Schönheitschirurgin entgeht Umsatzsteuer

Das Höchstgericht stellt klar: Bis 2012 war ärztliche Tätigkeit USt-frei, auch wenn sie nur kosmetisch war.

Ästhetisches oder therapeutisches Motiv für Nasenkorrektur?
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Ästhetisches oder therapeutisches Motiv für Nasenkorrektur?
Ästhetisches oder therapeutisches Motiv für Nasenkorrektur? – (c) APA/AFP/CHANDAN KHANNANA)

Wien. In Österreich hat bis 15. Dezember 2012 eine Umsatzsteuerbefreiung für Ärzte gegolten, die großzügiger war, als das EU-Recht vorsah (und noch immer vorsieht). Der österreichische Fiskus kann aber nicht unter Berufung darauf Schönheitsoperationen aus der Zeit davor mit Umsatzsteuer (USt) belegen. Das hat der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) in einer aktuellen Entscheidung klargestellt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.11.2017)

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