Haushaltsversicherung deckt Motorradfahrt auf Rennstrecke

Motorradrennsport ist laut OGH gebräuchlich und fällt nicht unter Risikoausschluss.

Bei 150 km/h versagten die Bremsen.
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Bei 150 km/h versagten die Bremsen.
Bei 150 km/h versagten die Bremsen. – (c) APA/Oliver Berg

Wien. Es geschah nach der ersten Runde beim freien Fahren auf einer Motorradrennstrecke: Als sich der spätere Kläger mit 150 km/h einer Rechtskurve näherte, versagten die Bremsen; er konnte seinem Vordermann nicht ausweichen und fuhr ihn nieder, sodass der sich beim Sturz verletzte; auch dessen Motorrad wurde beschädigt. Als Schadenersatz zahlte der Auslöser des Unfalls pauschal 20.000 Euro; muss seine Haushaltsversicherung dafür und für weitere 5450 Euro an Vertretungs- und Sachverständigenkosten aufkommen?

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.02.2017)

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