Benn-Ibler-Partner wechselt zu CMS

08.02.2013 | 10:05 |  Benedikt Kommenda (DiePresse.com)

Wieland Schmid-Schmidsfelden, M&A-Spezialist und vor drei Jahren bei der Gründung von Benn-Ibler Rechtsanwälte dabei, ist ab Montag Partner bei CMS Reich-Rohrwig Hainz.

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Wieland Schmid-Schmidsfelden (53) strebt wieder zu Größerem. Der auf Transaktionen und Finanzierungen spezialisierte Anwalt, der vor knapp drei Jahren zusammen mit fünf Partnern DLA Piper Weiss-Tessbach verlassen und am Aufbau der schlank organisierten Benn-Ibler Rechtsanwälte mitgewirkt hat, wechselt am Montag zu CMS Reich-Rohrwig Hainz. Schmid-Schmidsfelden will dort als Partner die internationale Struktur einer Sozietät nutzen, der mehr als ein Dutzend Kanzleien im CEE-Raum – weltweit sind es 53 Standorte – angehören.

In Industrie gut vernetzt

Schmid-Schmidsfelden entstammt einer Industriellenfamilie und ist mit österreichischen Industriegruppen gut vernetzt. Auch wenn die Transaktionswelle von Großunternehmen in Richtung Zentral-, Südost- und Osteuropa längst abgeebbt ist, ist seiner Ansicht nach das Interesse in der mittelständischen Industrie und unter Wachstumschampions noch immer groß. Dazu kommt eine verbreitete Frustration auf dem Kapitalmarkt, die Investoren unter anderem Richtung Osten blicken lässt.
„Die umfassende Expertise unseres  neuen Kollegen, vor allem auch im Südost- und Osteuropäischen Transaktionsmarkt, fügt sich ausgezeichnet in unser Beratungsangebot ein“, sagt Peter Huber, Managing Partner von CMS Reich-Rohrwig Hainz. „Diese Verstärkung auf Partnerebene trägt dem immer anspruchsvolleren Beratungsbedarf unserer internationalen und nationalen Klienten, vor allem im Bereich M&A, Rechnung.“

Verbund selbstständiger Kanzleien

Und wie passt es zusammen, dass Schmid-Schmidsfelden vor nicht allzu langer Zeit die Partnerschaft in der internationalen Kanzlei DLA  aufgegeben hat, um eine lokale Kanzlei zu gründen, und jetzt wieder in eine internationale Sozietät wechselt? Die Lösung ist im unterschiedlichen Grad der Integration zu finden. Während DLA eine globale Firma ist, stellt sich CMS als ein großer Verbund von weitgehend selbstständigen Kanzleien dar. „Wir haben schlanke Strukturen trotz großer geografischer Abdeckung“, sagt Peter Huber. Auf Subsidiarität, marktnahe Entscheidungen sowie lokale und regionale Handlungsspielräume werde bei CMS viel gegeben.

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