Wiener Jus-Studierende unter den Top Ten weltweit

Ein Team der Universität Wien erreichte den besten Platz für Europa unter 132 Teams, die in Washington zum Völkerrechtswettbewerb Jessup Moot Court angetreten waren.

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Marija Dobric, Ludwig Schwab, Isabella Brunner und Verena Pirker (von links nach rechts) – Philipp Janig

Beachtlicher Erfolg für die Abteilung für Völkerrecht an der Universität Wien: Ein Team von vier Studierenden erreichte bei der unter weltweiter Beteiligung ausgetragenen Philip C. Jessup Moot Court Competition den sechsten Platz und damit das beste Ergebnis der Uni Wien seit zwölf Jahren. Isabella Brunner, Marija Dobric, Verena Pirker und Ludwig Schwab kamen als einziges Team aus Europa unter die Top Ten aus 132 Teams, die zu den internationalen Runden in Washington, DC angetreten waren. Sie ließen in der Gesamtwertung führende Universitäten wie die Stanford University hinter sich. Die Schriftsätze des Wiener Teams erreichten den fünften Platz im Gesamtranking und wurden mit dem Alona E. Evans Award ausgezeichnet.

Der Wettbewerb wurde zum 57. Mal ausgetragen und fand nach den nationalen Vorausscheidungen kürzlich in Washington seinen Abschluss. Der Philip C Jessup International Law Moot Court ist die weltweit größte und renommierteste Moot Court Competition und wird jährlich von der International Law Students Association (ILSA) organisiert. Sie kreiste wieder um einen fiktiven Völkerrechtsstreit, in dem sich die Studierenden wie in einem gerichtlichen Verfahren zu bewähren hatten. Heuer nahmen zu Beginn weltweit mehr als 600 Teams aus rund 80 Ländern teil. Das Wiener Team wurde durch zwei Assistenten der Abteilung für Völkerrecht, Philipp Janig und Jane Hofbauer, betreut und von der Uni Wien und dem Außenministerium finanziell unterstützt. (kom)

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