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Autonome Studiengebühren vor Abschaffung?

17.10.2012 | 11:57 |   (DiePresse.com)

Die Vorschreibung von Studiengebühren unterliegt einer besonderen staatlichen Verantwortung, heißt es vom Verfassungsgerichtshof. Ein Prüfungsverfahren wird eingeleitet.

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Acht der 21 österreichischen Universitäten haben mit diesem Wintersemester erstmals in Eigenregie Studiengebühren eingehoben. Aber ist das auch gesetzeskonform? Der Verfassungsgerichtshof hat Bedenken gegen die "autonome" Vorschreibung und Einhebung von Studiengebühren durch die Unis. Er leitet ein Verordnungsprüfungsverfahren ein, das zeigen soll, ob diese Bedenken gerechtfertigt sind. Dies gilt als Signal für eine Aufhebung der Regelung. Entschieden ist aber über eine Aufhebung noch nicht.

Konkret hat der VfGH laut Präsident Gerhart Holzinger gleich in zwei Punkten Bedenken: Einerseits sei man vorläufig der Ansicht, dass die Einhebung von Studiengebühren nicht in die Autonomie der Unis fällt. Die Tatsache, dass im Uni-Gesetz auf Studiengebühren Bezug genommen wird, könnte eine autonome Regelung ausschließen.

Holzinger: Unis sollten vorsichtig sein

Außerdem unterliege die Vorschreibung von Studiengebühren einer besonderen staatlichen Verantwortung, so der VfGH. Die Übertragung einer weitreichenden Finanzautonomie dürfte mit dieser nicht im Einklang stehen. Dies resultiere aus der besonderen gesellschaftlichen Bedeutung der staatlich finanzierten Regelstudien. "Eine solche Übertragung der Finanzverantwortung an die Unis würde die öffentlichen Universitäten und nicht den Gesetzgeber entscheiden lassen, welche finanziellen Zugangshürden bei der Aufnahme eines Regelstudiums an den öffentlichen Universitäten bestehen sollen", so Holzinger. Dies dürfte nach vorläufiger Einschätzung des VfGH verfassungswidrig sein.

Den Unis empfahl Holzinger, mit einer neuerlichen Einhebung von Gebühren "vorsichtig zu sein, bis die endgültige Entscheidung kommt". Dass das Thema Studiengebühren ein "vermintes Gebiet" ist, habe sich ja bereits wiederholt gezeigt.

Unendliche Geschichte: Der Streit um die Studiengebühren

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Entscheidung Anfang 2013

Seine Entscheidung will der VfGH so rasch wie möglich treffen, so Holzinger. Man sei sich über die Bedeutung der Sache durchaus im Klaren. Realistisch sei eine Entscheidung im ersten Viertel des Jahres 2013. In über 85 Prozent der Fälle, in denen der VfGH ein Prüfungsverfahren von Amts wegen einleitet, führen die vorläufigen Bedenken tatsächlich zur Aufhebung der entsprechenden Bestimmungen.

Im aktuellen Wintersemester heben acht der 21 Unis in Eigenregie Studiengebühren ein. An der Universität Wien, der Uni Innsbruck, der Wirtschaftsuniversität (WU), der Uni Graz, der Technischen Uni (TU) Graz, der Uni Linz, der Veterinärmedizinischen Universität und am Mozarteum Salzburg müssen jene Studenten 363,36 Euro pro Semester bezahlen, die die Mindeststudiendauer um mehr als zwei Semester überschritten haben bzw. aus Nicht-EU-Staaten kommen.

SPÖ "zu politischer Lösung bereit"

SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl sieht ihre Bedenken gegen die autonome Einhebung von Studiengebühren bestätigt. Gleichzeitig betonte sie, "dass die SPÖ nach wie vor zu einer politischen Lösung bereit ist". Man habe Wissenschaftsminister Töchterle bereits vor Monaten einen Vorschlag für eine Reparatur der betroffenen Regelungen übergeben, so Kuntzl. "Ich stehe sofort für Verhandlungen über diesen Vorschlag zur Verfügung." Den betreffenden Vorschlag hat der Minister bisher abgelehnt, weil er "nur" eine Gesetzesreparatur der "alten", vom VfGH aufgehobenen Gebührenregelung mit zahlreichen Ausnahmen von der Gebührenpflicht vorsieht. Töchterle hatte hingegen ein Gebührenmodell vorgelegt, das den Unis die Einhebung von Gebühren in der Höhe von bis zu 500 Euro pro Semester erlaubt und viel weniger Ausnahmen von der Zahlungspflicht vorsieht.

