Abzug aus Vietnam: Ende eines US-Debakels

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„Der Tag, auf den wir alle hingearbeitet und für den wir gebetet haben, ist gekommen". Am Abend des 29. März 1973 verkündete der damalige US-Präsident Richard Nixon, dass sich erstmals seit Jahren „keine amerikanischen Truppen im Vietnam befinden". Doch der Abzug des letzten US-Soldaten aus dem Kriegsland markiert keinen Erfolg, sondern besiegelt das Scheitern der größten Militärintervention der Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg.

(hell)

Bild : (c) AP

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37 Kommentare
 
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pächter der wahrheit
30.10.2013 14:02
0

Die Amerikaner

waren immer schon besonders skrupellose Drecksäcke in ihrer Politik

MarionTh
23.06.2013 12:59
0

Seltsam. Der Friedensnobelpreis wird gar nicht erwähnt.....

Naja, das wurde der Überschrift auch zuwider laufen. Ein angebliches Debakel kann nicht so enden. Für Europa war es ein Debakel. Aber bis heute gibt es keine Entschädigungszahlungen an das vietnamesische Volk - typisch Europa.
Für Südvietnam war es ein Debakel. Nordvietnam war einfach nur dumm. Aber bis heute gibt es keine Entschädigungszahlungen an das amerikanische Volk - typisch Vietnam.
Auf machen Fotos, auf denen der Krieg zu sehen ist, waren die Amis nicht mal beteiligt. Dass das in Österreich niemand auffällt ist kein Wunder. Hat ja mit Geschichte zu tun…
Auch andere Aussagen in dem Artikel sind.....eine netter Erfindung, mehr aber auch nicht.

Ironie der Geschichte. Vietnam hat inzwischen seinen Fehler eingesehen und versucht verzweifelt eine Beziehung zu den Vereinigten Staaten von Amerika aufzubauen.....:-)

temp2
16.05.2013 12:34
0

ja, ja, "die Amis",

was haben wir hier in Ösistan doch einen kranken Haufen von (Verzeihung!) "scheiss Rassisten" !

"die Amis" ist purer Rassimus.

erstens sind einen Menge US-Amerikaner gegen den Vietnam-Krieg auf die Straße gegangen,
zweitensgibt es in den USA eine Kultur der Auseinandersetzung, die es in Ösistan - eben wegen jener (Verzeihung!) "scheiss Rassisten" nie geben kann,
und drittens sollten viele rechts-idiotische, anti-amerikanische Poster Geschichte lernen.

Als erstes schlage ich vor, zum Namen "Daniel Ellsberg" zu googlen, ein bisserl lesen, hoffentlich verstehen, und dann über "die Amis" nachzudenken, "ihr Ösis".

Dr. Dieter Zakel MA
03.04.2013 07:35
5

Der Krieg wurde militärisch gewonnen

aber politisch verloren. Vor allem durch die "Heimatfront"...
Parallelen zu heute sind kein Zufall...

dasbond
31.03.2013 05:25
0

im Film

"red dawn" wurde es sogar als Positiv-Beispiel genannt, da in dem Film die Nord-Koreaner die USA besetzen und die Widerstandskämpfer ebenfalls einen Abzug der Nordkoreaner vorantreiben wollen (durch Misserfolge der jeweiligen Kommandierenden).

sky-fan
29.03.2013 19:44
2

vietnam

bis heute keine entschädigungszahlungen an das vietnamesische volk - typisch usa.

Antworten mig29
03.04.2013 14:37
2

Re: vietnam

Informieren Sie sich vorher, ehe Sie Platitüden von sich geben!

