Es ist das erklärte Ziel der EU, die industrielle Entwicklung von Schlüsseltechnologien zu fördern. Dafür wird in diversen Programmen sehr viel Geld bereitgestellt – doch wie wird aus diesen Mitteln das benötigte Know-how generiert? Die EU hat sich in einer Studie, die vom Wirtschaftsforschungsinstitut koordiniert wurde, „Best Practice“-Modelle angeschaut.
Erfreulich dabei ist, dass zwei der 29 in der EU als vorbildlich angesehenen Programme aus Österreich stammen. Zum einen ist das das Kompetenzzentrenprogramm Comet, das gemeinsam vom Wirtschafts- und Infrastrukturministerium finanziert wird. Zum anderen werden Christian-Doppler-Labors hervorgehoben – insbesondere dafür, dass sie nachfragegetrieben sind und auch international agieren.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.08.2012)