(APA/Red.)

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184 Kommentare

Re: Aber 86 Beamte

Das ist das Problem. Studienbeihilfe kann nie komplett "fair" verteilt werden. Deshalb sollte sie komplett gestrichen werden und mit dem Geld sowie der Einsparung in der Verwaltung zinslose Kredite für ALLE Studenten finanziert werden.

Gast: gast ouhiu
17.10.2012 23:57
2 1

Eine linke Angelegenheit

Ein Schelm, der Parteipolitik als Triebkraft des Verfassungsgerichtshofes vermutet. Es ist nur sehr schwer, in diesem Fall KEIN Schelm zu sein . . .

Gast: Tutenchamun
17.10.2012 23:15
1 4

Der Grund warum die ÖVP Studiengebühren will

Wer Studiengebühren bezahlt wird erpressbar und zwar überaschender Weise unabhängig von seiner finanziellen Situation. Wer sich erpressen lässt ist ein idealer zukünftiger Korruptionär.
Warum unabhängig von der finanziellen Situation? Das liegt an daran, dass der SPÖ verkauft werden kann, dass strengere Zugangsregeln sicherstellen können, dass das investierte Geld nicht beim Fenster hinausgeschmissen wird.

Antworten Gast: RAR
18.10.2012 07:44
3 1

Re: Der Grund warum die ÖVP Studiengebühren will

Sie sind ein richtig "Schlauer" und das Beste Beispiel, dass Gratisbildung keine Vorteile bringt.

Gast: Bettelstudent
17.10.2012 22:28
1 4

Nur die Reichen bekommen das Geld zurück

Die Armen konnten gar nicht erst studieren.

Beschwerde Dich bei den Sozis!


0 3

Rechtsstaat

Der VfGH hegt Bedenken?
Der Rechtsstaat AT ist in der Tat a Missgeburt.

Ma, voi lieab

"Höchstrichter zweifeln an Uni-Gebühr".

Wenn in diesem Land ein paar Studenten ein paar Euro zahlen müssen, dann kommt das hohe Höchstgericht vor dem wir tief zu Bode uns neigen daher, sozusagen als großer Wächter der Demokratie und Schützer der Bürger. Das hohe Höchstgericht sagt da gleich, dass es nicht sein kann, dass ein paar Studenten ein paar Euros zahlen.

Das hohe Höchstgericht (ich verneige mich zu tiefst) wird natürlich nicht tätig, wenn es um ein paar unbedeutende Verträge mit ein paar Haftungen wie den lächerlichen ESM Vertrag geht, wobei lediglich Österreich vor die Hunde gehen könnte. Nein, da hat das Höchstgericht nichts dagegen.

Antworten Gast: Karl 5S
18.10.2012 08:58
1 1

Ein paar Euros?

Kommen Sie doch mal von Ihrem hohen Ross herunter. Für viele Studenten sind das nicht ein paar sondern sehr viele Euros.

Antworten Gast: Hermann vom Gipfel
17.10.2012 22:32
0 0

Re: Ma, voi lieab

Das Höchstgericht wird ja nicht von sich aus tätig, sondern nur im Zuge eines Verfahrens. Sie können selbst ein Verfahren anstregen und vor das Höchstgericht bringen.

Re: Re: Ma, voi lieab

Kein Jurist?
Wenn die Verfassung in Gefahr ist, können (und müssten) sie eine Volksabstimmung anordnen.

Re: Ma, voi lieab

Den Großteil des Geldes, der von Österreich aus in den ESM oder sonstwohin fließt, machen Steuern aus, die von Akademikern gezahlt werden. Das mag jetzt vielleicht nicht gut auf ihren "rechten" Weg passen, aber man sollte darauf schauen, dass man sich die Studenten nicht allzusehr verschreckt. Die meisten Leute mit guter Ausbildung rennen sowieso schon davon. Übrig bleiben Leute mit Ressentiments, zu denen Sie zählen. Die bringen allerdings kein Geld rein...

