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Kommt bald Gewalt über die USA?

06.08.2012 | 16:48 |  Von Jürgen Langenbach (Die Presse)

Ein Biologe analysiert die Gesellschaft mit seinen Mitteln und findet sie von einem 50-Jahres-Rhythmus gesteuert. Die Idee ist nicht neu – sie kommt alle 50 Jahre.

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Am 4. Mai 1970 kam es an der Kent State University in den USA zu einem Massaker, Nationalgardisten schossen auf Anti-Vietnamkrieg-Demonstranten, vier starben, die Universitäten des ganzen Landes gerieten in Aufruhr. 1870 war schon einmal so eine Gewaltwelle durch die USA geschwappt, und 1920 herrschten revolutionsartige Zustände. 1870, 1920, 1970, liegt alle 50 Jahre in den USA Gewalt in der Luft? Und baut sich die nächste Welle gerade auf?

Peter Turchin, Spezialist für Populationsdynamik an der University of Connecticut, fürchtet es („ich hoffe, es wird nicht so schlimm wie 1870“), er hat als Biologie lange Jahre die Zyklen verfolgt, in denen Populationen von Raub- und Beutetieren wachsen und schrumpfen: Das wird rasch kompliziert – wenn es wenig Lemminge gibt, leiden nicht nur die Füchse, sondern auch die Schneehühner, weil die Füchse dann auf diese Beute ausweichen –, aber Mitte der 1990er-Jahre war doch das meiste in diesem Feld erforscht.

Deshalb wandte Turchin sein Instrumentarium auf die menschliche Geschichte an und nannte die – in seinen Augen ganz neue – Forschungsrichtung „Kliodynamik“, nach Klio, der Muse der Geschichte. Bei deren Schutzbefohlenen, den Historikern, machte er sich mit der Vermutung, das Weltgeschehen werde von ganz anonymen Zyklen diktiert, naturgemäß wenig Freunde. Aber erstens steht er in einer Familientradition, sein Vater Valentin, ein russischer Computerspezialist, hatte in den 1970er-Jahren ähnliche Ideen, die Sowjetunion bürgerte ihn aus.

Und zweitens hat er Mitstreiter, zwei Russen, Historiker Andrej Koratejew (Moskau) und den Historiker Sergeij Nefodow (Jekaterinburg): Sie finden, wo immer sie hinschauen, in der Geschichte sozialer Unruhen zwei Zyklen, einer kommt alle 50 Jahre („Vater-und-Sohn-Zyklus“), der andere überlagert alle 200 Jahre („Säkularer Zyklus“). Ersterer soll so laufen, dass die Väter sich gegen soziales Unrecht erheben, ihre Söhne bringen wieder Ordnung in das Chaos, und die nächste Generation begehrt wieder auf, Turchin vergleicht es mit Waldbränden, in denen sich immer neues brennbares Material anhäuft. Und der „säkulare Zyklus“ macht aus relativ egalitären Gesellschaften langsam sozial extrem differenzierte, die Eliten überproduzieren.

„28 Tage vertraut ein Mensch seinem Boss“

Beides soll nicht nur hinter der Geschichte antiker Großreiche stehen, sondern etwa auch hinter dem Arabischen Frühling des Vorjahrs, der nicht zuletzt von einer arbeitslosen Elite – gut ausgebildeten Akademikern – vorangetrieben wurde (Nature, 488, S. 14). Diese Sicht von Geschichte mag luftig gestrickt sein, frappant sind die Rhythmen doch – und am verblüffendsten ist, dass sich der 50-Jahres-Zyklus (plus/minus zehn Jahre) auch unter den Forschern findet, die ihn entdecken. Die letzte Konjunktur hatte er in den 1970er-Jahren, damals wurde sie nicht von einem Biologen angeführt, sondern von einem Physiker und Systemanalytiker, der lange am International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) in Laxenburg geforscht hatte, Cesare Marchetti. Er fand Zyklen, wo immer er hinsah, etwa ganz kurze und plausible: „28 Tage lang vertraut ein Mensch seinem Boss.
Will dieser seine Macht erhalten, muss er seine Präsenz in dieser Zeit zeigen können.“ Das schloss Marchetti etwa aus dem Aufstieg des alten China: Es erstreckte sich zunächst 14 Tagesmärsche von einem Ende zum anderen, dann, nach Einführung des Pferdes, 14 Tagesritte.

