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EU: Ende der Bürgerrechte droht

05.08.2012 | 17:10 |  von Rainer Knyrim (Die Presse)

Datenschutz: Per SMS erklärten irische Behörden, dass sie österreichischen Datenschützern nicht zur Verfügung stünden. Ein Vorgeschmack auf eine geplante EU-Verordnung.

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Wien. Die Initiative „Europe vs. Facebook“ rund um den Wiener Jusstudenten Max Schrems ist, wie „Die Presse“ kürzlich berichtete, bei der irischen Datenschutzbehörde vorerst abgeblitzt. Seit rund einem Jahr versucht diese Initiative in einem Verfahren gegen Facebook, ihr Grundrecht auf Datenschutz durchzusetzen und von Facbook eine ordnungsgemäße Datenverarbeitung und Datenlöschung zu erlangen und damit europäisches Datenschutzrecht durchzusetzen.

Zuständig ist die Behörde in Irland deshalb, da sich dort der (einzige) europäische Firmensitz des US-amerikanischen Konzerns befindet. Die irische Behörde hat auch ein Verfahren eingeleitet, um die Einhaltung der europäischen Richtlinie durch Facebook zu prüfen; die Studenten erhielten, obwohl sie Verfahrenspartei sind, nicht einmal Akteneinsicht. Der bisherige Verfahrensablauf, in dem es keine ausreichend konkreten und transparenten Verfahrensregeln zu geben scheint, kann – verglichen mit österreichischen Standards – als „kurios“ bezeichnet werden. Bisheriger Höhepunkt ist laut Max Schrems ein SMS (!) des stellvertretenden irischen Datenschutzkommissars an ihn, in dem dieser mitgeteilt hat, dass weder er noch der Kommissar selbst für ihn zur Verfügung stehe.

Bild einer Bankrotterklärung

All diese Vorkommnisse zeichnen ein Bild, das einer Bankrotterklärung der irischen Datenschutzbehörde und deren Wahrung der Datenschutzrechte von Millionen europäischer Facebook-Nutzer gleichkommen dürfte. Der „Facebook-Fall“ ist aber nur ein Vorgeschmack dessen, was die EU-Kommission für die Zukunft der Bürgerrechte plant: Kommissarin Reding hat im Jänner den Entwurf für eine EU-Datenschutz-Verordnung vorgestellt, die das bisherige EU-Datenschutzrecht ersetzen soll und dabei das bestehende nationale Datenschutzrecht vollständig aufheben soll. Derzeit ist es so, dass sich ein österreichischer Bürger, wenn er eine Verletzung seines Datenschutzes befürchtet, an die österreichische Datenschutzkommission wenden kann (was die Wiener Jusstudenten im Fall von Facebook nicht machen konnten, da Facebook keine Niederlassung in Österreich betreibt).

Laut EU-Plänen sollen Unternehmen mit Sitz in mehreren EU-Staaten ihre Datenschutzagenden künftig in einem sogenannten One Stop Shop zentral für alle Länder in der EU mit der Datenschutzbehörde an dem Sitz ihrer Hauptniederlassung erledigen können. Diese ist dann zentral für die Datenschutzangelegenheiten aller EU-Bürger zuständig, deren Daten das Unternehmen verarbeitet. In Zukunft kann also jeder Bürger in dieselbe Situation geraten, in der sich der Student Max Schrems schon jetzt befindet. Wenn nämlich ein in Österreichisch ansässiges Unternehmen, für das derzeit die österreichische Datenschutzkommission zuständig ist, einem internationalen Konzern mit Sitz beispielsweise in Irland gehört, dann wird künftig die österreichische Datenschutzkommission allfällige Datenschutzbeschwerden österreichischer Bürger einfach an die irischen Kollegen weiterschicken, weil diese dann zuständig sind.

Die österreichischen Bürger werden dann ihr Grundrecht auf Datenschutz vor derselben irischen Behörde geltend machen müssen, die derzeit Anlass zum Kopfschütteln gibt. Abseits aller rechtlichen Bedenken ist auch fraglich, ob diese Behörde überhaupt über ausreichende Mittel verfügt, um dieser Aufgabe nachzukommen. Die irische Datenschutzbehörde residiert vielmehr über dem örtlichen Lebensmittelgeschäft einer irischen Kleinstadt, und schon das Eingangsportal erinnert mehr an den „Friseur um die Ecke“ als an eine Behörde, die für die Rechte von Millionen EU-Bürger anderer Länder zuständig ist.

