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Israel: Holocaust-Opfer fordern mehr Hilfe von Österreich

22.06.2012 | 11:23 |   (DiePresse.com)

Österreich dürfte seine Verantwortung gegenüber den letzten noch lebenden Opfern nicht vernachlässigen, erklärt das "Zentralkomitee der Juden aus Österreich in Israel".

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Das "Zentralkomitee der Juden aus Österreich in Israel" fordert mehr Hilfe der Bundesregierung für die letzten österreichischen Holocaust-Überlebenden. Er habe zwar Verständnis für die krisenbedingten Sparzwänge, sagte der Komitee-Vorsitzende Gideon Eckhaus am Donnerstag gegenüber der Kathpress. Österreich dürfe jedoch seine Verantwortung gegenüber den letzten noch lebenden Holocaustopfern nicht vernachlässigen.

Mehr als 80 Kinder präsentierten am Donnerstag beim "Children's Festival Bethlehem" im Rahmen eines Treffens mit Eckhaus einer Gruppe von rund 40 österreichischen Holocaust-Überlebenden ein buntes musikalisches Programm.

Laut Eckhaus leben weltweit nur noch etwa 12.000 bis 14.000 österreichische Holocaust-Opfer, rund 2000 von ihnen in Israel. Viele seien verarmt und könnten sich notwendige medizinische Versorgungen nicht leisten. Die österreichischen Pensionen würden nicht ausreichen, so der Zentralkomitee-Vorsitzende.

Zwar habe der frühere Finanzminister Josef Pröll vor Jahren 100.000 Euro für die Belange der Holocaust-Überlebenden in Israel zur Verfügung gestellt, doch das reiche nicht - nicht einmal, um die notwendigsten sozialen und medizinischen Unterstützungen abzudecken. Im Übrigen müsse Österreich seine Verantwortung allen Holocaust-Opfern gegenüber wahrnehmen, nicht nur den jüdischen, meinte Eckhaus gegenüber Kathpress. Dem gebürtigen Wiener war 1939 die Flucht gelungen. Viele seiner Familienmitglieder wurden aber unter dem deutschen Naziregime ermordet, sein Vater in Auschwitz, sein Onkel in Buchenwald.

(Ag.)

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19 Kommentare
Gast: Bonn
06.07.2012 16:13
1 0

Einsätze der Gelder

Israel hat von deutschen Wiedergutmachungsgeld Fischschiffe gebaut. Die bedürftigen haben davon nichts bekommen. Seither fordern Lobbyisten immer neues Geld. Das ist immer das gleiche Spiel.

Gast: hegenbartler
22.06.2012 21:59
3 3

immer dieses Gemeckere

und Gemosere : ZAHLEN heisst die Parole, also macht mal.

Antworten Gast: vercingetorix
23.06.2012 10:44
7 0

Re: immer dieses Gemeckere

Was ist eigentlich mit den Geldern aus dem im Jahr 2000 eingerichteten "Nationalfonds" passiert? Der immerhin über 5000 Euro pro Kopf auszahlte und 36,3 Mio. Euro umfasste? Im sogenannten "Versöhnungsfonds" waren weitere 436 Mio. Euro enthalten, von denen über 236 Mio. Euro ausgezahlt wurden.

Gast: Austrianer
22.06.2012 19:29
13 1

Nur eine Frage?

Der Krieg ist über 60 Jahre her. Das bedeutet diese Menschen müssen doch irgendwo auf der Welt gearbeitet haben? Also müssten diese auch von diesem Land eine Pension bekommen oder sie hatten zu mindestens die Möglichkeit sich etwas zu sparen? dazu noch die Ö Pension.

Genug ist genug. Wie wollen wir das vielen unseren Pensionisten erklären die ebenfalls an der Armutsgrenze leben.

Und für den Sozialstandard (mediz. Betreuung) ist eindeutig Israel zuständig.
Geld für Waffen haben sie ja genug.

Antworten Gast: golan
22.06.2012 19:51
4 1

Re: Nur eine Frage?

Erklären sie den erst einmal den Begriff "Arbeit". Kommt dort im Wörterbuch nicht vor.