Mit dem Flugzeug hat sich diese Grenze der Macht erledigt, geblieben ist der 50-Jahres-Rhythmus, den Marchetti allerorten aufgespürt hat, etwa in der Weltwirtschaft, Boom: 1803, 1860, 1913, 1968, Flaute: 1830, 1885, 1940, 1995. Ähnliche Zyklen hatte schon – 50 Jahre zuvor – der Vater der ganzen Idee entdeckt, Nikolai Kondratieff, Chef des Instituts für Konjunkturforschung in Moskau. Das blieb er nicht lange, Stalin ließ ihn nach Sibirien deportieren und erschießen.

Das Phänomen war damit allerdings nicht aus der Welt. Aber wie kommt es hinein? Kondratieff hatte keine überzeugende Erklärung, Turchin hat auch keine, und Marchetti zuckte nur die Achseln: „Das Biest pulsiert, und das Biest ist die gesamte Menschheit, die sich benimmt wie ein einziges Lebewesen. Es gibt eine Art sozialer Launen.“ Gibt es die? Der Historiker Eric Hobsbawm urteilte so: „Dass Kondratieff-Zyklen gute Prognosen ermöglichen – was in der Ökonomie nicht sehr häufig ist –, hat viele Ökonomen und Historiker überzeugt, dass etwas dran ist, auch wenn wir nicht wissen, was.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.08.2012)

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62 Kommentare
 
1 2
Antworten Gast: lavater
07.08.2012 09:44
1 0

Re: Bekommt der Herr Langenbach die Themen vorgesetzt oder kann er sich die selbst aussuchen?

Nie sollst du mich befragen,
noch Wissens Sorge tragen,
woher ich kam der Fahrt,
noch wie mein Nam und Art!


Gast: Wasserlaeufer
06.08.2012 21:28
2 6

Der Feind Mitmensch

Der einem im Kindergarten das Schundheft wegnimmt.
Der einem schlechte Noten gibt.
Die einem mit ihrer "Kochkunst" foltern.
Die einem in der Schule "hoehnen".
Die einem nach der Schule zusammenschlagen.
Die einen in den B-Zug versetzen.
Die einen in der Kirche knien lassen.
Die uns im Beichtstuhl aushorchen.
Die unsere Ausgehzeit beschraenken.
Die uns in der Firma nicht hochkommen lassen.
Die uns nur die Drecksarbeiten verrichten lassen.
Die uns beleidigen weil sie Prokuristen oder Chefs sind.
Die hohe Reparaturrechnungen erstellen.
Die uns Lizenzen verweigern.
Die uns den Parkplatz wegnehmen.
Die uns nicht aussteigen lassen.
Die uns wurmige Maroni verkaufen.
Die uns beim Chef anschwaerzen.
Die uns die Liebe verweigern.
Die unseren Bildungsdrang beschraenken.

Einfach alle die , die uns die Selbstachtung rauben.
Da bleiben nur wenige Gute uebrig.

Die Menschen sind schlecht
Sie denken an Sich
Nur ich denk an mich.

Das mit den Zyklen ist ja leicht erklaert.
Mit jeder Generation wachsen halt
Sociopathen wie Churchill Roosevelt und
Stalin heran die wenn auf die Menschheit
losgelassen von groesstem Uebel sind
wenn sie auch immer vorgeben nur "das Beste"
fuer uns zu wollen.

Re: Der Feind Mitmensch

Mit den Politikern haben Sie ja recht aber was die oben angeführten Beispiele für "Feindschaften" aussagen, lässt nur einen Schluss zu: Holen Sie sich Hilfe in einer Psychotherapie.

0 0

Re: Re: Der Feind Mitmensch

hihi er hat wohl einen punkt vergessen... LOL

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da muss man nicht Philosophieren

wenn jeder Trottel eine Schusswaffe kaufen kann ,ist die Chance natürlich groß das zehn auf einem Streich in die ewigen Jagdgründe befördert werden
Waffengesetze lockern wollen ja Einige auch hier zu Lande

Antworten Gast: ja was denn
06.08.2012 21:24
16 7

Re: da muss man nicht Philosophieren

Waffenverbot: Ein Irrer schießt auf unbewaffnete Menschen, die sich nicht wehren können. Ergebnis: Massaker

Liberale Waffengesetze: Ein Irrer schießt auf Menschen, die sich wehren dürfen und zurück schießen. Ergebnis: ein toter Irrer und viele gerettete Menschenleben.

