Die zentraleuropäische Kanzlei Schönherr wird Anfang 2014 ihr neues Quartier am Schottenring 19 beziehen.
Mit einem neuen Zuhause in einem hohen Wolkenkratzer jenseits der Donau, wollte sich – bei allen Vorteilen – niemand bei Schönherr anfreunden.
Das neue Büro der Wirtschaftskanzlei liegt also im ersten Bezirk, genauer gesagt gegenüber der Wiener Börse, und umfasst eine Fläche von etwa 6000 Quadratmeter.
So viel Platz braucht die stark expandierende Kanzlei nämlich, um die fünf Standorte in der Wiener Innenstadt künftig auf ein Haus zu vereinen.
230 Mitarbeiter übersiedeln
Bevor es zur Übersiedlung der 230 Angestellten kommen kann, müssen jedoch noch umfassenden Renovierungen stattfinden. Für die Pläne des weitreichenden Aus- und Umbaus der Immobilie zeichnet das Architektenbüro Rüdiger Lainer+Partner verantwortlich. Als Innenarchitekt muss Bodo Rehak die Anforderungen von Schönherr an das Interieur modern und innovativ umsetzen.
Die sind außerordentlich hoch. Das neue Headquarter wird als Flagship für weitere 13 Büros in Zentral- und Osteuropa dienen.
Kommunikationswege werden verkürzt
Nicht nur Schönherrs Klienten kommen in den Genuss der neuen Atmosphäre, vielmehr sollen die Mitarbeiter vom Zusammenzug aller Angestellten an einen Standort profitieren. Die Wege zwischen den einzelnen Büros werden deutlich kürzer und die informelle Kommunikation – die wichtigste, wie jedermann weiß – verbessert.
Das neue Office soll einerseits den modernsten Standards entsprechen, der Charme des historischen Gebäudes der Gründerzeit andererseits jedenfalls erhalten bleiben.
Man kann gespannt sein. Mit einer standesgemäßen Einweihungsfeier ist pünktlich, also genau in zwei Jahren spätestens, zu rechnen.
Bewerben zahlt sich aus