Gast: Feuervögelchen
22.06.2012 18:29
3 1

..darf man hier auch eine Meinung äußern?

Nur eine Frage.

Antworten Gast: Feuervögelchen
22.06.2012 19:12
0 0

Re: ..darf man hier auch eine Meinung äußern?

...danke, Meinung ohne Aussage ist erwünscht, freut mich ...gggg.

Gast: GH
22.06.2012 17:32
0 14

"schluss" kann erst sein, wenn der letzte überlebende stirbt...

... was bei 12.000 überlebenden ja nicht mehr allzu lange dauert.

Wenn man sich vergegenwärtigt, wofür in diesem Staat Geld "vorhanden" ist (alleine Wien leistet sich jährlich einen "Radfahrbeauftragten" um 1 Mio), dann frage ich mich, wenn man diese Gelder schon ausgeben muss, ob man damit nicht auch etwas sinnvolles machen könnte. Und dass dieses Land für seine vertriebenen Staatsbürger eine gewisse Verantwortung hat, wird ja selbst im Forum der Online Presse niemand leugnen.

Wäre eine nette Geste, würde jährlich auch nicht mehr kosten, als die Versorgung korrumpierter Politiker und man könnte mit (national-)stolzgeschwellter Brust sagen, "wir vergessen unsere Leute nicht, auch wenn sie im Ausland leben".

Aber dazu sind die Poster in diesem Forum offenbar zu kleinbürgerlich. Naja.

Antworten Gast: vor dem arlberg
22.06.2012 18:30
11 1

Re: "schluss" kann erst sein, wenn der letzte überlebende stirbt...

12.000 - wenn's nur das wäre. Aber da kommen noch ein paar Hundertausend Nachkommen. Das geht noch weit in's nächste Jahrtausend (nennt man auch Sippenhaftung !).

Antworten Antworten Gast: Doividl
28.06.2012 15:44
3 0

Re: Re: "schluss" kann erst sein, wenn der letzte überlebende stirbt...

Sie irren! Es heißt "bis ins siebente Glied"

Gast: M. Wolf
22.06.2012 17:11
3 0

Laut Eckhaus leben weltweit nur noch etwa 12.000 bis 14.000 österreichische Holocaust-Opfer, rund 2000 von ihnen in Israel. Viele seien verarmt und könnten sich notwendige medizinische Versorgungen nicht leisten. Die österreichischen Pensionen würden nicht ausreichen, so der Zentralkomitee-Vorsitzende.

Wie hoch ist denn so eine Pension durchschnittlich? Ohne diese Info ist eine Diskussion unsinnig.

Gast: strelnikov
22.06.2012 16:57
10 5

Wie lange noch

Wahrscheinlich zahlen wir 2100 an deren Nachkommen auch noch. Hätten sie nach '45 gearbeitet, hätten sie jetzt eine Rente. Aber mit uns kann man es ja machen. Deshalb spende ich generell nichts mehr.

Einmal muß Schluß sein!


13 1

nun versteht man wohl auch die gespendeten U-Boote

aus Germanien ?!

Gast: Get
22.06.2012 15:52
19 5

Genug gezahlt.

Es reicht.
Ende der Debatte.
Israel ist zuständig für israelische Sozialfälle.

23 4

Das "Zentralkomitee der Juden aus Österreich in Israel" fordert mehr Hilfe der Bundesregierung für die letzten österreichischen Holocaust-Überlebenden.

und in 10 Jahren auch für die ebenso immer noch völlig weil psychologisch bewiesene traumatisierten Nachfahren aus längst vergangenen Zeiten ?!

Wann dürfen wir unser Land Israel überschreiben und in deren Besitz und endgültiger Kontrolle übergeben ?

Gast: Arschenputel
22.06.2012 12:05
28 3

Warum

..kommt der israelische Staat seinen sozialen Aufgaben nicht nach?

Antworten Gast: bärle
22.06.2012 17:00
14 3

Re: Warum - Darum

Weil sie seit 2000 Jahren gewohnt sind, vom Geld anderer zu leben.

Re: Re: Warum - Darum

antisemit