Nun dürfen Sie abwägen.

Antworten Antworten Gast: phletz
07.08.2012 12:27
1 1

Re: Re: da muss man nicht Philosophieren

Klingt plausibel, aber hat halt in der Realitaet noch nie funktioniert...

Antworten Antworten Gast: Frommer Gast
07.08.2012 10:59
1 3

Re: Re: da muss man nicht Philosophieren

Nennen Sie uns EIN Beispiel, wo ein Massaker durch die Erschießung eines potenziellen Amokläufers durch einen beherzten Waffenbesitzer verhindert oder verkürzt wurde.
Man kann sicher sein - wenn das jemals passiert ist, dann hat die Waffenlobby diese Information für alle zugänglich gemacht.

Antworten Antworten Gast: Nepomuk
07.08.2012 10:36
1 1

Re: Re: da muss man nicht Philosophieren


Es geht hier nicht ums grundsätzliche Waffenverbot. Problematisch ist, daß ein Student ohne Waffenbesitzkarte tausende Schuss per Internet bestellen kann, daß er ohne Waffenbesitzkarte einmal im dem einen Waffengeschäft einen Revolver, dann im nachsten Geschäft eine Schnellfeuerwaffe, dann im nächste Geschäft etc.

Und keinem fällt das auf!



Antworten Antworten Gast: zetto
07.08.2012 09:37
2 3

Re: Re: da muss man nicht Philosophieren

Wann war das denn jemals so?
Nur in Ihrem Kopfkino.

Die ganzen Amokläufe in den waffengesetzliberalen USa wurden nie von waffentragenden Mitmenschen verhindert.

Antworten Antworten Antworten Gast: ja was denn
07.08.2012 12:22
2 1

das mit wild herumballernden Zivilisten, - das ist Kopfkino.

Beim letzten Massaker mit dem irren "Joker" war es den Besuchern verboten, Waffen zu tragen, - nur der Irre hat sich eben nicht daran gehalten. Daher auch keine Gegenwehr - und ein Massaker.

Antworten Antworten Antworten Gast: Dirty Harry
07.08.2012 12:19
1 0

andere Länder, andere Sitten

In Kennesaw, Georgia wurde am 1. Mai 1982 eine Stadtverordnung beschlossen, die für jeden Haushalt mindestens eine Schusswaffe samt Munition vorschreibt. Ursprünglich sollte das Ignorieren der Verordnung mit 6 Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 200 Dollar geahndet werden, mittlerweile gibt es dafür aber keine Strafe.

Antworten Antworten Antworten Gast: gast1984
07.08.2012 10:05
4 0

Re: Re: Re: da muss man nicht Philosophieren

Es gibt dazu sehr viele Beispiele in den USA nur werden es diese nie in unsere Medien schaffen!

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Re: Re: da muss man nicht Philosophieren

und wenn alle bewaffnet sind ,haben wir anstatt 10 dann 100 Tote ?
was für eine Logik
übrigens
von solchen Irren liest man beinahe täglich ,gibt wohl viele Waffenbesitzer bei dieser Spezies

Antworten Antworten Antworten Gast: ja was denn
07.08.2012 12:50
1 0

hier ist ein kleines Beispiel,

wie eine weißhaarige Lady einen Überfall verhindert:
www.youtube.com/watch?v=Ey11D4wzxHE

Antworten Antworten Antworten Gast: gast1984
07.08.2012 10:10
2 0

Re: Re: Re: da muss man nicht Philosophieren

Ihre Aussage ist nicht mit Fakten zu belegen!

Fakt ist das es in den USA immer mehr Menschen mit immer mehr Waffen gibt, aber die Schusswaffenkriminalität zurückgeht, seit es Bürgern möglich ist ein "Concealed Carry Permit" zu haben!
Besonderes in den Bundesstaaten in denen es früh möglich wurde ist sogar die Gesamtkriminalitätsrate stark zurückgegeangen!

Re: Re: Re: da muss man nicht Philosophieren

waffen toeten keine menschen, menschen toeten menschen

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zenzine
07.08.2012 07:30
2 9

Re: Re: Re: Re: da muss man nicht Philosophieren

Das stimmt schon. Aber Waffen in den Händen psychisch labiler, geisteskranker, fanatischer, paranoider Menschen erhöhen das Risiko um ein Vielfaches. Oft sind es ja genau solche Menschen, die meinen, unbedingt eine Schusswaffe zu brauchen.

