Angelika Kirchschlager

23.03.2013 | 18:36 |   (DiePresse.com)

Die Mezzosopranistin und Chefredakteurin der Jubiläumsausgabe "Vier Jahre die Presse am Sonntag" im Portrait.

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Die Chefredakteurin dieser Ausgabe benimmt sich nicht wie eine Diva, aber sie ist eine. Die gebürtige Salzburgerin gilt als eine der gefragtesten Opernsängerinnen der Welt. Ihr weicher Mezzosopran ist in allen großen Opernhäusern zu hören, von der New Yorker Met über das Royal Opera House, die Opéra de Paris bis zur Mailänder Scala.

Kaum eine andere hat ein derartig facettenreiches Repertoire. Die 47-Jährige sang den „Octavian" im Rosenkavalier ebenso wie die Lauretta in Puccinis „Gianni Schicchi", den Orlofsky in der „Fledermaus" ebenso wie die Mélisande in Debussys „Pelléas und Mélisande". Zuletzt begeisterte sie in „La voix Humaine" von Francis Poulenc im „Theater an der Wien".

Kirchschlager nimmt sich immer wieder die Freiheit, Neues zu probieren. Im Vorjahr suchte sie im Zuge einer Liederreise absichtlich unübliche Orte auf, um Menschen zu erreichen, die nicht in Kontakt kommen mit klassischer Musik. Im November wird Kirchschlager eine gemeinsame Tournee mit Konstantin Wecker unter dem Titel „Liedestoll" starten. Und zwischendurch unterrichtet Kirchschlager Gesang in Wien und Graz. Vielseitigkeit ist einer ihrer Wesenszüge. Vielleicht hat es sie auch deshalb gereizt, einmal eine Zeitung zu gestalten.

 

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6 Kommentare

naja ... wenn man hr. treichl einlädt, über "freiheit"

seine ergüsse aufs papier zu bringen, ist das ungefähr so, wie wenn man hr. "Ackermann" einlädt über Hartz4 zu "philosophieren"...

der einzige erbauende kommentar stammt von hr. prof. zeillinger - wie immer!

Machen die das ehrenamtlich?


Das wäre nicht gerade löblich!
Umgekehrt zwar auch nicht, weil jeder und jede von ihnen beruflich gut abgesichert ist.

Also nur für eine Ausgabe allein

Und ich dachte schon, die hat entweder ihren Beruf an den Nagel gehängt, oder sich für einen Nebenjob im Journalismus probiert!

Ganz schön mutig, diese Frau!


Ach so, Chefredakteurin von der Jubiliäumsausgabe "Vier Jahre Presse am Sonntag"

Und ich dachte schon, die hat entweder ihren Beruf an den Nagel gehängt, oder sich für einen Nebenjob im Journalismus probiert!

Ganz schön mutig, diese Frau!

Doch die Presse ist auch ein Hammer! Machen die Sonntagsjournalisten das ehrenamtlich? Das wäre in Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht gerade löblich!

Ich stand immer auf Angelika Kirchschlager!

Eine der sympathischsten österreichischen Entdeckungen der letzten Jahrzehnte!

Presse am Sonntag

Herzlichen Dank für diese tiefgründige Presse am Sonntag. Sie hat das Sonntagsfrühstück perfekt gemacht!

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