20.06.2013 13:12 Merkliste 0

Grüne: Krypta auf Heldenplatz schließen

18.06.2012 | 18:18 |   (Die Presse)

Die Grünen fordern die Schließung und eine vollkommene Neugestaltung der Krypta auf dem Wiener Heldenplatz. Die Streichung von einzelnen Kriegsverbrechern aus den dort aufliegenden Totenbüchern sei zu wenig.

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Wien/Apa. Die Grünen fordern die Schließung und Neugestaltung der Krypta auf dem Wiener Heldenplatz. Am Sonntag hat Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) den SS-Kriegsverbrecher Josef Vallaster aus einem der dort aufliegenden Totenbücher gestrichen – ein symbolischer Akt zum Auftakt der Umgestaltung der Krypta. Bis zum Nationalfeiertag am 26. Oktober will Darabos diese zu einer „Stätte des würdigen Totengedenkens“ machen. Diese Zeitspanne ist den Grünen jedoch zu kurz, die Umgestaltung geht ihnen nicht weit genug. Die Gedenksituation am Burgtor sei „eine Zumutung“, die Streichung des Names eine Selbstverständlichkeit, kritisiert der Grünen-Abgeordnete Harald Walser. Darabos sei durch seine Untätigkeit mitschuld daran, dass der Heldenplatz eine Art „Spielplatz für die Ewiggestrigen“ geworden sei.

Die Grünen fordern daher, dass die Krypta bis zu einer vollkommenen Neugestaltung geschlossen wird. Nur Kriegsverbrecher aus den Totenbüchern zu streichen reiche nicht, es sei auch ein Gedenken an Widerstandskämpfer notwendig, sagte Walser-Bei einer solchen Neugestaltung sollten außerdem internationale Experten miteinbezogen werden.

 

Untersuchung der Statue

Neben der Streichung des Namens hat Darabos die neun Totenbücher dem Kriegsarchiv zur wissenschaftlichen Prüfung übergeben. Außerdem wurden mehrere Ausstellungs- und Erinnerungsstücke – etwa Kränze und Gedenktafeln von Vereinen – aus der Krypta entfernt. Die Statue des „toten Soldaten“ soll mit Röntgentechnik untersucht werden und so das Gerücht aufklärt werden, dass der Bildhauer in der Statue eine Kapsel mit einer Nazi-Huldigungsschrift versteckt habe.

Lob bekam Darabos dafür von der Israelitischen Kultusgemeinde: Die Umgestaltung sei ein „begrüßenswertes Zeichen“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.06.2012)

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66 Kommentare
 
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Gast: vor dem arlberg
22.06.2012 17:05
1 0

Denkmal

Leute, versteht ihr die Botschaft nicht. Der WALSER will ein Denkmal für sich allein. Inschrift: "der grüne Ex-Lehrer aus dem Ländle"

Gast: Gute Politiker gesucht
20.06.2012 08:21
3 0

Lasst die Toten tot sein und kümmert euch endlich mal um die Lebenden.

In Zeiten wie diesen,
in Zeiten der Krisen.

keine chance dem linksfaschismus! wählt grün/rot ab!!!!


6 0

... vielleicht besser:

'linker weiberfaschismus' ?

Re: keine chance dem linksfaschismus! wählt grün/rot ab!!!!

"Faschismus wird heutzutage als eine nach dem Führerprinzip organisierte nationalistische, antidemokratische sowie rechtsextremistische Bewegung definiert."

Führerprinzip?
Antidemokratisch?
Rechtsextremistisch?

Du solltest zukünftig Begriffe verwenden, von denen Du weißt, was sie bedeuten.
Also: BigMac, Golf, AMS, Bier, Schnaps, Schulabbruch.

Antworten Antworten Gast: Kutscher ho
20.06.2012 07:15
4 1

Re: Re: keine chance dem linksfaschismus! wählt grün/rot ab!!!!

Was deinen Schlusssatz betrifft nur so viel: Du musst nicht immer von dir auf andere schließen.