Und genau diese Menschen kämen dann auch legal an Waffen. Man kann ja in niemanden hineinschauen und sofern dieser Mensch noch nicht mit dem Gesetz in Konflikt war, lässt sich sowas auch nicht so einfach im Waffengeschäft herausfinden. Dazu bräuchte man schon ein psychologisches Gutachten (und nicht einmal das ist 100%ig zuverlässig).

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zuverlässig
07.08.2012 11:31
2 0

Re: Re: Re: Re: Re: da muss man nicht Philosophieren

ein psychisches Gutachten ist alles andere als Zuverlässig, es ist eine reine Vermutung.

Antworten Antworten Gast: Zenzine
06.08.2012 21:57
0 5

Re: Re: da muss man nicht Philosophieren

Das ist aber nur im Idealfall so, wenn sich alle Waffenträger korrekt verhalten und richtig reagieren. Die Wirklichkeit sieht aber meistens anders aus.

Im Endeffekt sterben dann noch mehr Unschuldige durch Querschläger oder einfach durch schlechtes Zielen oder weil man nicht sofort erkennt, wer "der Böse" ist und irrtümlich auf den sich Verteidigenden schießt.

Antworten Antworten Antworten Gast: ja was denn
06.08.2012 22:26
3 1

im Endeffekt

sind die meisten Menschen vom Schock wie gelähmt und werden erst gar nicht zur Waffe greifen können, aber es reicht einer, der mit der Waffe trainiert hat und gut damit umgehen kann, um viele Menschenleben zu retten. Dass alle auf einmal anfangen herum zu ballern, glaube ich nicht. Wer Waffen besitzt, sollte auch im Extremfall wissen, was zu tun und was zu lassen ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zenzine
07.08.2012 07:25
0 6

Re: im Endeffekt

"Wer Waffen besitzt, sollte auch im Extremfall wissen, was zu tun und was zu lassen ist."

Und genau da widerspreche ich Ihnen. Wenn jeder Vollwappler sich Waffen legal besorgen kann ohne größere Überprüfungen oder psychologische Tests, dann ist eben genau das nicht mehr gegeben.

Man sieht ja immer wieder, wie dumm Menschen sein können: bewahren eine geladene Waffe im Nachtkastl auf und das dreijährige Kind erschießt sich versehentlich damit. Da sollte man auch meinen, dass der Hausverstand diesen Leuten sagt, dass man Waffen außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren muss. Tut er aber offensichtlich nicht, sonst gäbe es solche Unfälle nicht immer und immer wieder.

Wenn jemand vor Entsetzen wie gelähmt ist, dann hat er wohl nicht das richtige Training erhalten. Und genau solchen Menschen würde ich dann nur ungern geladene Schusswaffen anvertrauen.

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Re: Re: im Endeffekt

"Wenn jemand vor Entsetzen wie gelähmt ist, dann hat er wohl nicht das richtige Training erhalten. Und genau solchen Menschen würde ich dann nur ungern geladene Schusswaffen anvertrauen." - Sprechen Sie über Frauen im Polizeidienst?

Noch mehr ?

Naja mit so einem Staat als Vorbild !

Gast: b754
06.08.2012 19:43
1 4

wenn die neoliberalen verbrecher so weitermachen wirds nicht mehr lange dauern

dazu ein gutes buch schmerzgrenze von prof bauer

Gast: politicallyincorrect
06.08.2012 19:24
0 8

??????

Warum bietet eine Qualiätszeitung solchen wissenschaftlichen Kaffeesatzlesern auch noch eine Bühne?

Warum widmet sich ein Biologe Fragestellungen die eigenlich im Bereich der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften liegen?

Und warum wir dieser Herr ernstgenommen, wenn er ausser dem Nachzählen von Jahren und eigenartigen Vergleichen aus der Tierwelt noch nicht einmal Belege für seine Annahmen hat?

Antworten Gast: Halbwissen
07.08.2012 10:54
1 0

Re: ??????

Biologie befasst sich mit dem Leben !
Alles Leben wohlgemerkt.

Und Wirtschaft ist keine Wissenschaft.