Fornax A
29.03.2013 14:31
3

Wo sind die Bilder der Menschen mit Missbildungen die in Folge des Einsatzes

von diversen Agents?

https://en.wikipedia.org/wiki/Agent_Orange

Agent Orange 50:50 Mischung von
2,4-Dichlorphenoxyessigsäure
((2,4-D) und
2,4,5-Trichlorophenoxyessigsäure (2,4,5-T) 1,77 - 40 ppm
Agent Purple 50:30:20 Mischung von 2,4-D,
einem n-Butylester von 2,4,5-T und
einem Isobutylester von 2,4,5-T 32,8 - 45 ppm
Agent White Mischung aus 2,4-D und Picloram (4-Amino-3,5,6-Trichloropicolinische Säure) 65,6 ppm
Agent Blue Hydroxylimethylarsenoxid, Mischung aus Cacodylischer Säure und Arsen 32,8 - 45 ppm
Agent Pink 2,4,5-T 65,6 ppm
Agent Green 2,4,5-T 65,6 ppm

Antworten gregor127
31.03.2013 08:40
3

Re: Wo sind die Bilder der Menschen mit Missbildungen die in Folge des Einsatzes

Diese "agents" wurden eingesetzt, weil die Amis den Feind nicht sehen konnten. Tagsüber war keiner zu sehen, und in der Nacht haben die zugeschlagen. Daher haben die blöden Amis gedacht, die verstecken sich im Wald. Da wurden aber schon flächendeckend Bombenteppiche über das Land gezogen, trotzdem haben die in der Nacht angegriffen. Deshalb hat man in der Verzweiflung über jeden Wald diese agents versprüht. Hat nichts gebracht weil die Vietnamesen unter der Erde gelebt haben. Bis zu 6 Stockwerke unter der Erde, mit Spitälern und allem drum und dran. Das durch die agents hundert tausende Menschen geschädigt wurden, interessiert doch die idiotischen Affen, ich meine die Amis, nicht. Die Amis sind bis heute der Meinung der sinnlose Krieg wurde gewonnen. Gegen Blödheit gibt es keinen "agent"

Antworten Antworten seekingBakery
03.04.2013 16:18
1

Re: Re: Wo sind die Bilder der Menschen mit Missbildungen die in Folge des Einsatzes

Ach ja die Expertengruppe ' Vietnam '. Sie ist auch in der Presse zu Hause, in Wien.
Sie kennen alles, sehen alles, und wissen von allem.
Komisch das unsere Leute ueberall alles besser wissen und trotzdem die Politiker mit uns radlfahren wie inmitten Afrikas.
'Weil die Amis den Feind nicht sehen konnten'.. Ja so sah es aus, genau so.
Nicht das Monsanto ein Zionistisches Unternehmen - wie Coca Cola etwa ist, und dadurch Milliarden verdiente in dem sie in der Hexenkueche neue Mittel erfanden die Millionen Vietnamesen zu Invaliden und Opfer machten - und machen.
Das wurde von Johnson, Nixon und den ganzen Kriegsverbrechern der Amerikaner genehmigt, ohne mit der Wimper zu zucken.
Dasselbe gilt auch fuer Irak, Afghanistan, wo Milliarden an Auftraegen an die US Waffenlieferanten gingen.
Dass die Vietnamesen heute die Amerikaner willkommen heissen ist ein Zeichen der Grosszuegigkeit, der Toleranz gegenueber des Feindes, ein Feind der mit einfachen Mitteln zerstoert wurde.
Jedes andere Land haette den Amerikanern wie damals ueblich die Eier abgeschnitten und in das faule Cocacola Maul gesteckt.

Antworten Oscar Echo
29.03.2013 19:21
1

Re: Wo sind die Bilder der Menschen mit Missbildungen die in Folge des Einsatzes

Weiter unten meinen Sie dass oben genannte "Agents" Chemiewaffen wären, meines Wissens nach wurden sie jedoch zur Entlaubung des Dschungels (zur besseren Bekämpfung u.a. der Nachschubwege (Ho-Chi-Minh-Pfad) und der Stellungen der Nordvietnamesen) eingesetzt.
Die verheerenden Nebenwirkungen kamen erst später zum Vorschein. Hier wurden einfach, ohne Rücksicht auf Verluste, Chemikalien versprüht...

argusa
29.03.2013 14:06
3

auch heute noch

werden tausende Menschen mittels Herbiziden hingerichtet

kümmert keinen

Hauptsache die Dividende passt

denn Gier ist geil und Geld hat recht

hwolf13
29.03.2013 12:57
1

Die Truppenstärke ...

