Übergangene Schulleiter-Bewerber schutzlos

Eine neue Judikatur des Verfassungsgerichtshofs bewirkt, dass übergangene Kandidaten für Schulleiterposten weder diesen noch den Verwaltungsgerichtshof anrufen können.

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Wien. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) lehnte – entgegen seiner jahrzehntelangen Judikatur – in vergangener Zeit wiederholt die Behandlung von Beschwerden von übergangenen Bewerbern um die Stelle eines Schulleiters ab (Art 144 Abs 2 B-VG). So z. B. mit Beschluss vom 9. Juni 2016 (E 627/2016-5). Dessen Vorgeschichte ist folgende:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.02.2017)

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