Angelika Kirchschlager

Die Mezzosopranistin und Chefredakteurin der Jubiläumsausgabe "Vier Jahre die Presse am Sonntag" im Portrait.

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Die Chefredakteurin dieser Ausgabe benimmt sich nicht wie eine Diva, aber sie ist eine. Die gebürtige Salzburgerin gilt als eine der gefragtesten Opernsängerinnen der Welt. Ihr weicher Mezzosopran ist in allen großen Opernhäusern zu hören, von der New Yorker Met über das Royal Opera House, die Opéra de Paris bis zur Mailänder Scala.

Kaum eine andere hat ein derartig facettenreiches Repertoire. Die 47-Jährige sang den „Octavian" im Rosenkavalier ebenso wie die Lauretta in Puccinis „Gianni Schicchi", den Orlofsky in der „Fledermaus" ebenso wie die Mélisande in Debussys „Pelléas und Mélisande". Zuletzt begeisterte sie in „La voix Humaine" von Francis Poulenc im „Theater an der Wien".

Kirchschlager nimmt sich immer wieder die Freiheit, Neues zu probieren. Im Vorjahr suchte sie im Zuge einer Liederreise absichtlich unübliche Orte auf, um Menschen zu erreichen, die nicht in Kontakt kommen mit klassischer Musik. Im November wird Kirchschlager eine gemeinsame Tournee mit Konstantin Wecker unter dem Titel „Liedestoll" starten. Und zwischendurch unterrichtet Kirchschlager Gesang in Wien und Graz. Vielseitigkeit ist einer ihrer Wesenszüge. Vielleicht hat es sie auch deshalb gereizt, einmal eine Zeitung zu gestalten.

 

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