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Familienrichterin: "Leute sollten nicht so blauäugig sein"

10.06.2012 | 18:18 |  PHILIPP AICHINGER (Die Presse)

Die Menschen bräuchten mehr Infos über Ehe und Lebensgemeinschaft, meint Doris Täubel-Weinreich, Vorsitzende der Familienrichter. Sonst gebe es böse Überraschungen.

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Die Presse: Welcher Änderungsbedarf besteht im Familienrecht?

Doris Täubel-Weinreich: Die nun von der Politik angedachten Reformen sind richtig. Bei der Durchsetzung des Besuchsrechts müssen neue Möglichkeiten geschaffen werden. Man soll Leute zu einer verpflichtenden Erziehungsberatung zwingen können. Dazu kommen die Reformen, die nach dem Urteil des Menschengerichtshof nötig sind: Uneheliche Väter müssen ein Antragsrecht für die Mitobsorge bekommen. Und dass nach der Scheidung künftig der Richter die gemeinsame Obsorge festlegen können soll, ist auch zu begrüßen. Es wird aber viel Arbeit machen; denn alle in der Vergangenheit Geschiedenen, die kein Sorgerecht haben, könnten dann einen solchen Antrag stellen.

 

Wird die gemeinsame Obsorge nach der Scheidung dann künftig zur Regel?

Es steht ja jetzt schon im Gesetz, dass die gemeinsame Obsorge gewünscht ist. Künftig soll sie zwar ausgeweitet werden, es wird aber keinen Automatismus geben. Die Änderung bedeutet nur, dass der Richter auch dann eine gemeinsame Obsorge verordnen kann, wenn ein Elternteil sie nicht will. Und es gibt schon Fälle, in denen das Kind eine enge Bindung zu beiden Eltern hat, aber das Paar nicht miteinander kann. In solchen Fällen könnte ich mir vorstellen zu sagen: „Probiert die Obsorge einmal gemeinsam.“ Aber wenn Gewalt im Spiel ist, wird es keine gemeinsame Obsorge geben.

 

In wie vielen Fällen würde der Richter dann eine automatische gemeinsame Obsorge festlegen?

De facto nicht in den vielen höchst strittigen Fällen. Aber es gibt ja auch vernünftige Eltern, die nur nicht so vernünftig sind, dass sie sich einigen. Und für diese würde sich dann die neue Möglichkeit eignen.

 

Hat nach der Novelle z. B. ein Mann eine Chance, das gemeinsame Sorgerecht zu erlangen, wenn lange Zeit nur die Frau das Sorgerecht innehatte?

Ich glaube schon, dass das in einigen Fällen so sein wird. Es geht ja nicht um eine Änderung des Hauptwohnsitzes, sondern nur darum, dass der andere Elternteil auch ein Sorgerecht erhält. In der Praxis würde sich für die Frauen nicht viel ändern, außer dass der Vater nun auch für das Kind unterschreiben darf.

 

Für Aufsehen sorgte zuletzt am Juristentag ein Gutachten zweier Zivilrechtlerinnen: Diese fordern, dass auch eine bloße Lebensgemeinschaft Unterhaltsanprüche auslösen soll. Was halten Sie denn von dieser Idee?

Davon halte ich nichts. Diese Ideen resultieren daraus, dass ein unglaubliches Informationsdefizit besteht. Viele Leute glauben, dass man nach drei Jahren des Zusammenlebens irgendwelche Rechte hat, und bauen ihr Leben auf Mythen auf. Diese Mythen stammen aus dem Mietrecht, in dem man tatsächlich nach drei Jahren Rechte hat – aber mit Unterhalt oder Erbrecht hat das nichts zu tun. Es braucht mehr rechtliche Aufklärung, etwa dass es die Möglichkeit eines Testaments gibt.

 

Sie sind also gegen gesetzliche Regelungen, aber die Leute sollten besser über mögliche freiwillige Vereinbarungen informiert sein?

Ja, hier ist mehr Information vonnöten. Vielleicht überlegen sich die Leute dann selbst, wie sie alles regeln. Die Idee, ich heirate nicht, damit ich nachher nicht streite, ist nämlich ein Trugschluss. Man streitet oft noch mehr, wenn die Expartner als Gesellschaft bürgerlichen Rechts alles auseinanderdividieren müssen. Vielleicht beschließen einige, wenn sie informiert sind, auch zu heiraten, weil das aus manchen Gründen – etwa wegen der Witwenpension – besser ist.

