Leichen bleiben in städtischer Hand

Die Aufbewahrung bis zur Beerdigung hat in Wien weiterhin in der Leichenkammer einer Begräbnisanlage zu erfolgen. Ein privater Bestatter scheiterte mit seiner Klage.

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(c) APA/BARBARA GINDL

Wien. Es war nicht der erste Versuch, die Vorherrschaft der städtischen Unternehmen bei Leichenkammern zu Fall zu bringen. Schon im Jahr 2014 war eine Wienerin, die nach ihrem Ableben keinesfalls in einer Leichenkammer der Stadt zwischengelagert werden wollte, mit ihrer Beschwerde vor dem Verfassungsgerichtshof (VfGH) gescheitert. Nun versuchte ein privater Bestatter, die Regelung von anderer Seite zu Fall zu bringen. Er berief sich darauf, dass die geltende Regelung ihn in seiner verfassungsrechtlich garantierten Freiheit auf Erwerbsausübung beschränke.

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