Rückführung nach Bulgarien gekippt

Der Verwaltungsgerichtshof verlangt vor einer Dublin-Überstellung eine genaue Prüfung, was auf eine geflüchtete Schwangere mit kleinen Kindern in Bulgarien zukommt.

Die Situation für Flüchtlingskinder in Bulgarien ist zu ungewiss, als dass man sie ohne Weiteres zurückschicken dürfte.
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Die Situation für Flüchtlingskinder in Bulgarien ist zu ungewiss, als dass man sie ohne Weiteres zurückschicken dürfte.
Die Situation für Flüchtlingskinder in Bulgarien ist zu ungewiss, als dass man sie ohne Weiteres zurückschicken dürfte. – (c) REUTERS (Pierre Marsaut)

Wien. Das Dublin-System, wonach weitergereiste Asylwerber innerhalb der EU in jenes Land zurückgebracht werden können, das sie als erstes betreten haben, hat einen weiteren Rückschlag erlitten. Der Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass die österreichischen Behörden eine Familie aus Afghanistan mit einer schwangeren Frau und vier kleinen Kindern nicht ohne Weiteres nach Bulgarien zurückschicken dürfen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.10.2017)

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