 

Sollte man dann vor der Eheschließung eine verpflichtende Rechtsberatung einführen?

Das wäre sehr sinnvoll. Diese Beratung könnten auch Standesbeamte machen, um das Problembewusstsein zu schärfen. Dass man Broschüren verteilt und die Leute unterschreiben lässt, dass sie diese gelesen haben, wäre schon ein Fortschritt. Aber eigentlich sollten die Leute sich selbst bei einem so wichtigen Rechtsgeschäft wie der Ehe um Informationen kümmern und nicht so blauäugig sein.

 

Sind Leute, die sich scheiden lassen, von den Folgen überrascht?

Teilweise sind sie das wirklich. Es gibt noch immer Leute, die glauben, dass in einer Hausfrauenehe das Sparbuch dem Mann allein gehört, weil sie ja nichts verdient hat.

Das Leben als Familienrichter gilt als nicht einfach, wo liegen die Probleme?

Die Erwartungshaltung der Leute an die Familienrichter ist sehr groß. Wir sollen alles besonders schnell und besonders toll machen und einfühlsam umgehen. Und diese Erwartungshaltung wird zusammen mit dem Druck durch die viele Arbeit und die vielen Akten wirklich zum Problem. Die Burn-out-Fälle nehmen zu. Und die Fluktuation ist im Familienrecht besonders hoch. Es gibt Fälle, die in zwei Jahren von fünf verschiedenen Richtern betreut werden. Und wenn man dann immer wieder einem neuen Richter seine persönlichste Geschichte erzählen soll, ist das für die Leute schon sehr unangenehm.

 

Es gibt Familienrichter, die wechseln bei der ersten Möglichkeit zu einer anderen Stelle. Warum ist das so?

Weil andere Bereiche weniger emotional sind. Bei allen erstinstanzlichen Gerichten liegt der Schwerpunkt im Erheben des Sachverhalts, also herauszufinden, wer lügt und wer nicht. Das ist bei uns schwieriger, weil es oft keine Zeugen oder Sachverständige gibt. Wenn jemand hauptsächlich Rechtsprobleme lösen will, sollte er in die Instanz gehen.

 

Gerade das ist aber für Familienrichter nicht so leicht – Karriere zu machen und in eine höhere Instanz zu wechseln.

Das stimmt. Dahinter steht leider der Vorwurf, dass wir weniger rechtlich arbeiten als andere Sparten. Dem muss man aber entgegnen, dass unsere Arbeit durch die vielen EU-Abkommen so kompliziert geworden ist, dass man eigene Fortbildungen benötigt. Und auch im Außerstreitrecht ist vieles noch nicht ausjudiziert. Es gibt also schon Rechtsprobleme bei uns. Die Behauptung, dass ein Familienrichter nur mit weinenden Frauen und aggressiven Männern umgehen kann, ist einfach falsch.

 

Von wem kommen solche Sätze, von Richtern aus anderen Sparten?

Ja. Es gibt diese Vorurteile.

Wie könnte man den Job des Familienrichters aufwerten?

Eine Idee wäre ein Einheitsgehalt für Richter, egal, in welcher Instanz sie arbeiten. Dann könnte man sagen, jeder Richter soll einfach das machen, wofür er sich am besten geeignet hält. Denn es gibt Richter, die am liebsten Akten beim Rechtsmittelgericht erörtern, und andere, die lieber in erster Instanz die Sachverhalte klären. Karriere soll nicht mehr länger bedeuten, dass man irgendwann in eine höhere Instanz berufen wird. Spannend fände ich auch, wenn man als Richter im Lauf der Tätigkeit einmal in die höhere Instanz geht und dann wieder zurück – so erhält man neue Perspektiven.

 

Sie wünschen sich also eine Art Erasmus-Jahr für Richter?

Ja, aber es können auch zwei, drei Jahre in der höheren Instanz sein. Wenn momentan jemand von der Instanz wieder zu einem Erstgericht zurückkehrt, wird ihm gleich nachgesagt, dass er die Arbeit in der höheren Instanz nicht zusammengebracht hat. Dabei ist es ja schön, wenn jemand erkennt, dass er lieber direkt mit Leuten verhandelt. Mit einem Einheitsgehalt würde man einen Wechsel anders sehen. Nur beim Obersten Gerichtshof müsste man eine Zulage einführen, damit dort nicht nur Wiener sitzen, sondern auch Leute aus anderen Orten bereit sind, zum OGH nach Wien zu gehen.