Studenten sind wichtig... das weiß auch ein Höchstrichter, schließlich war er selbst mal einer. Das können Sie als eine Art von Vereinigung sehen: die, die was höheres gelernt haben, wissen, warum sie wichtig sind.

Sie irren!

Alles Steuergeld kommt aus Unternehmen.
Auch wenns Ihnen nicht in den Kram passt.

Re: Sie irren!

Na und dann ratens mal wer die Unternehmen führt...

Re: Re: Ma, voi lieab

Ma voi liab. ..
Sie habens auf den Punkt gebracht: Sie sind von ihrer Wichtigkeit überzeugt.

Re: Re: Ma, voi lieab

Zitat: "machen Steuern aus, die von Akademikern gezahlt werden."

Sie als Pseudo Intelligenter wissen dann auch das "machen" keine Zahlt ist. Abgesehen davon kommt "kein Geld rein" wenn jemand ein Studium beendet hat!

Zitat" wissen, warum sie wichtig sind." Naja, dann erklären sie uns mal, warum sie "wichtig" sind.


Gast: A. Rand
17.10.2012 18:26
4 9

im übersozialstaat österreich gilt ...

....bis weit ins erwachsenenleben hinein vom staat leben,dann wird ein teil der talente nach dem studium auch dementsprechend "wo unterkommen"(= wieder vom staat leben) um dann ohne je einen/seinen beitrag wirklich geleistet zu haben in die frühestpension zu gleiten !! nicht dass dies neu wäre,es wird nur verlängert u. die verantwortlichen sozialgeschenkeverteiler u. stimmenkäufer (auch als politiker bekannt) machen fröhlich weiter bzw. halten den mund trotz 3OO milliarden euro inoffz. staatsschulden, um diese mega- staatsschulden(= 1OO% staatsschuldenquote) sollte sich der verfassungsgerichthof auch einmal annehmen !!!

2 0

erga antwortet Glosar

Meine Tochter hat fuer viele Jahre ihre eigene Praxis. Das Wort Leistung, will man leider nicht mehr hoeren, schade.
Ich moechte noch bemerken, meine Tochter hat unter Prof.Bernard studiert und die UNI in Kapstadt hat einen sehr guten Ruf.

Gast: Bettelstudent
17.10.2012 18:03
2 1

Das ist der endgültige Untergang der SPÖ

Nun muss die SPÖ zum von ihrem Image als Korruptoinspartei abzulenken, die Studiengebühren wieder einführen.

Re: Das ist der endgültige Untergang der SPÖ

Was hat das mit der SPÖ zu tun? Töchterle ist von der - naja er gibts nicht zu - ÖVP. Die SPÖ wollte das Gesetz reparieren. Der Kerl wollte aber nicht.

Die FPÖ hingegen, für deren Wähler ich Sie halte, hat von Unis überhaupt keine Ahnung. Die würden nicht einmal den Eingang, geschweige denn den Ausgang finden. Die sind nämlich nur mit meinem und Ihrem Geldbörsel beschäftigt, ala "Unser Geld für unsre Leit"

Antworten Antworten Gast: RAR
18.10.2012 07:47
1 0

Re: Re: Das ist der endgültige Untergang der SPÖ

"Die SPÖ wollte das Gesetz reparieren"

Sie Sozen haben den Pfusch ja auch erlassen!

Antworten Antworten Antworten Gast: merchant
18.10.2012 08:01
0 0

Re: Re: Re: Das ist der endgültige Untergang der SPÖ

Falsch.
Welche SP-Wissenschaftsminister soll das gewesen sein?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: RAR
18.10.2012 11:30
0 0

Re: Re: Re: Re: Das ist der endgültige Untergang der SPÖ

Da haben Sie wohl nichts mitbekommen.

Verantwortlich ist die unselige Wahlzuckerlpartie aus SPö / Grünen und FPÖ!