Re: ??????

weil die Sozialwisssenschaften verstorben sind,
zu meinem großen Bedauern,
ich komme selbst von Philosophie und Soziologie/Politologie

Antworten Gast: und überhaupt
06.08.2012 21:31
0 1

Kontradieff ist "Kaffeesatz",

aber das Paretoprinzip wird schon gefressen?

Antworten Gast: lavater
06.08.2012 20:19
2 3

Re: ??????

die wissenschaftlichen Artikel bisher (sind Affen Rechtshänder oder Linkshänder, das Urtier vor 2 Mrd Jahren im Meer, von dem wir alle abstammen etc. etc... ) waren schon teilweise erbärmliches Niveau.

Aber die Presse braucht auch Leser und vor allem Leute, die klicken(Werbeeinnahmen).

Ob das Niveau in Zukunft noch mehr Richtung science-fiction und Pseudo-Wissenschaft auf Bild-Niveau oder ob es mit der neuen Führung mit dem Niveau wieder aufwärts geht, werden wir sehen.
Derzeit haben orf.at und standard.at die besseren wissenschaftlichen Artikel.

Das, was sich der Leser wünscht, nämlich letzte Forschungsergebnisse auf verständlichem Niveau und auch einigermaßen interessant zu bringen, wird m.E. derzeit in dieser Zeitung nur zu 20%-30% erreicht. Der Rest ist science-fiction, Dampfplauderei oder anderes wirres und unbewiesenes Evolutionszeug.


Re: Re: ??????

ach gottchen,
Lavater,
der erbärmliche Wissenschaftsjournalismus der "Presse" wird schon in den/Ihren Schöpfungsplan passen, ER wird sich etwas dabei gedacht haben

warum Sie allerdings mich lesen und Ihre Zeit mit Postings vertun, ist mir nicht begreiflich

Antworten Antworten Antworten Gast: lavater
06.08.2012 22:50
1 5

Re: Re: Re: ??????

ja, wenn sie glauben, dass ein Artikel über das Urtier im Meer, von dem alle Menschen abstammen, "wissenschaftlich" ist, nur weil er unter der Rubrik Wissenschaft erscheint, kann ich ihnen auch nicht helfen.

Dass sie nicht sachlich argumentieren, sondern Ausritte gegen den Schöpfungsplan fahren, spricht eigentlich schon für sich.

Aber zu ihrer Beruhigung, ich habe den obigen Artikel nicht gelesen, da ich schon nach ein paar Worten weiß, wohin der Hase läuft. Gepostet habe ich nur, um den Frust meines Vorposters zu bestätigen, da er nämlich absolut recht hat.


Re: Re: Re: Re: ??????

ruhen Sie gut in Gott und Ihrem Gewissen,
vom Urtier im Meer vor zwei Milliardende Jahren habe ich nie geschrieben

vor mindestens drei Milliarden Jahren waren die ersten Bakterien da

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lavater
07.08.2012 00:21
0 5

Re: Re: Re: Re: Re: ??????

Ja, da haben sie recht, es waren 3 Mrd Jahre, von denen sie geschrieben haben.

Ob die Bakterien vor 3 Mrd Jahren da waren oder nicht, das ist wieder eine andere Dallmayr Kaffeesudleserei. Sie werden die Antwort da ja sicher schon parat haben, da sie ja unbedingt von diesen Tierchen abstammen wollen.

Im übrigen kenne und schätze ich einige Katholiken, die ehrfurchtsvoll von Gott und seinem Schöpfungsplan reden. Und das rate ich ihnen auch.


Re: Re: Re: Re: Re: Re: ??????

Hat ein brennender Busch Sie vollgequatscht, oder hat gar jemand aus einer Wolke diese religiösen "Weisheiten" verbreitet?

Leute wie Sie würden auch an die Realität von Donald Duck glauben wenn es in den richtigen Kontext verpackt ist.

Werden Sie endlich erwachsen und lassen Sie dich Geschichten aus Ihrer Kindheit hinter sich.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Igeißel mi...
07.08.2012 09:51
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: ??????

Was für'n Plan, eih?

Re: Re: Re: Re: Re: Re: ??????

Die Bibel sagt uns WARUM das Universum erschaffen wurde und nicht WIE. Gehirnamputierte verstehen sie gerne Wortgetreu.

 
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