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Stalins Geburtsstadt Gori reißt Denkmal ab

25.06.2010 | 14:21 |   (DiePresse.com)

Die georgischen Behörden haben die Statue des Diktators unangekündigt in einer nächtlichen Aktion abgerissen - vermutlich, um Proteste zu verhindern. Viele Bürger hatten sich gegen einen Abriss ausgesprochen.

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57 Jahre nach dem Tod des sowjetischen Diktators Josef Stalin wurde sein Denkmal in seiner Geburtsstadt Gori in Georgien in einer nächtlichen Aktion abgerissen. Die Demontage der sechs Meter hohen Bronzestatue auf einem neun Meter hohen Podest im Stadtzentrum sei nicht angekündigt worden, berichteten georgische Medien am Freitag. Vermutlich wollten die Behörden Proteste von Bürgern verhindern, hieß es.

Stalin wird trotz der von ihm befohlenen Morde an Millionen von Menschen von vielen früheren Sowjetbürgern weiter verehrt. In Gori gibt es auch ein Stalin-Museum. Die georgische Führung hatte immer wieder betont, sich wegen des pro-westlichen Kurses des Landes vom sowjetischen Erbe trennen zu wollen. Georgien strebt in die EU und die NATO. Viele Bürger hatten sich aber gegen einen Abriss ausgesprochen mit der Begründung, dass Stalin zur Geschichte des Landes gehöre.

Nach georgischen Medienberichten soll im Stadtzentrum von Gori an der Stelle des Stalin-Denkmals künftig ein Monument an den Einmarsch russischer Truppen im Südkaukasuskrieg 2008 erinnern. Bei dem Blutvergießen hatte Georgien die Kontrolle über seine abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien verloren. Das neue Denkmal soll an die georgischen Kriegsopfer erinnern.

(Ag.)

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10 Kommentare
Gast: Anfrage
18.07.2010 13:53
0 0

Wann wird eigentlich

Wien entstalinisiert?

BRAVO

Bravo Georgien. Für mich ist dieser Stallin genauso schlimm wie Hitler

Gast: Ösi
25.06.2010 19:12
2 1

Nein, heute ist einer meiner traurigsten Tage im Leben!

Warum, wozu, wofür - ich verstehe es nicht!

naja...
25.06.2010 18:07
5 0

Damit ist Wien...

...vielleicht wirklich die letzte Stadt der Welt, in der es noch eine Gedenktafel für Stalin gibt...

Gast: Eurrora
25.06.2010 17:24
3 0

Wieder einmal eine gute Nachricht.


Antworten Gast: Ösi
25.06.2010 19:58
0 0

Re: Wieder einmal eine gute Nachricht.

Für Sie vielleicht, ich gehe heute einen Trinken, interesse?

Arethas
25.06.2010 17:20
3 0

Skandal

Herr Bundespräsident, schreiten Sie unverzüglich gegen diese Schändung einer Ikone Ihrer Denkweise ein!

Vielleicht findet sich ja in Wien noch ein Platzerl für dieses wertvolle Monument.

Gast: Gasti
25.06.2010 15:09
1 0

Der witz ist gut

Ein Denkmal von einen Irren durch ein Monument für ein Aktion eines anderen Irren. Beide mordete der eine war ein Pseudo zu ersetzen. Der ein Pseude Kommunist und der Andere ein Pseudo Demokrat

0 5

Re: Der witz ist gut

dein denkansatz ist ein witz ! josef stalin hat der westlichen bürgerlichen sumpfdemokratie gezeigt wo der hammer hängt !der krieg ist der schnellere teil des lebens

Antworten Antworten Arethas
25.06.2010 17:17
3 0

Re: Re: Der witz ist gut

Und oft der wesentlich kürzere.