... die im Bild 18 genannt wird zweifle ich an (bzw. würde mich die Quelle interessieren) und steht auch im Widerspruch zu den Daten die im War Remnants Museum in Saigon genannt werden.

redeye
29.03.2013 11:00
3

schlampige Recherche Fortsetzung

Korrektur zur Legende von Bild # 15: das Foto von Eddie Adams entstand am 1. Februar 1968 unmittelbar nach der Tet-Offfensive. Der Südvietnamesische General (Nguyen Noc Loan) hatte zahlreiche Familienmitglieder während der Offensive verloren und erschießt den gefangenen Vietcong (Nguyen Van Lem). Eddie Adams bekam für dieses Foto den Pulitzer Preis (1969).

Korrektur zur Legende von Bild 19: sehr wahrscheinlich zeigt das Foto keine Agent Orange Opfer. Das Pflaster scheint mir identisch mit dem im Zentrum von Saigon/TPHCM. Die missgebildeten Kinder befinden sich zB im Tu Du Spital in HCM-City. Authentische Bilder findet man in dem Band: "Als mein Kind geboren wurde war ich sehr traurig. Spätfolgen des Chemiewaffeneinsatzes im Vietnamkrieg." Herausgegeben von Peter Jaegi, Lenos.

redeye
29.03.2013 10:57
3

schlampige Recherche

Ich bin über fehlerhafte Recherche zu den Bildern entsetzt. Einige Änderungsvorschläge:

Bild # 2: Hai Phong war nie Hauptstadt Vietnams.

Bild # 7: Ab 1965 wurde zuerst die "demilitarisierte Zone" und esrst in Folge Nordvietnam bombardiert. Die Operation "Rolling Thunder" wurde von den gefürchteten B-52 Bomber ausgeführt. Das Foto zeigt wahrscheinlich eine "search and destroy"- Aktion in Südvietnam.

Bild # 11: das Foto zeigt nicht die Tet-Offensive von 1968, sondern die panische Evakuierung der US-Botschaft in Saigon von 1970. (Erkennbar an der charakteristischen Fassade der damaligen Botschaft, Südvietnamesen trachten von den Evakuierungshubschrauber mitgenommen zu werden).

Bild # 13: Zeigt keine Situation die am 16. März 1968 beim Massaker von My Lai stattgefunden hätte, sonder ist ein Foto von Nick Ut vom 8. Juni 1972. Nick Ut erhielt für dieses Foto den Pulitzer Preis.
Fotos über My Lai oder besser Son My machte Ronald Haeberle in Farbe mit seiner privaten Kamera. Heldenhaft (und dafür ausgezeichnet) verhielt sich der Hubschrauberpilot Hugh Thomson, Jr. als er versuchte den Blutrausch der amerikanischen Infanteristen zu stoppen und Vietnamesische Zivilisten zu retten.

Bild # 15: das Foto von Eddie Adams entstand am 1. Februar 1968 unmittelbar nach der Tet-Offfensive. Der Südvietnamesische General (Nguyen Noc Loan) hatte zahlreiche Familienmitglieder während

Antworten mig29
03.04.2013 14:49
0

Re: schlampige Recherche

"Rolling Thunder" wurde nur zu einem verglw. kleinen Teil von B-52 ausgeführt. Ziel war es vor allem die militärische nutzbare Infrastruktur (Brücken, Verkehrswege im Allgemeinen etc.) durch Maschinen wie die F4 Phantom. Die folgenschweren und militärisch erfolgreichen B-52 Einsätze waren einerseits in den Jahren 1968/69/70 entlang des Ho Tschi Minh Pfades, später auch grenzüberschreitend auf Teile dieses Pfade in Cambodia. Vor allem aber die Aktionen "Linebaker 1 und Linebaker 2 unter Nixon. In diesen beiden Kampagnen Anfang der 70iger wurde N-Vietnam tatsächlich soweit in die Knie gezwungen, das von der nordvietnamesischen Führung eine Kapitulation zumindest angedacht wurde!