Österreich stark betroffen

Von dieser geplanten Neuregelung der Behördenzuständigkeit wäre nicht zuletzt auch Österreich stark betroffen. Immerhin werden rund 40 Prozent der österreichischen Wirtschaftsleistung von Unternehmen mit ausländischen Eigentümern erbracht, und einige bedeutende Unternehmen haben ihre Hauptniederlassung – aus steuerlichen Gründen – bewusst in Irland angesiedelt. Ist dann Schluss für den Datenschutz der österreichischen Bürger – per SMS?

Das von der EU-Kommission geplante „One Stop Shop“-Prinzip ist – wie viele andere Punkte des EU-Entwurfs – dringend zu überdenken.
Dr. Rainer Knyrim ist Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Preslmayr Rechtsanwälte OG, Wien.

Auf einen Blick
Die EU möchte, dass Datenschutzagenden von internationalen Unternehmen künftig nur dort zu regeln sind, wo ein Unternehmen den Hauptsitz hat. Das könnte aber dazu führen, dass das Rechtsschutzniveau sinkt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.08.2012)

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45 Kommentare
 
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Gast: phj
09.08.2012 19:54
2 0

Eine gute Zeitung

würde zu diesem Thema unseren zuständigen Minister interviewen und ihn fragen, was er dagegen unternehmen wird und in welcher Zeitspanne.
Das wäre ein bisserl mehr als nur APA Nachrichten weiter zu leiten.
Aber da fehlt´s noch bei beiden, nämlich bei der Courage
Oder doch nicht?


Gast: I wo!
09.08.2012 13:46
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Es geht einfach:

Von FB abmelden, besser gar nie mitmachen!

Sollen die schauen, wo sie bleiben...

Wer persönliche Dinge ins Netz stellt, ist bei Mißbrauch selber schuld! Das Problem ist nicht neu!

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Sch... Fratzenbuch

Bin weg vom dem Zeugs...

Gast: Leon123456
07.08.2012 19:04
1 1

Nicht vollständig!

Der Autor des Artikels lässt aber bewusst aus, dass eben gegen einen etwaigen Entscheid der irischen Datenschutzbehörde immer noch Rechtsmittel zulässig sind. Art 74 des Verordnunges-Entwurfes sieht eine Klageberechtigung der österreichischen Datenschutzbehörde im Namen des in Österreich ansässigen Bürgers, gegen die irische Datenschutzbehörde vor den irischen Gerichten vor. Dadurch ist die Entscheidung der irischen Behörde ohne Risiko für den Bürger bekämpfbar. Es kann der irischen Datenschutzbeörde durchaus die Kompetenz zur Lösung komplexer Rechtsfragen abgesprochen werden, der irischen Justiz aber nicht.
Also wenn eine Entscheidung für einen Österreicher nicht tragbar ist kann er sich nach dem Entwurf an die Datenschutzkommission wenden, die das nicht an die irischen Kollegen weiterschickt, sondern diese klagt.

Gast: Held der Arbeit
07.08.2012 13:15
1 0

es mag ja sein

dass die irischen datenschützer nicht nesonders dienstbeflissen oder das irische datenschutzrecht unterentwickelt ist (kann ich nicht überprüfen), aber österreich als die fackel der rechtsstaatlichkeit darzustellen ist bei der performance unserer justiz, die sich jeden tag aufs neue der lächerlichkeit preisgibt, doch eher absurd.

Gast: Aaron Weissberg
07.08.2012 00:15
1 0

Wir leben in VORREVOLUTIONÄREN ZEITEN!

Bald kommt der “Europäische Frühling”!
Vielleicht schon diesen Herbst!

Gast: Querdenker0815
06.08.2012 21:47
0 1

Negativbeispiel Irland, Steuerdumping war nur der Anfang, nicht zu fassen.

Betrachtet man die vorliegenden Informationen ist die Vorgehensweise der Irischen Datenschutzbehörde in der Tat verbesserungswürdig. Es scheint fast so, als ob hier seitens einer vermeintlich unabhängigen und der Öffentlichkeit verpflichteten Behörde Schützenhilfe für Privatunternehmen geleistet wird und Bürgerrechte ignoriert werden. Sehr bedenklich, insbesondere im Hinblick auf alle in der EU lebenden Bürger.