Auf einen Blick

Doris Täubel-Weinreich leitet die Fachgruppe Familienrichter in der Richtervereinigung und ist selbst am Bezirksgericht Wien Innere Stadt tätig. Von Mittwoch bis Freitag treffen sich die Familienrichter beim „25. FamilienrichterInnentag“ in Salzburg. Auf dem Programm stehen unter anderem Diskussionen über den Reformbedarf in der Familiengerichtsbarkeit. Auch die Themen „Familienrichter gern sein und bleiben“ oder die Verfahrensoptimierung werden erörtert.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.06.2012)

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51 Kommentare
 
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wie schön

Zitat: In der Praxis würde sich für die Frauen nicht viel ändern, außer dass der Vater nun auch für das Kind unterschreiben darf.

Na da haben wir aber nochmal glück gehabt, habe schon gedacht, dass in Österreich nun auch Mütter Verantwortung übernehmen müssen und nicht nur die monatlichen Alimente Zahlungen.

Man darf schon Stolz sein auf diese Republik, welche ihre eigenen Kinder zu Gelddruckmaschinen der Mütter versklavt.

Jetzt wissen wir auch alle was vermutlich echte Muttergefühle sind!?



Antworten Gast: Mutter zweier Kinder
15.06.2012 15:02
0 1

Welche Verantwortung hat denn ein getrennter Vater?

Die liegt doch voll und ganz bei der erziehenden Mutter, die einen Job machen muss, der sich mit Haushalt und Kindern vereinbaren lässt, ob ihr der gefällt oder genügend Einkommen bringt oder nicht.
Die sich um Schulbelange, gesunde Ernährung, sinnvolle Freizeitgestaltung ebenso kümmert wie um die Gesundheit der Kinder - und selbstverständlich ihren Job riskiert, wenn sie beim kranken Kind zu Hause bleibt , was einem Vater seiner Karriere wegen ja nie und nimmer zumutbar wäre.

Der Vater braucht bloß einmal monatlich einen - im Verhältnis zu den tatsächlichen Kosten, die ein Kind verursacht - lächerlich geringen Betrag zu überweisen.
Wenn er will, kann er sein Kind "besuchen" oder mit ihm was unternehmen - ohne Rücksicht darauf, ob das Kind vielleicht schon etwas anderes vor hat. Wenn er gerade keine Lust hat, sagt er den Termin, für den das Kind die Geburtstagsparty des besten Freundes abgesagt hat, einfach kurzfristig ab. Unangenehme Dinge wie Elternsprechtage oder Arztbesuche braucht er nicht zu machen.
De facto hat er ausschließlich Rechte und als einzige Pflicht die - selbstverständliche - Unterhaltspflicht eines jeden Elternteils.

Antworten Antworten Gast: @Entwicklungshelfer
16.06.2012 11:36
2 0

Re: Welche Verantwortung hat denn ein getrennter Vater?

50% aller alleinerziehenden Mütter leben von Sozialhilfe.

Also haben diese AE-Mütter die Aufgabe ihrer Existenz-versorgung auf den Staat und ihre Exmänner abgeschoben (sehr viele ExVäter müssen der Verflossenen noch jahrelang betreuungsunterhalt leisten).

Wenn der - vor allem von männlichen steuergeldern - finanzierte Sozial-staat nicht wäre, dann würden die alleinerziehenden Muttis mal merken, wie hart das Leben ohne Geld von Männern sein kann, denn dann würden sie in bodenlose Armut fallen, wo sogar ein Arztbesuch unfinanzierbar wäre.

Ich habe selbe in arabien männerlose Mütter gesehen, und als öst. Mutti würde ich nicht mit einer von denen tauschen wollen (die müssen sich auf der Strasse durchbringen, und es wird als Ehrensache angesehen so einer NICHT zu helfen)!

Die meisten alleinerziehenden MÜtter sind freiwillig alleinerziehend.
Es ist also kein schicksalsgetriebenes Leben, sondern sehr oft selber gewählt!
Es gäbe auch Babyklappe, Abtreibung als Alternative.

Weil auch viele wisseen dass man mit alimenten, Unterhaltszahlungen und em grossen Spektrum an staatlichen Leistungen sehr wohl ohne zu arbeiten durchkommen kann.

Heute ist das Alleinerziehertum oft freiwillig gewählt.

Denn solche Privilegien wie ein AE-Mutti hat ein mensch in der "freien Wirtschaft" niemals!

Alleinerzieherinnen werden bei uns verhätschelt und überfinanziert, und die früheren Generationen werden sich schon was dabei gedacht haben, als sie vaterlose Kinder als "nicht ehrwürdig" erachteten...

