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Ehrenbeleidigung: Grasser muss 5000 Euro zahlen

25.07.2012 | 13:05 |   (DiePresse.com)

Der Ex-Finanzminister bezeichnete seinen früheren Mitarbeiter Michael Ramprecht als "psychisch labil". Dieser belastet ihn in der Causa Buwog. Grasser will dagegen Revisionsrekurs beim Obersten Gerichtshof einlegen.

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Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser ist vom Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien zu einer Geldstrafe von 5000 Euro verurteilt worden. Der Grund: Grasser hatte seinen früheren Mittarbeiter Michael Ramprecht als "psychisch labil" bezeichnet. Weiters meinte Grasser, Ramprecht benötige "dringend psychische Hilfe". Nun wurde der ehemalige Minister laut Ramprechts Anwalt Michael Pilz rechtskräftig zu 5000 Euro Geldstrafe verurteilt. Das Landesgericht hat damit die vom Handelsgericht ursprünglich verhängte Geldstrafe für Grasser von 1000 Euro noch erhöht.

Grasser wird gegen die Geldstrafe ein Rechtsmittel einlegen, kündigte dessen Anwalt Michael Rami am Mittwoch an. Die Entscheidung des Landesgerichts Wien sei nicht rechtskräftig, er werde dagegen Revisionsrekurs beim Obersten Gerichtshof (OGH) einlegen. Bis zum Ende des Verfahrens müsse Grasser die verhängte Geldstrafe nicht bezahlen.

Der Hintergrund: Ramprecht tritt in der Causa Buwog als Belastungszeuge gegen Grasser auf. In einem Interview im Online-Medium "Money.at" im November 2011 behauptete Grasser, dass Ramprecht "psychisch labil" sei und "dringend psychische Hilfe benötigen würde". Derartige Behauptungen hatte Grasser außerdem im Korruptions-U-Ausschuss im April wiederholt - nach Rechtskraft des Unterlassungsurteils.

Grasser habe seine Berufung gegen das Versäumungsurteil des Handelsgerichtes bereits am 18. Juni zurückgezogen, alle Entscheidungen der Gerichte in diesem Zusammenhang seien daher rechtskräftig, so Pilz. Für Ramprecht stelle das Urteil dessen Vertrauen in die Justiz wieder her. Die Behörden hätten den Versuch des Ex-Ministers, ihn zu beleidigen, mit der einzig richtigen Strafe beantwortet, berichtete Pilz von der Reaktion seines Mandanten.

Causa Buwog

Im Jahr 2004 wurden die fünf Wohnbaugesellschaften des Bundes mit rund 62.000 Wohnungen an die Immofinanz verkauft. Von dieser erhielten der Lobbyist Peter Hochegger und der frühere FPÖ-Politiker und Lobbyisten Walter Meischberger – beides Vertraute von Ex-Minister Karl-Heinz Grasser - eine Provision von fast zehn Millionen Euro für „Vermittlungstätigkeiten“. Der Verdacht: Sie könnten Insiderinformationen von Grasser bekommen und an die Immofinanz weitergegeben haben. Grasser weist dies vehement zurück.

(APA)

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45 Kommentare
 
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Antworten Gast: apfelmännchen
25.07.2012 19:11
3 0

Re: Ein Anwalt reibt sich die Hände

bin schon gespannt auf seinen Steuerausgleich für 2012...

Antworten Gast: apfelmännchen
25.07.2012 19:10
0 0

Re: Ein Anwalt reibt sich die Hände

"Wird der Zivilprozess verloren, sind die Kosten der Prozessgegnerin/des Prozessgegners in jedem Fall zu bezahlen"

Gast: apfelmännchen
25.07.2012 14:32
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der Arme

bei seinem 2009 versteuerten Mini-Einkommen droht Grasser sicher bald der Privatkonkurs bei dieser Strafe...


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Re: der Arme

Ist es nicht sogar fast das halbe Jahreseinkommen?

Er hat doch nur etwas mehr als 10.000 verdient oder?

Re: Re: der Arme


die linke justiz will ihn eben in den ruin treiben - weil er so schön, so beliebt, so erfolgreich war.

spenden wir für ihn, die presse sollte die weihnachtsaktion nicht mehr rum. straßenkindern sondern KHG widmen!

Re: Re: Re: der Arme


dass die sozialisten aller parteien mich rotsricheln ist eine ehre für mich! ich steh eben auf KHG&dr. schüssel! mehr privat weniger staat!

Re: Re: Re: Re: der Arme

Was zahlt Ihnen der KHG pro Posting?

Re: Re: Re: Re: der Arme

du solltest dich untersuchen lassen!

Re: Re: Re: Re: der Arme

Die beiden Genannten haben sich sehr bewährt, da ging wirklich sehr viel privat!!!

Na toll.

Da überschlägt sich der linke Pöbel wieder vor Schadenfreude.

Get a life ...

wer hier wirklich "der pöbel" ist...

...hat sich ja heute vormittag beim gericht in klagenfurt gezeigt.

KHG wir auch noch drankommen, da kann er noch so viel beweismittel in liechtenstein vernichten lassen.

Gast: 0815
25.07.2012 13:56
13 11

und wann, ...

... zahlt er die millionen zurück die den steuerzahlern geklaut hat ...

Re: und wann, ...


wieso zurückzahlen? MEHR PRIVAT WENIGER STAAT heißt die devise!

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Geh...

Im Lexikon findet sich unter Korruption doch ein Bild von Grasser, so viel Dreck wie der am Stecken hat. Der ist nur frei solange Fiona ihr Handl drüber hält!

Re: Geh...

na, samma ma eifersüchtig?


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Re: Re: Geh...

auf seine drachenartige frau? wenn i de jede nacht besteigen müsst, würd i mir die kugel geben!

Gast: froehlichewienerin
25.07.2012 13:38
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all diese beleidigten Herrschaften

Austeilen kann er, einstecken nicht...

da schau her...die erste rechtskräftige verurteilung


das erste mitglied von dr. schüssels "superteam" das rechtskräftig verurteilt wurde.

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Re: da schau her...die erste rechtskräftige verurteilung

Ja, weil er eine Diagnose gestellt hat ohne Psychiater zu sein. Das darf man halt nicht als einschlägiger Laie. Das schließt aber nicht aus, dass er recht hat.

Huch, verurteilt, als Supersauberer, peinlich .....


 
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