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Schönherr bald unter neuem Dach

27.06.2012 | 07:20 |  Judith Hecht (DiePresse.com)

Die renommierte Wirtschaftskanzlei hat nach mehrjähriger Suche ein neues Zuhause gefunden. Wie diepresse.com als Erste erfuhr, übersiedelt Schönherr 2014 an den Schottenring.

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Die zentraleuropäische Kanzlei Schönherr wird Anfang 2014 ihr neues Quartier am Schottenring 19 beziehen.
Mit einem neuen Zuhause in einem hohen Wolkenkratzer jenseits der Donau, wollte sich – bei allen Vorteilen – niemand bei Schönherr anfreunden.
Das neue Büro der Wirtschaftskanzlei liegt also im ersten Bezirk, genauer gesagt gegenüber der Wiener Börse, und umfasst eine Fläche von etwa 6000 Quadratmeter.
So viel Platz braucht die stark expandierende Kanzlei nämlich, um die fünf Standorte in der Wiener Innenstadt künftig auf ein Haus zu vereinen.

230 Mitarbeiter übersiedeln

Bevor es zur Übersiedlung der 230 Angestellten kommen kann, müssen jedoch noch umfassenden Renovierungen stattfinden. Für die Pläne des weitreichenden Aus- und Umbaus der Immobilie zeichnet das Architektenbüro Rüdiger Lainer+Partner verantwortlich. Als Innenarchitekt muss Bodo Rehak die Anforderungen von Schönherr an das Interieur modern und innovativ umsetzen.
Die sind außerordentlich hoch. Das neue Headquarter wird als Flagship für weitere 13 Büros in Zentral- und Osteuropa dienen.

Kommunikationswege werden verkürzt

Nicht nur Schönherrs Klienten kommen in den Genuss der neuen Atmosphäre, vielmehr sollen die Mitarbeiter vom Zusammenzug aller Angestellten an einen Standort profitieren. Die Wege zwischen den einzelnen Büros werden deutlich kürzer und die informelle Kommunikation – die wichtigste, wie jedermann weiß – verbessert.
Das neue Office soll einerseits den modernsten Standards entsprechen, der Charme des historischen Gebäudes der Gründerzeit andererseits jedenfalls erhalten bleiben.
Man kann gespannt sein. Mit einer standesgemäßen Einweihungsfeier ist pünktlich, also genau in zwei Jahren spätestens, zu rechnen.

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5 Kommentare
Gast: Feu vert
02.07.2012 13:44
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Gast: kater carlo
28.06.2012 10:11
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Mit einem neuen Gebäude

und solchen Werbeanzeigen werden die internen Problembe bei Schönherr auch nicht gelöst. Mobbing und eine Corporate Identity, die minderwertiges Personal anziehen wie das Licht die Mücken, sind ortsunabhängig. Die sich zunehmend zu WolfTheiss, FPLP, CHSH etc verflüchtigenden Mandanten werden sich freuen, wenn sich die Bau- und Übersiedlungskosten auch noch in den Honorarnoten wiederfinden. Schönherr war vor Jahrzehnten das Flaggschiff beim Geistigen Eigentum. Jetzt kann man den Mandanten nur raten, kleinere, aufstrebende Boutiquen zu wählen. Die arbeiten noch richtig und sind auch honorarmäßig nicht abgehoben.

Antworten Gast: wieni
28.06.2012 19:59
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Re: Mit einem neuen Gebäude

Tja, wie der Herr, so is Gscher.. Renommiert? Ja, wie man´s nimmt ;-) Die suchen ständig aber so schlecht kanns mir nicht gehen dass ich mich dort bewerbe!

Gast: gast01
27.06.2012 13:47
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Das stimmt

Die Presse wird immer unseriöser. Vor kurzem war Roxin im redaktionellen Teil. Nun ist es Schönherr. Reicht journalistische Qualität nicht mehr, um ein Rechtspanorama erfolgreich herauszubringen oder ist es mit dieser nicht mehr weit her?

Gast: MR
27.06.2012 12:46
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