Antworten Antworten Gast: gast5566
15.06.2012 19:37
2 0

Re: Welche Verantwortung hat denn ein getrennter Vater?

weil die mütter sich so toll um ihre kinder kümmern haben wir ja auch keine viel zu dicken kinder, welche sich nur von fastfood ernähren, und wir haben alles kinder, die sinnerfassend lesen können, weil die mütter sich so klasse um sie kümmern

für mütter sind heutzutage kinder nur eines eine lebenslange versorgung durch den kindsvater

dass die mütter auch unterhalt wegen des kindes bekommen unterschlagen sie mal wieder

Re: Welche Verantwortung hat denn ein getrennter Vater?

Hallo liebe Mutter, auch hier steht es jeder Mutter frei nicht um die Obsorge zu kämpfen sondern den Vater ans Ruder zu lassen, wenn dies doch soviel Stress ist für Sie!
Ich muss Ihnen auch recht geben, es gibt Väter die auch desinteresse zeigen!
Aber nochmal es wird keine Mutter "gezwungen" diese wie Sie es beschreiben schwere Bürde auf sich zunehmen! Es gibt eine Vielzahl von Vätern die diese "Bürde" gerne übernehmen wollen!
Es steht wohl auch nicht zur Diskussion, dass Väter welche gerne ihre Kinder betreuen, dann wohl ein bessere Qualität liefern wie die von Ihnen beschriebenen Mütter.

Familienrecht in Österreich

bedeutet:
Frau hat ausgesorgt bis ans Lebensende wenn Sie sich nicht alzu dumm anstellt!

Wenn Kinder da sind, gilt das Eigentumsrecht der Frau auf das Kind.
Schliesslich braucht jede Frau/Mutter ihren ganz perösnlichen Leibeigenen. Die rechtsprechung stellt dies für die Mütter sicher!

Fazit: Wer in Österreich, als Mann, Heiratet oder Kinder in die Welt setzt, steht wohl auf Selbstgeißelung. Wenn man(n) bedenkt dass 50% der Ehen geschieden werden.

Das einfachste wäre nicht mehr Heiraten, Männer sollten sich sicherheitshalber einer Vasektomie unterziehen und in ca. 5 Jahren gibt's ein super Familienrecht, weil sonst Österreich in 40 Jahren Geschichte ist.

Also, let's cut ;)

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Re: Familienrecht in Österreich

Ah, wo sind sie bloß, die vielen vielen, selbst im hohen Alter noch hochverdienenden (aber offenbar jeder Menschenkenntnis und jedes Geschmacks bei der Partnerwahl entbehrenden, weil justament immer Schlangen heiratenden) Ehemänner, von deren Alimenten Ehefrauen ausgesorgt haben ? Zeigen Sie sie mir bitte. Ich kenne eigentlich nur klamme Herren, die kaum ihre Raten fürs Protzauto derstottern, geschweige denn, dass jemand anderer noch von ihren Alimenten irgendwie leben würde können.

0 1

Re: Familienrecht in Österreich

In den Adern der Ehemänner fließt eben Heldenblut ...

Gast: Stiefvater1230
12.06.2012 07:21
0 0

Stiefväter?

Erfreulich, die leichte Verstärkung der Väterrechte. Allerdings sollte ebenso der (wenn auch kleinen) Zahl der Stiefväter gedacht werden, die durch Gewalt der leiblichen Kindesmutter unversehens zum Alleinerzieher werden können, dabei aber auf rechtlich schwankendem Boden stehen - und das gibt es real! Ein Betroffener

0 0

...

man braucht keine infos um festzustellen wie die staaten die buerger ins unglueck stuerzen um sich zu legitieren und zugleich stumme diener zu schaffen...

Gast: Gast2
11.06.2012 21:46
0 1

Juristenwelt

"Dass man Broschüren verteilt und die Leute unterschreiben lässt, dass sie diese gelesen haben, wäre schon ein Fortschritt"

mein die Juristin. In der Praxis unterschreiben viele Leute, ohne sich das Kleingedruckte durchzulesen. Es handelt sich also nur um einen Fortschritt in der juristischen Welt, nicht in der menschlichen.

Warum ist die juristisch so elegante Lösung "Ehevertrag" so unpopulär? Die meisten Menschen interessieren sich bei Eingehen einer Beziehung kaum für Rechtliches. Rechtliches aht außerhalb der Juristenwelt nur wenig Wert.