Antworten Antworten Gast: Brennstein
17.10.2012 23:10
3 0

Achja die Gebildeten der SPÖ

Der Feimann, hat der überhaupt Matura, hat er doch sein Maturazeugnis endlich gefunden?
Der Pendl, heute im Parlament.... Der Mundl war gegen ihn ein Rhetoriker.
Bei der FPÖ gibt es mehr Akademiker als bei den Roten.

Antworten Antworten Gast: Bettelstudent
17.10.2012 21:59
0 0

Re: Re: Das ist der endgültige Untergang der SPÖ

Nein, ich binkein Wähler der FPÖ. Da sehen Sie einmal wie dumm Sie doch sind.

Re: Re: Das ist der endgültige Untergang der SPÖ

Ja, die SPOE wollte das Gesetz reparieren, indem sie bereit waere, nur eigene ideologie durchzusetzen. Nein, dankeschoen!

Gast: Gast01
17.10.2012 17:53
3 2

Wieder lauter selbsternannte Leistungsträger hier.

Wenn man den ganzen Tag Zeit hat, um in Online-Foren zu schreiben, dann wundert es mich nicht, dass manche ständig so stolz darauf sind, jeden Tag bis in die Nacht hinein zu arbeiten. Irgendwann muss man die Standardaufgaben ja machen, wenn man sich den ganzen Tag nur hier rumtreibt, um über Studenten zu schimpfen.

Ich finden den Töchterle gut! Der ist sich nicht zu schade...

...auch einmal Themen anzupacken, wo er von vornherein weiß, dass er als Verlierer vom Platz gehen wird. Ein Lichtblick am ÖVP Gestirn.

Antworten Gast: Der Packer
17.10.2012 17:59
5 1

Re: Ich finden den Töchterle gut! Der ist sich nicht zu schade...

Anpacken? Was packt der denn an?

Re: Re: Ich finden den Töchterle gut! Der ist sich nicht zu schade...

frag ich mich auch. Wenn er wenigstens was Negatives machen würde. Oder was Gemeines. Aber er macht garnix. Das ist ein toller Minister.

Rüchtrittsreif

Bundesminister TÖchterle muss konsequenter Weise zurücktreten - und da er ein Ehrenmann ist wird er das auch machen ! hoffentlich

Re: Rüchtrittsreif

Hoffentlich wird Andrea Kuntzl so bald wie moeglich zuruecktreten, wenn der VfGH die Legitimität der autonomen Studienbeiträge bestaetigt. Die SP-Wissenschaftsprecherin Andrea Kuntzl ist direkt fuer diese Uni-Misere verantwortlich.

Antworten Gast: University-Counselor
17.10.2012 17:21
3 2

Re: Rüchtrittsreif

Sehe ich auch so. Er reiht Niederlage an Niederlage. Wenn er nicht gleich geht, ruiniert er sich noch völlig sein Image. Es gibt für ihn, schlicht und einfach, in der Bundespolitik nicht mehr zu holen. Den Problemen, mit welchen er in Wien konfrontiert ist, ist er nicht gewachsen. Vielleicht geht es noch auf der Ebene der Tiroler Landespolitik. Da gibt es kaum Opposition und die Politiker sind nicht so im Schussfeld.

1 0

Re: Re: Rüchtrittsreif

Naja, ist ja kaum verwunderlich, da ihn "seine" Partei ja auch im Stich lässt:
Einerseits will die ÖVP Studiengebühren (ob das jetzt richtig oder falsch ist sei einmal aussen vor), der Koalitionspartner aber nicht... wer wird sich da wohl durchsetzen?
Somit versucht es die ÖVP also quasi hinterrücks und verheizt dabei ihren eigenen Mann.

Ich sehe da eigentlich nicht Töchterle als rücktrittsreif, sondern die ÖVP-Spitze, aber andererseits ist das für diese auch nur noch ein Tropfen in einem Ozean.