Gast: Chris S.
19.06.2012 14:29
13 1

"ewiggestrig" also aha

Wenn man statt in Richtung Zukunft immer zu den "Ewiggestrigen" blickt, wenn man statt aktuelle Probleme wahrzunehmen und anzugehen, längst geschriebener Geschichte nachgräbt, hat man meiner Meinung nach nicht das Recht, andere "ewiggestrig" zu nennen. Was veranstalten die für ein Zirkus um Tote, Zeit- und Geldverschwendung nichts weiter. Sind in diesem Land denn alle komplett verrückt geworden? Man sollte den Grünen mal die Summe der Staatsverschuldung zukommen lassen, die haben scheinbar einen Joint damit gedreht oder sich diese in die Fahrradspeiche gehängt, das klakkert dann so schön und man erregt durch nervige Geräusche Aufmerksamkeit, nicht wahr? Das ist doch keine Partei, ich bitte Sie.

Gast: Greenkrawotenbeobachter
19.06.2012 14:13
5 0

Fischer, ein Gruener

War derjenige, der das Tabu Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg gebrochen hat, und das Land erstmals wieder in einen Angriffskrieg verwickelt hat. Dazu passt das mussolineske verhalten seiner hiesigen Paddeigenossen, die nun auch mit dem Auskratzen von Namen auf Grabsteinen beginnen. Ein Nasser Fetzen ist wahrlich das einzig brauchbare Argument in einer Diskussion mit solchen....

also ich bin

dafür die "grünINNEN zu schliessen" !

würde weit mehr vorteile und wohlwollen anderer staaten mit sich bringen.

- der steuerzahler muss nicht für diese sinnlospartei zahlen
- gender - femi nismus - quot en debatte hört sich auf
- sinnlose wortmeldungen in den medien werden weniger
- asylpolitik würde besser funktionieren
- weit weniger reglementierungs, bzw. verbote würden disskutiert werden.
- und, und, und...

weit mehr vorteile als dieses krypta thema

Antworten Gast: Der Steuerzahler
19.06.2012 15:21
1 14

Re: also ich bin

Grüne treten für bessere Bildung auf - wäre vielleicht doch was für Sie und Ihr Rechtschreibproblem.

Antworten Antworten Gast: GJS
19.06.2012 21:00
1 0

Re: Re: also ich bin

Aha, der obergescheite "Der Steuerzahler", der "denkt" hier in dieser Rubrik bestimmen zu dürfen, wer Bildung hat, intelligent oder gar ein Asozialer ist (siehe auch seine vorhergehenden Kommentare).
Mein lieber Freund, all das, was du anderen zu unterstellen versuchst, scheinst du selber zu sein. Noch dazu in hohem Maße eben deswegen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Der Steuerzahler
20.06.2012 09:21
0 3

Re: Re: Re: also ich bin

Nicht "bestimmen", sondern empirisch festgestellt, dass die Orthographie des p.t. Vorposters lausig ist und die Statements auf fehlende (realpolitische) Reflexion schliessen lässt.

Ansonsten haben Sie es mir gerade furchtbar "gezeigt" - kann kaum noch meinen Kaffee trinken ... :)

...

Ui, dem hast Du's aber gezeigt.

Diese Grünen....

....haben so keine Zukunft und daher müssen sie die Vergangenheit ohne Rücksicht bekämpfen.
Das Wort Ethik nehmen diese Egoisten gerne in den Mund, aber gegenüber Anderen, ob tot oder lebend, kennen sie keine Ethik.

Gast: kannman
19.06.2012 11:11
16 0

besser

die grünen schliessen ?

zumindest aus der politik ausschliessen ?

Antworten Gast: Der Steuerzahler
19.06.2012 15:20
0 0

Re: besser

Seltsames Demokratieverständnis.

0 0

dieses 'seltsame demokratieverständnis'


leicht auffindbar bei den dunkelrot indoktrinierten grüninnen - nur so als nachdenkhilfe ...

Gast: vercingetorix
19.06.2012 07:59
11 0

Je dringender die Probleme von heute und morgen werden,

desto stärker scheint sich die österreichische Politik dem gestern und vorgestern zuzuwenden. Aber wenn er nicht so ein sensibles Thema aufgegriffen hätte, würde sich der Bekanntheitskreis eines Harald Walser wahrscheinlich auf das Ländle beschränken - reine Profilierung auf Kosten anderer.