Antworten Antworten redeye
03.04.2013 15:23
0

Re: Re: schlampige Recherche

Fein, dass mig29 es auch genauer nimmt als der Verfasser des ursprünglichen Bildkommentars. Mir ging es hauptsächlich darum offensichtliche Fehler zu berichtigen, die sich alleine bei Betrachtung der Fotos (und vielleicht geringer Sachkenntnis) von alleine auftaten. So dienten die Helikopter auf Foto #7 natürlich nicht zur Bombardierung von Nordvietnam, sondern um Infanterie in Südvietnam abzusetzen. Andere Fotos, durchwegs Ikonen des Fotojournalismus, wurden um bis zu 4 Jahre fasch datiert, oder um geschätzte 800 Kilometer verlegt.

EvE_
28.03.2013 19:17
2

Fotostrecke unvollständig...

ohne dieses Bild:

http://www.mishalov.com/images/22gialongstreet.gif

Schlampig!

Walter M.
28.03.2013 17:15
2

schade und falsch

schlimm, dass hier immer noch die anti-us- und kommunistische propaganda nachgebetet wird. und das bei der presse. inzwischen sind chinesische insider-informationen zugänglich und vor allem die sowjetarchive, und so zeichnet sich ein ganz anderes bild. dazu kommt: es war nie ein us-krieg, sondern ein allierter schutzvertragsfall, wie er auch für österreich gegolten hätte. nur einige postings hier machen hoffnung, dass langsam vernunft in der frage einkehrt. nur wäre das eigentlich aufgabe der presse gewesen, wenn das thema schon aufgegriffen wird (was an sich dringend wünschenswert ist, nur eben bitte seriös).

Cervello
28.03.2013 15:05
5

Verhängnisvoller Irrglaube

Es war gar kein "Debakel", sondern die USA verzichteten darauf, ihre volle Schlagkraft einzusetzen. Damit würde heute kein N-Vietnam mehr existieren sondern nur mehr eine radioaktive Wüste.
Dass eine Militärmacht unterschätzt wird, weil sie gegen einen verhältnismässig kleinen Gegner nicht ihr volles Potential ausspielt, hat geschichtliche Parallelen.
Das von den Sowjets vor dem WKII angegriffene Finnland wehrte sich lange und erfolgreich gegen die Grossmacht Russland.
Das führte u. a. dazu, dass Hitler dem Irrglauben unterlag, mit Russland militärisch leichtes Spiel haben zu können.

Antworten Fornax A
29.03.2013 14:36
3

Re: Verhängnisvoller Irrglaube

Der Einsatz von Chemiewaffen war nur 1 Stufe unterhalb der A-Bomb.

Auf die Auswirkungen wurde natürlich nicht eingegangen!

Klar, die USA die guten dürfen Dioxin versprühen!

Alles klar!

Antworten Antworten mig29
03.04.2013 14:53
0

Re: Re: Verhängnisvoller Irrglaube

Erstens wurde kein Dioxin versprüht und zweitens keine Chemiewaffen eingesetzt. Es handelte sich um mehrere Entlaubungsmittel (z.B. agent orange und agent blue)! Die Wirkungsweise auf Menschen war auch definitiv nicht bekannt! ALLES KLAR MEISTER?!

Antworten Antworten Antworten doubleg
28.05.2013 23:48
0

Re: Re: Re: Verhängnisvoller Irrglaube

Ist ja auch nicht anzunehmen, dass ein Gift das Bäume entlaubt auch nur irgendwie negativ auf Menschen wirken könnte. Die haben ja keine Blätter, könnte man logisch folgern.

Antworten Krawuzikapuzi
29.03.2013 11:05
2

auf einer radioaktiven wüste kann man aber nur schwer ein kapitalistisches bollwerk bauan.


rough_rider
28.03.2013 13:44
1

Die Tet-Offensive

War aber für den Vietcong sehr verlustreich und hat die Truppen nachhaltig geschwächt.

Antworten mig29
03.04.2013 14:58
0

Re: Die Tet-Offensive

Mit der Tet Offensive wurde der Vietcong nicht nur geschwächt, sondern als selbständige südvietnamesische Befreiungsfront nahezu ausgelöscht. Von diesem Zeitpunkt an führte die NVA faktisch im Alleingang den Kampf gegen die Amerikanetr und die ARVN.

 
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