1 0

die Re3ding ist eine freundlich gesagt: schrierige Frau,

aber interpretationen sind zulässig, sofern sie jeder für sich selbst macht.

soweit der Datenschutz,
was die R aber nicht bedenkt, dass 50% der nicht geschützten Daten dann Frauen betreffen, deren Schicksal ihr doch so am Herz liegt.

Wenn man nur wüßte, wo sie es hat, wenn überhaupt?

Schon längst ...

... ist nicht nur das Ende der Bürgerrechte, sondern auch der Menschenrechte gekommen. Gläsern sind wir geworden – was unsere Finanzen anbelangt, unsere Kaufgewohnheiten, ja selbst die Stimmabgabe bei einer Nationalratswahl kann wegen der recht kleinen Wahlsprengel und den fortgeschrittenen statistischen Methoden schon bis auf einen paar Wohneinheiten zurückgerechnet werden. Und das hat nicht nur mit der EU zu tun, sondern auch mit dem Interesse der Regierenden, möglichst viele Daten über die Regierten zu bekommen. Deswegen werden, so dem z.B. der EGMR nicht endlich einen Riegel vorschiebt, unsere Regierenden bereitwilligst mit der EU zusammenarbeiten, was die "Transparenz des Bürgers" angeht ...

Die Bürgerrechte sind schon laengst verloren!

Die EU-Bürger merken erst jetzt!

Warum regen wir uns auf?

Das war doch von Anfang an ganz klar, daß mit dem Beitritt zur EU sämtliche Rechte abgegeben werden.


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Re: Warum regen wir uns auf?

Was tätens ohne EU? Dann könntens in Amerika klagen.

Eine weitere Nuss

Wer auf Facebook sich einläßt, der akzeptiert auch deren Spielregeln. Warum werden dann hier bewußt verwirrend Äpfel mit Birnen durcheinandergworfen? Wer Bürgerrechte sagt, der muß auch den Begriff "Bürger" hinterfragen und was er eigentlich umfassen und bedeuten soll. Und inwieweit hat Facebook damit zu tun? Die IT-Branche hat doch schon längst viele Grenze überschritten und alle jubeln, wenn diesbezüglich neue Türen geöffnet werden! Ich kann dem Artikel nicht zustimmen.

3 0

Re: Eine weitere Nuss

Es gilt aber ähnliches für die Vorratsdatenspeicherung und ACTA. Das betrifft nicht nur eine "Social Media" Seite.

Gast: Liebkraft
06.08.2012 09:00
1 0

Datenschutz & Facebook

Wir hatten das Glück Max Schrems als Vortragenden zu haben.

Für Interessierte ist hier der Stream der Veranstaltung:
http://like.ie.jku.at/

Gott sei Dank bedeutet das Ende des Datenschutzes

nicht "EU: Ende der Bürgerrechte droht".

Der Datenschutz ist nur eines der Bürgerrechte und diese richten sich üblicherweise gegen den Staat - bzw. sollen die Rechte des Staates gegenüber den Bürgern einschränken.

Facebook ist kein staatliches Unternehmen.

Es geht hier also nicht um Bürgerrechte im eigentlichen sondern um Konsumentenrechte - oder, wenn Facebook Daten von Menschen sammelt und speichert, die keine Facebook-Klienten sind?
Um welche Rechte geht es dann?

Dass der Datenschutz, vor allem in Zeiten des allumfassenden Internets tot ist, ist eigentlich nicht neu.
Aber auch davor war er nie wirklich effizient.

Was soll's?

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Re: Gott sei Dank bedeutet das Ende des Datenschutzes

So einfach ist es nicht:
Die Rechte auf Unversehrtheit des Eigentums oder der Gesundheit (z.B.) hat der Staat nicht nur selbst zu befolgen, sondern auch dafür Sorge zu tragen, dass Bürger gegen eingriffe durch Dritte geschützt werden.

ein

weiterer schritt in die richtung die bürger der eu zu entmündigen und zu kontrollieren !
jetzt noch:
- komplette einsicht in gesundheitsakten für alle versicherungen und behörden
- komplette entwaffnung der bürger
- kindererziehung wird der staat übernehmen
- kein wahlrecht mehr

die linken, vor allem aber die grünen sind schwer begeistert von diesen "verbesserungen" in europa !

Gast: Analyst
06.08.2012 08:25
3 1

Bürgerrechte bedroht? Was sind Bürgerrechte?