Antworten Gast: denderan
15.06.2012 12:24
1 0

Re: Juristenwelt

Aha und deswegen existiert das Recht nicht? Sorry das ist Blödsinn. Es ist nunmal Tatsache und wenn ich mich nicht darauf einlasse habe ich Pech gehabt

Spiele spielen?

"Aber wenn Gewalt im Spiel ist, wird es keine gemeinsame Obsorge geben."

Einer dieser schönen Sätze, die mit Nichts Alles zu sagen scheinen.

Soll das heißen, dass die Mutter das alleinige Sorgerecht immer dann behält, wenn nur sie das gemeinsame Kind schlägt?
Oder genügt es zu behaupten, der "Erzeuger" hätte sie, die Mutter, geschlagen?
Bei uns in Deutschland ist dies die zweithäufigst angwandte Methode Kerle abzuservieren. Getoppt nur noch durch den Vorwurf des Verdachts auf sexuellen Missbrauch des Kindes.
Österreich will wohl hier Deutschland den Rang ablaufen, denn wie hier zu entnehmen ist, reicht es zur Väterentsorgung, wenn nur Gewalt(!) im SPIEL(!!!) ist.
Ich wünsche mit dem neuen Spiel beste Unterhaltung.

Gast: Bank12
11.06.2012 12:21
3 1

einfache Regeln!

Streitigkeiten und Kosten vermeidet man mit gemeinsamer Obsorge und Teilung aller Kosten und Unterstützungen. Beider arbeiten, kein Ehegattenunterhalt etc. Halbe- Halbe wie es sein soll!

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Re: einfache Regeln!

Ja eh. Sie leben offfenbar in Wolkenkuckucksheim, wo gute Jobs für Mann und Frau reichlich gleich um die Ecke sind und sich dazu eine Nanny ganztags um die Kinderlein kümmert.

0 2

Re: einfache Regeln - für Mann und Frau!


Wer Kinder in die Welt setzt, muss Verantwortung übernehmen - das gilt für beide Geschlechter.

Das endlose Gerangel um Gleichberechtigung hat aus den Machos weinerliche, unsachliche und beleidigte Suderanten gemacht.

Ein Zukunftsmodell wäre: Frau hackelt im Job zielorientiert, bis sie einigerm. abgesichert ist, wenn sie ein Kind will - bei der Samenbank kann sie sich den Spender verpflichtungsfrei aussuchen. Keine zusätzl Kilometer mehr für die, die keinen Extra-Beitrag leisten wollen - in Form von Haustrampel spielen oder Unterhalt zahlen müssen.

Jeder kann mit Kondom und Pille auf Nummer sicher gehen. Ausreden gibt es da keine.

Wer aber Familie und gemeinsame Verantwortung will, weiß letztendlich auch, worauf er sich einlässt.


1 1

Re: Re: einfache Regeln - für Mann und Frau!

Die meiste Verantwortung trägt nach wie vor der Mann. Ohne männliche (oder staatliche) Hilfe können Frauen auch im Zeitalter der Emanzipation meist kaum leben ... Nur früher hatte der Mann dafür einen Ehrenplatz und heute ist er das Feindbild der auch so starken Frauen.

Antworten Antworten Gast: gert3344
12.06.2012 11:04
2 1

Re: Re: einfache Regeln - für Mann und Frau!

interessant

welche verantwortung übernimmt die frau?? derzeit ist die frau durch ein kind finanziell abgesichert und braucht nicht zu arbeiten - der mann ist derzeit der einzige, der verantwortung übernehmen muss

denn wenn es für die frau kein geld gibt oder zuw enig, dann kann sie das kidn ganz leicht zur adoption frei geben oder anderweitig aussetzen, ohne dass sie belangtw erden kann

0 0

Re: einfache Regeln!


Antworten Gast: Altemanze
11.06.2012 14:20
3 4

immer amüsant, wenn z. B. `Männerrechtler`

auf Errungenschaften der Frauenemanzipation pochen...;-)

Ich würde da im realen Leben oft gerne `Mäuschen spielen`, obs mit der realen Gleichberechtigung und VERANTWORTLICHKEIT innert der Familien auch so gut klappt wie mit der großen Klappe, gell...

Meist ändert sich viel, wenn KINDER da sind!