Gast: Na und?
19.06.2012 07:34
24 0

Im Tod sind alle gleich...

Dieser menschliche Grundsatz gilt offenbar für die Grünen nicht mehr!

Wenn jetzt einem Nowotny sein Ehrengrab aberkannt und Guevara eine Büste aufgestellt wird, kommt einem als Österreich nur mehr das Speiben!

Die Grünen, die sogenannten Gutmenschen, sind sich nicht zu blöd und so feige, die Totenruhe zu stören?!?!?!

Wer wählt diese Landesverräter eigentlich noch???

3 0

diese sogenannten gutmenschen kommen mir vor, als wären sie selbst die gestörten.


Antworten Gast: Der Steuerzahler
19.06.2012 12:30
1 7

Re: Im Tod sind alle gleich...

Nachsatz: die eigentlichen "Landesverräter" waren an sich die österr. Wehrmachtssoldaten, da _diese_ für ein Großdeutsches Reich und nicht für eine eigenständige Republik "Österreich" kämpften.

Da dies aber den Wahrnehmungshorizont vieler Foreninhabitants überschreitet freue ich mich auf ein rotes Bewertungsfeuerwerk ... ;)


Antworten Antworten Gast: Antikom
28.06.2012 23:41
0 0

Re: Re: Im Tod sind alle gleich...

Stimmen Sie mit mir darin überein, dass ein Teil der sogenannten Widerstandskämpfer für einen kommunistischen Vasallenstaat Österreichs kämpfte und ihr Traum beim Putschversuch 1950 jämmerlich in die Hose ging?

Antworten Antworten Gast: auch Steuerzahler
19.06.2012 16:34
7 0

Re: Re: Im Tod sind alle gleich...

selten so einen schwachsinnigen Kommentar gelesen...

Antworten Antworten Antworten Gast: Der Steuerzahler
19.06.2012 17:20
0 3

Re: Re: Re: Im Tod sind alle gleich...

Das können Sie natürlich auch begründen.

Antworten Antworten Gast: Unabhängiger Pluralist
19.06.2012 13:46
7 0

Re: Re: Im Tod sind alle gleich...

Ich nehme an, der Herr Steuerzahler, hätte er damals in der Situation gelebt, wäre auch schön brav mitmarschiert, so wie er es ja heute auch zu tun scheint. Obwohl sie ihn ja heute nicht erschießen würden wegen Wehrdienstverweigerung, würde er den Dienst an der Waffe usw. ablehnen.
Der Herr Steuerzahler sollte es so machen wie ich: Parteilos. Konfessionslos. Keinem Verein angehörig. Keinen Wehrdienst gleistet. Aber mir niemals anmaßend, über andere zu urteilen, die vor langer Zeit in einer Diktatur leben mussten und sicherlich nicht freiwillig in den Krieg gezogen sind.
Mir sind solche Klugschwätzereien aus der heutigen Zeit heraus immer sehr suspekt. Überhaupt, wenn sie anfangen zu pauschalieren.
Und von Geschichte dürften Sie auch null Ahnung haben, sonst würden sie verstehen, warum die Mehrheit wegen des damaligen Parteien-Bürgerkrieges nicht mehr für die Erste Republik kämpfen wollte.
Aber wie soll man das auch begreifen (können), wenn man wahrscheinlich der Überzeugung ist, dass die Soldaten damals alle lustig und voller Freude an die Front gingen anstatt bei ihren Familien bleiben zu wollen und einer geregelten Arbeit nachgehen zu dürfen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Der Steuerzahler
19.06.2012 15:20
0 6

"Parteilos. Konfessionslos. Keinem Verein angehörig. Keinen Wehrdienst gleistet. "

Asozialer Dauerposter?

Ansonsten: ich behaupte nirgends, dass ich besser wäre oder mich besser verhalten hätte, oder?

Fakt ist: eine demokratisch legitimierte Partei als "Landesverräter" zu dessauvouieren und gleichzeitig einen Angriffskrieg gutzuheissen zeugt nicht von hoher Intelligenz.

 
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