Wie der Fiskus auf Google & Co. zugreifen will

Internetgiganten verschieben Gewinne nach Belieben über Landesgrenzen hinweg und rufen damit auch Österreichs Fiskus auf den Plan. Der will an virtuelle Betriebsstätten anknüpfen, und zwar international akkordiert.

Ein Paket im Amazon-Logistikzentrum in Graben, Deutschland
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Ein Paket im Amazon-Logistikzentrum in Graben, Deutschland
REUTERS

Wien. Die Digitalisierung der Wirtschaft verlangt nach neuen Lösungen im Internationalen Steuerrecht. Denn mit herkömmlichen Instrumentarien der Verteilung der Besteuerungsrechte über Landesgrenzen hinweg sind die Geschäftsmodelle digitaler Unternehmer wie des Versandhändlers Amazon oder des als Suchmaschine getarnten Werberiesen Google nicht in den Griff zu kriegen. Auch im österreichischen Finanzministerium wird deshalb intensiv über Möglichkeiten nachgedacht, Gewinne zu besteuern, die Internetgiganten hier erwirtschaften.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.05.2017)

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