Schönherr Rechtsanwälte bauen ihre Präsenz in der Türkei aus. Wie die zentraleuropäische Wirtschaftskanzlei mit Hauptsitz in Wien heute meldet, haben die Schönherr-Partner in einer Hauptversammlung die Fusion mit der türkischen Rechtsanwaltskanzlei Türkoğlu & Celepçi einstimmig beschlossen. Sie wird mit 1. Februar 2013 wirksam werden.
Schönherr und die türkischen Kollegen in Istanbul arbeiten schon seit 2007 zusammen. Das Geschäft in der Türkei „entwickelt sich hervorragend“, heißt es im „Presse“-Handbuch Wirtschaftsanwälte, wo auch der bevorstehende Merger bereits angekündigt ist. Welch großen Stellenwert Schönherr dem türkischen Standtort einräumt, zeigt sich daran, dass Levent Celepçi, Gründungspartner von Türkoğlu & Celepçi, zum Equity-Partner bei Schönherr wird. Damit unterstreicht Schönherr, wie auch an sechs anderen seiner insgesamt zwölf ausländischen Standorten, die Selbständigkeit und Eigenverantwortung des Büros in Istanbul.
19 weitere Anwälte
Mit der Fusion werden die 27 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Türkoğlu & Celepçi, davon 19 Anwälte, voll in die Schönherr-Organisation integriert. Schönherr beschäftigt schon jetzt mehr als 300 Anwälte.
„Angesichts unserer langen und sehr fruchtbaren Zusammenarbeit mit Türkoğlu & Celepçi ist deren Eingliederung in das Schönherr-Netzwerk nun der nächste logische Schritt", so Christoph Lindinger, Managing Partner bei Schönherr.
Zu den türkischen Kunden von Türkoğlu & Celepçi als auch Schönherr zählen namhafte Unternehmen wie Turkcell, OMV Petrol Ofisi, Metcap Energy Investments, Renaissance Holdings und Ray Sigorta - VIG.
Von den vier in Wien ansässigen Türkei-Experten wird einer, nämlich Rechtsanwalt Kazim Yilmaz (die anderen drei sind die Partner Markus Piuk und Alexander Popp sowie Anwalt Nidal Karaman), nach Istanbul übersiedeln.
Bewerben zahlt sich aus