Antworten Antworten Gast: selbstbestimmung
12.06.2012 15:06
4 0

Re: immer amüsant, wenn z. B. `Männerrechtler`

frage an @altemanze

in wie vielen familien sitzen die mütter zu hause und die väter schaffen für die gesamte familie das geld heran?

und jetzt überlegen sie sich mal wie oft der umgekehrte fall auftritt

das nur zur verantwortlichkeit in den familien in österreich - für einkommen, geld und versicherungsanspüche sorgen vorwiegend die männer

Antworten Antworten Antworten Gast: Mutter zweier Kinder
15.06.2012 15:17
0 1

In wievielen Familien "sitzt" denn die Mutter länger als die Karenzzeit zu Hause?

Ich kenne keine einzige nicht arbeitende Mutter, deren Kinder dem Windelalter entwachsen sind.

Wesentlich interessanter wäre es zu erfahren, wieviele Männer morgens vor der Arbeit ihre Kinder in den Kindergarten bringen und nach der Arbeit wieder von dort abholen.
Wieviele Männer sich morgens darum kümmern, dass ihre schulpflichtigen Kinder eine Jause, das Turngewand und das Geld für den nächsten Schulausflug dabeihaben.
Wieviele sich nach einem Arbeitstag noch mit ihren Kindern hinsetzen, um ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen.
Wieviele täglich das Mitteilungsheft kontrollieren, Elternabende und -sprechtage besuchen und bei Schulveranstaltungen mithelfen.
Wieviele Väter mit ihren Kindern Arztbesuche machen oder im Krankheitsfall in Pflegeurlaub gehen.

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Die hier postenden Männer glauben aber offenbar, mit ihrem Unterhaltsbeitrag bereits alles geleistet zu haben ...

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: selbstbestimmung
15.06.2012 19:42
1 0

Re: In wievielen Familien "sitzt" denn die Mutter länger als die Karenzzeit zu Hause?

ich kann auch nichts dafür, dass du recht wenig kontakt zu anderen menschen hast, ich kennen jedenfalls viele frauen, die nur zu hause sitzen, es gibt auch solche, die keine kinder haben und nur hausfrau sind

und was bringt schon ein halbtagsjob??

wie viel männer kennst du, die halbtags arbeiten können und von der frau finanziell ausgehalten werden, ich kenne da außer aus den medien keine fälle

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Ein Stiefvater
15.06.2012 17:59
0 0

Re: In wievielen Familien "sitzt" denn die Mutter länger als die Karenzzeit zu Hause?

- in die Schule bringen - check
- abhholen - check
- Frühstück/Jause richten - check
- Tunrgewand - check
- Hausübungen/Lernen - check
- Elternabende/sprechtag - check
- Arztbesuch - check
- Krankenhausbesuch - check

und ja ich kann die Liste endlos fortsetzen. Offensichtlich gibt es solche Männer - sogar wenn das Kind nicht von ihnen ist.

Antworten Antworten Antworten Gast: Tausendsassa
15.06.2012 12:08
0 1

Re: Re: immer amüsant, wenn z. B. `Männerrechtler`

Ich weiß ja nicht, wie andere ihre Kinder betreuen.
Die wollen gewickelt und genährt werden. Sie sollen ihre Schulsachen beisammen haben, rechtzeitig in die Schule aufbrechen und die Aufgaben machen. Kleidung und Schuhe müssen besorgt werden. Und die Wohnung sollte auch nicht allzusehr vor Dreck starren.
Wenn sie das mit bloßem "zu Hause sitzen" schaffen, müssen sie ein ziemliches Genie sein oder ausreichend Personal haben.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: saubersagich
15.06.2012 21:59
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Re: Re: Re: immer amüsant, wenn z. B. `Männerrechtler`

diese aufzählung erledigt nicht mami, sondern kinder und oder vati

babys muss man wickeln aber keine kinder, die sollten stubenrein sein, essen können kinder auch selbst, die schulsachen beisammen ahben müssen auch die kinders elbst erledigen, in die schule gehen müssen auch die kinder und nicht mami, das selbe gilt für die hausaufgaben, die schuhe und kleidung bezahlt mamai mitd em geld von vati und diese artikel stellt auch nicht mutti her

ob die wohnung sauber oder dreckig ist, ist individuell verschieden und ist im eigeninteresse der mutter, hat also mitd en kindern wenig zu tun

schon erstaunlich, was mütter angblich machen aber bei genauer betrachtung nichts zu tun haben

das selbe gilt fürs kleidung waschen, das erledigt auch real die waschmaschine, wenn man den frauen aber zuhört, dann könnte man annehmen, dass 50 jahre elektrische waschmaschinenentwicklung spurlos an den frauen vorbeigezogen ist und sie immer noch am waschbrett stehen

 
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