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„Presse“-Kooperation: Reiserechtsforum erstmals in Wien

28.04.2008 | 18:48 |   (Die Presse)

Experten erörtern juristische Rahmenbedingungen des Reisens.

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Wien (aich). Wer eine Reise tut, der kann was erzählen. Oft auch von rechtlichen Problemen. Abhilfe schaffen kann hier ein Besuch beim Europäischen Reiserechtsforum, das am 3. und 4. Juli erstmalig in Wien tagt („Die Presse“ ist Kooperationspartner). Erörtert werden an der Wirtschaftsuniversität etwa Themen wie Haftung, Informationspflichten und Schadenersatzansprüche.

Auch das in jüngster Vergangenheit aufgetauchte Problem der Überkreuzbuchung wird ein Thema sein. Der Begriff stammt aus der deutschen Rechtsprechung: Er umfasst Fälle, in denen man zweimal Hin- und Rückflug bucht – obwohl man gar nicht alle vier Flüge nützen möchte. Denn manchmal sind Einzelstrecken teurer als die Buchung von Hin- und Rückreise. Eben dieses wollen Fluglinien aber unterbinden, indem sie in ihren Bedingungen festlegen, dass eine gewisse Reihenfolge bei den Flügen eingehalten werden muss.

Ziel des Reiserecht-Forums ist es, die Beteiligten der Tourismus- und der Reisepolitik zusammenzubringen. Die realen Auswirkungen und die Probleme der EU-Regelungen sollen erörtert werden, etwa der Pauschalreiserichtlinie oder der Fluggäste-Verordnung. Für Debatten sorgen dabei momentan am Europäischen Gerichtshof anhängige Verfahren. So ist bisher ungeklärt, auf welche Flüge die Fluggäste-Verordnung überhaupt anwendbar ist.

Organisiert wird das Forum vom Europainstitut, dem Institut für Tourismus und Freizeitwirtschaft (ITF) und der Österreichischen Gesellschaft für Angewandte Forschung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft (ÖGAF). Anmeldungen sind ab sofort möglich. „Die Presse“ verlost unter ihren Leserinnen und Lesern sechs Tagungspässe (E-Mail bis 1. Juni; Adresse s. unten).

www.reiserechtsforum.eu
leservorteile@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.04.2008)

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