Antworten Antworten Antworten Gast: University-Counselor
17.10.2012 18:32
2 1

Re: Re: Re: Rüchtrittsreif

Wenn ich Ihr Posting durchlese, muss ich sagen: Sie haben weitgehend Recht!
Nur: Weshalb lässt sich Töchterle denn verheitzen?
Es hat ihn sicherlich ungeheuerlich geehrt, dass er diese Position angetragen erhalten hat. Und da übersieht man rasch die eigenen Grenzen und die Möglichkeiten, die einem realistisch betrachtet offen stehen.
Töchterle strahlt durchaus ein gewisses Charisma aus, ein Charisma, das es vielleicht nur in Tirol gibt. Aber für den Ministerposten ist er voll und ganz ungeeignet. Das müsste er selber einsehen. Unabhängig davon, ob andere Spiele mit ihm treiben oder nicht.

1 1

Re: Re: Re: Re: Rüchtrittsreif

Das wiederum will ich nicht bestreiten und wer weiss, vielleicht Loyalität? Immerhin befinden wir uns jetzt im Wahlkampf und da würde ein Wechsel as Zeichen der Schwäche zu verstehen sein.

Sehen wir in einem Jahr weiter, da werden die Karten neu gemischt, ich bin sicher die Roten oder die Grünen hätten das Wissenschaftsministerium liebend gerne in der Hand.

schwachsinn!!

wo liegt in einem sektor, der eigentlich privatisiert gehoert die BESONDERE staatliche verantwortung?

der staat kann sich in seiner verantwortung um stipendien kuemmern, um infrastruktur aber die gebuehren sind uni-angegenheit!

Re: schwachsinn!!

Ihr Schlafzimmer ist auch eine *räusper* öffentliche Einrichtung. Warum dann nicht auch die Uni. Fragen Sie mal Ihre Göttin.

Evtl. mal den Verfassungsschutz prüfen, ob er noch Verfassungskonform ist!

Immerhin gibt es heute noch kein Verbot von Rot-Schwarz, welche unsere Kommunikationsdaten überwachen und unser Einkommen enteignen.

Gast: Johan C.
17.10.2012 16:44
2 4

Das aktuelle Umfrageergebnis auf presse.at zeigt mir,

wie DUMM die Bürger scheinbar sind.

Wenn nur diejenigen studieren dürfen, die es sich leisten können, anstatt diejenigen zu fördern, die wirklich etwas draufhaben - wenn dieser Weg verfolgt wird, dann wird das in einem riesigen Fiasko enden.

Der Wissenschafts- und Entwicklungsstandort Österreich stagniert bereits seit Jahren, und mit den Schülern, die unser Schulsystem liefert, wird das weiterhin bergab gehen.

Der Wurm sitzt nämlich schon im Volksschul- und Unterstufen-Wesen.

Wenn weiterhin die Dummen das Sagen haben, und dafür sorgen, daß Studieren noch schwieriger wird, dann Prost Mahlzeit!

3 0

Sollte diese Vorgehensweise tatsächlich verfassungswidrig sein,

ist ein Töchterle für weitere Verhandlungen untragbar.

Wenn er die Unis dazu anleitet Geld einzuheben,
müssen sie auch dazu befugt sein.

Dieses ständige hin und her ist unzumutbar.

Antworten Gast: Kollege2
17.10.2012 17:00
4 0

Re: Sollte diese Vorgehensweise tatsächlich verfassungswidrig sein,

Mir tut er ja leid, der Töchterle, aber dieses Debakel war vorhersehbar. Verantwortung abschieben, nicht entscheiden, warten, bis sich die Probleme von alleine lösen, das sind typische Lösungsstrategien für die Universitäten. Dort werden Probleme einfach nicht angegangen und früher oder später sind eben alle Beteiligten in Pension. In der Politik klappt das aber nicht.
Und deshalb ist Töchterle in der Politik völlig fehl am Platze. Das hat er nun zum x-ten Mal bewiesen.

0 0

If you think education is expensive, try IGNORANCE!!!


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Es sollte nach der Leistung gehen.

Die Besten 33 % studieren frei.
Die Zweitbesten 33 % bezahlenStudiengebuehren
Die Letzten 34% bezahlen das Zweifache, sie sollten sich einen anderen Beruf waehlen und haben auf einer UNI nichts zu suchen. Meine Tochter hatte mit fuenundzwanzig Jahren, ihren
Dr.med. in der Tasche.
Ich habe im zweiten Bildungsweg den Ing. gemacht und habe meinen eigenen Betrieb.Ohne harter Arbeit geht nichts im Leben.