Die EU entwickelte sich von Beginn an zum Moloch und entmündigt systematisch die Bürger Europas und auch die Staaten in ihren nationalen Rechten - egal ob Datenschutz, Verteidigungspolitik (das Primat der NATO), Lebensmittelsicherheit, Steuerrecht, etc. etc..
Die bestimmenden Größen sind Konzerne, deren Interessen schon lange über nationalem recht zu stehen scheinen und parallel die USA, die sich ohnehin über jedes Recht hinwegsetzen.
Die EU in ihrer derzeitigen Konstruktion ist gleichzusetzen mit Entmündigung und Entzug der persönlichen Rechte.

Dass die EU ein Gebilde für Konzern aber nicht für die Bürger ist erkennt man alleine schon aus der Vergemeinschaftung der Schulden im Rahmen der Rettungsschirme

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/milliardengrab-eurorettung-d228001.html

Dass Griechenland in der Eurozone nicht sanierbar ist, ist genauso sicher, wie dass man aus der Kurve fliegt, wenn man sie mit 120 Sachen nimmt, obwohl man weiß, dass sie nur 50 km/h verträgt.

0 0

Dann gehts vor Menschenrechtsgericht

wenn es da auch noch durchgeht haben wir verloren.

Gast: Skydings
05.08.2012 23:48
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Grundrechte

Es ist nationale Engstirnigkeit zu sagen, dass die pan-EU Zuständigkeit von Behörden die Rechte einzelner gefährdet. Dass muss es zumindest nicht, wenn die wichtigen Mindeststandards bzgl. Grundrechte und Verfahrensmodalistäten und Transparenz auch europaweit gelten und Mitgliedsstaaten durch EU Recht verpflichtet sind diese Rechte auch demgemäß umzusetzen.

Das Ersetzen der nationalen durch ein neues EU Datenschutzrecht kann sogar die Rechte von Österreichern noch stärken, wenn das gemeinsame Datenschutzrecht auch stark ausfällt, dann gilt es nämlich egal in welchem Mitgliedsstaat das Unternehmen den Sitz hat.

Gast: gummdrün
05.08.2012 23:30
1 1

fazebok

Ist ja interessant, daß gerade die Linken und die Grünen gerne überwacht werden. Die Hammingdistanz zum Stalinismus oder zur DDR- Stasi ist eben sehr gering, wer´s nicht kapiert ist selber schuld!

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Posting

Wäre schön, wenn mein posting wieder autaucht.
Thema: ich finde den artikel mehr als unseriös.

Antworten Gast: 72nomad89
06.08.2012 05:44
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Re: Posting

Syrien welches durch die CIA,MI6...gesponserten Auslands-warlords in Aufruhr gerät-ist nur das Tor zu Iran:
www.youtube.com/watch?v=tO3lqRUz0Fc
Den Saudi u Katar...ist es willkommen...- denn diese fantasieren von ihrer Arabunion

Was passiert jetzt-global gesehen u Warum?
www.youtube.com/watch?v=0S_0mWzn8ns
Wahr ist-ein paar wenige Invest-Banken besitzen zig Hundert !!!Trillionen an Derivaten!!!
Viel mehr als das Weltsozialprodukt.

Das passiert wenn Zentralbanken "privat"sind-sieh z.B. FED.Oder jetzt der "Versuch" in EU
...Libyen(gold dinar),Irak(euro) welche jetzt parieren zwecks Petrodollar u neuen ZB...Es sind weiters ihre Firmen welche von Krieg profitieren und auch vom kommenden Kollaps.
Vorrantreiben der Monopolisierung der Konzeren(früher 50 Medien-heute 5 in USA )
Gleiches mit Saat...Öl...Pharma-ihre Eckpfeiler

@Al jazeera wurde zu Beginn niedergebombt (sprich deren Journalistenbüros), Daher-Wie jeder weiss-pfeifen sie jetzt nach der westlichen FI.Das Londoner Büro ist ein 1Mann betrieb:-)

Zur Frage-Wo befindet sich die NWO?
Demoralisation
Destabilözation
Crisis (beginnt gerade)
Normalization

Was die Foundation vorenthält - Russland ist „notwendiges“thermo Endtarget...
www.youtube.com/watch?v=E3perqLmkiA
U heute trifft man bereits Vorbereitungen zwecks Hungerkontrolle: Aluminumresistente Saat (chemtrails) und genmanipulierte Fakes
www.youtube.com/watch?v=erRNyxii7NY&feature=related

Feuchte Traum:cashless society-tracking in jeder Hinsicht

Antworten Gast: b754
06.08.2012 01:26
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Re: Posting

Wohl Facebook-Aktionär, was?

 
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