Essensbons sammeln nicht erlaubt

Essensgutscheine werden zuweilen als steuerfreie Gehaltsaufbesserung missbraucht. Steuerprüfungen beim Arbeitgeber können zu hohen Nachzahlungen führen.

Gutscheine für die Kantine müssen freiwillig gewährt und einzeln eingelöst werden, um steuerfrei zu sein.
Schließen
Gutscheine für die Kantine müssen freiwillig gewährt und einzeln eingelöst werden, um steuerfrei zu sein.
Gutscheine für die Kantine müssen freiwillig gewährt und einzeln eingelöst werden, um steuerfrei zu sein. – (c) Clemens Fabry

Wien. Zahlreiche Arbeitnehmer erhalten von ihrem Arbeitgeber Essensmarken als steuerfreien „Benefit“. Diese Essensgutscheine oder Restaurantschecks können zumeist in der Kantine und umliegenden Lokalen eingelöst werden und sind ein steuerfreier Sachbezug. Gleiches gilt für Einkaufsgutscheine. Dabei passiert es manchmal, dass Arbeitnehmer die Essensmarken nicht an einem Arbeitstag, sondern an einem Sonntag einlösen, wenn sie mit der Familie zum Essen gehen. Oder Einkaufsgutscheine werden gesammelt und anstatt für den täglichen Einkauf der Jause für den Wocheneinkauf verwendet. Was wenige wissen, dieses „Häufeln“ ist nicht erlaubt. Manche geben die Essensgutscheine an Kollegen, innerhalb der Familie oder im Freundeskreis weiter. Auch das ist nicht erlaubt. Missbräuchliche Verwendung ist dabei vor allem ein Problem für die Dienstgeber.

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 605 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.06.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen