Zahl der Klagen sinkt – und keiner weiß, warum

Immer weniger Fälle landen vor Gericht. Alternative Wege der Streitbeilegung sind eine mögliche Erklärung, hohe Verfahrenskosten eine andere. Anwälte bangen um Umsätze, Richter orten mehr Streit in den verbleibenden Fällen.

Blick auf die Stiege mit der Statue der Justitia im Justizpalast, Sitz des Obersten Gerichtshofs und des Oberlandesgerichts Wien
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Blick auf die Stiege mit der Statue der Justitia im Justizpalast, Sitz des Obersten Gerichtshofs und des Oberlandesgerichts Wien
Blick auf die Stiege mit der Statue der Justitia im Justizpalast, Sitz des Obersten Gerichtshofs und des Oberlandesgerichts Wien – APA (GEORG HOCHMUTH)

Wien. Man könnte es auch positiv sehen: Von Jahr zu Jahr landen immer weniger Klagen vor Österreichs Zivilgerichten. Weil aber nichts darauf hindeutet, dass auch die Zahl der Konflikte sinkt, sorgt diese Entwicklung für Unbehagen in Justiz und Anwaltschaft. Rupert Wolff, Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertags, hat vorige Woche bei einem Treffen mit den Präsidenten der Oberlandesgerichte in Linz zu einem Krisengipfel über die sinkenden Gerichtsanfallzahlen aufgerufen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.10.2017)

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