraufgewärmte Geschichte, nicht war?

Verloren war der Wahnsinn, zum Glück - puhh!, schon zu Beginn. Leider kamen so viele Menschen um, das ist das tragische.
Jedenfalls sollte man daruas gelernt haben und jede Uniform aufrichtig demokratisch hassen!

2 Wahnsinnige und 2 WEHRPFLICHT-Armeen ...

... das sind die unverrückbaren Fakten.

Wehrpflicht-Armeen stehen hinter den grausamsten Kriegen der Menschheit für alle Zeiten.

Daraus folgt:
Nur Wahnsinnige hängen an Wehrpflicht-Armeen.

Grausamste Kriege?

Also ich denke, individuell gesehen, waren 1. und 2. Weltkrieg relativ nett. Man hielt sich an die Haager Landkriegsordnung etc... Grausam sind diese nur in Bezug auf die Mengen an getöteten Menschen. Das liegt am technischen Fortschritt und der Menge an Menschen die teilnahmen. Wenn sie grausame Kriege wollen, dann schauen sie sich mal an was die Söldner im 30 jährigen Krieg aufgeführt haben oder diverse Milizen in afrikanischen oder nahöstlichen Kriegen so tun. Das ist grausam.

Re: individuell gesehen, waren 1. und 2. Weltkrieg relativ nett

Ohne Sie beleidigen zu wollen, aber das Kommentar ist relativ blöd !

Re: 2 Wahnsinnige und 2 WEHRPFLICHT-Armeen ...

Haben Sie Ihre Tabletten vergessen.
Bitte unbedingt einnehmen!

Re: 2 Wahnsinnige und 2 WEHRPFLICHT-Armeen ...

Auch Berufsheere führten grausame Kriege. Z.B. der 30jährige Krieg der halb Mitteleuropa entvölkerte wurde von Berufsheeren geschlagen.
Außerdem wurden die Kriegsverbrechen im WKII großteils von Verbänden (SS, SD) begangen für die man sich freiwillig melden musste.

Ihr könnt hunderte Male zensieren

Giudo Knopp ist dennoch kein Historiker, sondern ein 7ink3r Geschichtsverdreher.

Re: Ihr könnt hunderte Male zensieren

Was wir denn hier verdreht? Hier wird eher "schoengeschrieben". Schliesslich war paulus einer der groessten kriegsverbrecher und sein huendischer gehorsam gegenueber dem "groefaz" hatte schuld am tod von 700.000 menschen, davon 230.000 deutschen soldaten. Haette er im september 1942, als er bereits die hoffnugslosigkeit der lage erkannte, die 6.armee aus stalingrad abgezogen, waer's nicht zu diesem drama gekommen. Und auch im jaenner 1943 war er aus gehorsam zum fuehrer nicht faehig, zu kapitulieren. Sogar als sich Paulus bereits in kriegsgefangenschaft befand, weigerte er sich, den soldaten des nordkessels die kapitulation zu befehlen, sondern liess diese bis zur letzten patrone kaempfen und sterben. Doch als dann die ueberlebenden deutschen soldaten in den kriegsgefangenenlagern krepierten, kooperierte paulus schon mit den soviets und lebte, umsorgt von bediensteten, in einer datscha. Und seinen lebensabend durfte er dann, mit einer generalspension finanziell bestens versorgt, als berater der ddr in einer villa in dresden verbringen.

Paulus, Kriegsverbrecher?

Eher feige und opportunistisch! -

 
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