"Presse"-Debatte: Was dürfen Kunst und Kabarett?

20.01.2013 | 19:26 |   (Die Presse)

Im "Rechtspanorama am Juridicum" geht es heute, Montag, um die Kunstfreiheit und ihre Grenzen.

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Wien/Red. Unter prominenter Beteiligung wird heute, Montag, im Wiener Juridicum über eine Frage diskutiert, die immer wieder die Öffentlichkeit beschäftigt: „Was dürfen Kunst und Kabarett?“ Zuletzt wurde dem international gefeierten österreichischen Regisseur Ulrich Seidl wegen seines Films „Paradies: Glaube“ – in Italien – Blasphemie vorgeworfen, in Russland wurden Mitglieder der Rockband „Pussy Riot“ wegen Regimekritik ins Gefängnis geschickt, in Österreich konnte das Duo Stermann & Grissemann einen größeren Skandal nur vermeiden, indem die beiden sich nach – satirisch gemeinten – rassistischen Äußerungen beim Fußballer David Alaba entschuldigten.

Wo also sind die Grenzen der Kunstfreiheit? Darüber diskutieren der Kabarettist Thomas Maurer, der ehemalige Kunsthalle-Wien-Chef Gerald Matt, die Verfassungsrecht-Professorin Gabriele Kucsko-Stadlmayer sowie die Anwälte Manfred Ainedter und Peter Zöchbauer. Ab 18 Uhr im U18 (1. Untergeschoß).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.01.2013)

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3 Kommentare

Wie wäre es, wenn "Künstler" und "Kabarettisten" sich wieder auf ihre Wurzeln besännen?

Dann könnten sie ihrem "Job" nachgehen, ohne jemanden zu verletzen!

Und würden den Mächtigen wieder einen schonungslosen Spiegel vor Augen halten - aber dafür sind sie mittlerweile zu feige bzw. von den Mächtigen gekauft, also wird nur mehr auf andere Prominente oder die Sündenböcke der Nation (=Österreicher ohne Migrationshintergrund) hingehackt!

Kunstfreiheit

Die Kunstfreiheit gehört abgeschafft, dafür die Meinungsfreiheit stärker geschützt.
Kommentare, Abbildungen, Lieder und dergleichen wären dann so oder so als Meinungsäußerung geschützt, und keiner müsste hoheitlich entscheiden ob es denn nun Kunst ist oder nicht.
Und jeder kann dem "Künstler" als Antwort seine eigene Meinung geigen.

Re: Kunstfreiheit

entschieden ihrer Ansicht
dass gewisse Dinge nur unter dem Deckmantel der Kunst gesagt werden dürfen ist eine Diskriminierung des freien Bürgers.

Übrigens: gibt es den bei der Gesetzeslage noch?

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