Zivilrecht an WU: Susanne Kalss legt Vorsitz zurück

13.01.2013 | 18:43 |   (Die Presse)

Besetzung einer neuen Professur läuft nicht nach Vorstellungen der bisherigen Vorständin.

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Wien/Kom. Susanne Kalss, Professorin am Institut für Zivil- und Unternehmensrecht der WU Wien, hat den Vorsitz im Department für Unternehmens-, Arbeits- und Sozialrecht zurückgelegt. Kalss ist nicht damit zufrieden, wie die Besetzung einer neuen Professur im Zivilrecht läuft.

Die Berufungskommission unter ihrem Vorsitz hatte den renommierten Zivilrechtler Martin Schauer, seit 2001 Professor am Juridicum und zuvor an der WU, an erster Stelle gereiht. An zweiter Stelle stand der junge Martin Spitzer, am Juridicum für Zivil- und Zivilverfahrensrecht habilitiert, derzeit WU-Gastprofessor für Zivil- und Unternehmensrecht.

Dem Vernehmen nach gibt Rektor Christoph Badelt dem Zweitgereihten den Vorzug; Badelt will sich aber nicht äußern, ehe er am 23. Jänner den Senat informiert. OGH-Hofrat und Halbzeit-Professor Georg Kodek war für Spitzer, weil dieser das Verfahrensrecht besser abdecken könne. Kalss hingegen meinte, dass Spitzer auch ohne die Berufung an der WU gehalten werden könne und man nicht auf Schauers Reputation verzichten solle. Neuer Department-Leiter: Martin Winner.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.01.2013)

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1 Kommentare

....und dafür legt frau den vorsitz zurück?!?


was für eine "diva"!

wenn alle, die "ihren" erstgereiten nicht durchbekommen, funktionen zurücklegen würden, dann gute nacht uni-betrieb.


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