Re: Es sollte nach der Leistung gehen.

Dr. med. oder Dr. med. univ.?
Und wer hat ihr das ermöglicht? Mama und Papa?

Und ihre Rechnung stimmt nicht!
Wie wollen Sie festlegen, wer zu den "Besten" gehört und wer zu den "Dummen" gehört, was ist mit Gleichberechtigung und Chancengleichheit bzw. freien Zugang....

Außerdem kann man nie sagen, wer dann im Beruf am besten ist. Bleiben wir beim Medizinstudium, der eine kann mies in Prüfungen sein, aber vielleicht erkennt der Krankheiten schneller oder kann mit Menschen besser umgehen, wohingegen der andere in der Wissenschaft hervorragende Ergebnisse erzielt.

Ich war anfangs für STudiengebühren, aber wenn ich immer les, wer für welche ist und wie das begründet wird, muss ich offen gestehen, dass der freie Zugang mehr leuten nah gelegt werden soll und klar sein sollte, dass Akademiker mehr Lohnsteuern zahlen....

Einziges Problem: Die "Bumelstudenten", die sich zeit lassen und dann noch Fächer studieren, wo Arbeitslosigkeit vorprogrammiert ist!

Antworten Antworten Gast: Hermann vom Gipfel
17.10.2012 22:41
0 0

Re: Re: Es sollte nach der Leistung gehen.

Bummelstudenten gibt es nicht. Es gibt nur fleissige und faulere Handwerker. Mit Handwerkern kann man die Universität jedoch nicht vergleichen.

Re: Es sollte nach der Leistung gehen.

ja, absolut richtig. viele glauben noch immer, dass mit der Tauern Qualität kommt!

Antworten Gast: Student in Mindestzeit
17.10.2012 16:40
2 1

Re: Es sollte nach der Leistung gehen.

Das führt dann dazu, dass das Konkurrenzdenken erheblich zunimmt, die Studenten über ihre Leistungsfähigkeit beansprucht werden und "ausbrennen". In meinem Studiengang ist es so, dass etwa 1% in der Toleranzzeit(+1Semester) fertig werden. Ich darf mich glücklich schätzen, dass ich Eltern habe, die mich unterstützen, und ich so zu dem einen Prozent zählen werde. Ohne meinen Eltern, also müsste ich arbeiten gehen, wären wohl eher +3 Semester, wenn nicht +4 angesagt.

Man muss nicht die relative Leistung im Vergleich zu den anderen fördern, sondern die absolute. Dahingehend hab ich das bis vor Kurzem bestehende System mit keine Studiengebühren in der Mindestzeit und ab dann (eventuell stetig steigende) Studiengebühren eigentlich nicht so schlecht gefunden. Was momentan halt dazu kommt ist, dass eigentlich niemand mit 24 fertig ist, aber ab dann die Studienbeihilfe a.k.a. Familienbeihilfe wegfällt.

Man müsste das System dahingehend umbauen, dass jeder Student, der >=30ECTS pro Smester erledigt gefördert wird, jeder der weniger als 15 schafft, brennt wie ein Luster (Härtefälle ausgenommen!), 15 ECTS sollten schließlich für jeden Maturanten möglich sein, selbst wenn man 20h nebenbei arbeiten geht.

Übrigens sprechen Sie eine weitere Problematik mit Ihrer TOCHTER an, sämtliche Männer müssen schließlich zum Heer Ihrer (zumindest teilweiße) wertvolle Zeit für NICHTS versch*****.

Antworten Antworten Gast: Hermann vom Gipfel
17.10.2012 22:44
0 0

Re: Re: Es sollte nach der Leistung gehen.

Die absolute Leistung wird dadurch aber keinesfalls gefördert.

Antworten Antworten Antworten Gast: Student in Mindestzeit
18.10.2012 08:03
0 0

Re: Re: Re: Es sollte nach der Leistung gehen.

Und das können Sie mir auch erklären, oder wars das schon?

1 3

Re: Es sollte nach der Leistung gehen.

und wieviel verdient tatsächlich die tochter die mit 25 ihren dr.med. in der unterhose hatte? ich wette meine putzfrau verdient mehr!