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Schwächelnde Sonne bringt Europa bitter kalte Winter

24.08.2012 | 18:31 |  JÜRGEN LANGENBACH (Die Presse)

Oft war der Rhein in den letzten 230 Jahren dann zugefroren, wenn die Sonne wenige oder gar keine Flecken hatte.

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Bestimmt die Sonne unser Klima mit? Natürlich tut sie das, aus Gründen der Himmelsmechanik, die Erde hat nicht immer den gleichen Abstand zu ihr, die Erdachse ist nicht immer gleich geneigt. Das läuft in großen Zyklen – lässt etwa die Eiszeiten kommen und gehen –, niemand hat Zweifel daran. Hart umstritten ist hingegen, ob die Sonne das Klima auch über ihre schwankende Aktivität beeinflusst, einmal hat sie viele Flecken, einmal wenige, auch das pendelt. Und das weckte bei dem britischen Astronomen William Herschel einen Verdacht: Die Temperatur auf der Erde könnte von der Sonnenaktivität abhängen.

Die hatte er selbst dokumentiert. Aber wo sollte er die Temperaturen hernehmen? Zu seinen Lebzeiten (1738–1822) wurde nicht systematisch gemessen, 1801 fand sich die Lösung: „Wenn man die Tabelle der Weizenpreise in Windsor auswertet, die in Dr. Adam Smiths verdienstvollem ,Inquiry into the Nature and Causes of Wealth of Nations‘ aufgeführt ist, dann scheint es wahrscheinlich, dass die Zeiten hoher Preise die waren, in denen die Sonne wenig fruchtbares Licht und Hitze ausstrahlte.“

 

Eisläuferlangstrecke nur alle elf Jahre

Damit stieß Herschel auf Spott, aber die Idee mit den Sonnenflecken war in der Welt, sie kam immer wieder, hat heute bei Erwärmungsskeptikern Konjunktur. Manches spricht dafür – im Maunderminimum (1645–1715) hatte die Sonne fast keine Aktivität, in Europa war es kalt –, manches dagegen, auch in den letzten Jahren war die Sonne inaktiv, kühler wurde es nicht. Allerdings waren die beiden letzten Winter in Europa eisig kalt. Das ist selten, Geowissenschaftler Frank Sirocko (Mainz) weiß es von seinem Hobby, einem Eislauf-Langstreckenrennen in den Niederlanden: „Das kann nur alle zehn, elf Jahre stattfinden, weil nur dann die Flüsse genügend zugefroren sind.“

Zehn, elf Jahre? Das ist der Rhythmus der Sonne! Nun braucht es nur noch ein Klimaarchiv. Sirocko fand es im Rhein bzw. den Aufzeichnungen darüber, wann er bei Mainz völlig zugefroren war. Buch geführt wird von den Hafenbehörden seit 1780, 14-mal war der Rhein zu, zehnmal zu einer Zeit fehlender Sonnenflecken: „Schwache Sonnenaktivität korreliert mit extrem kalten Wintern in Europa“, schließt der Forscher (Geophysical Research Letters, 23.8.): „Das ist heute noch so, aber die Durchschnittstemperaturen im Winter sind gestiegen“, zu war der Rhein zuletzt 1963.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.08.2012)

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24 Kommentare

Mit der Klimahysterie

lässt sich eine Menge Geld verdienen.
Die sogenannten *Experten* können mir netmal genau sagen wie das Wetter in einer Woche an meinem Wohnort ist.
Aber sie wollen mir erklären wie das Wetter *Global* in 100 Jahren aussieht.

Totaler blödsinn.

Gast: Be-obachter
27.08.2012 20:19
1 0

Diese Theorie halte ich für wahrscheinlicher als die Klimaerwärmungshysterie

Im heurigen Winter war es wochenlang derart kalt, dass sogar die roten spanischen Nacktschnecken erheblich dezimiert wurden.

Re: Diese Theorie halte ich für wahrscheinlicher als die Klimaerwärmungshysterie

Bei mir auch!

Habe nur mehr eine EINZIGE dieser grauslichen orangenen Schnecken killen müssen.


Klimaerwärmung

Wird es jetzt wärmer (Klimaerwärmung) oder kälter (Sonnenflecken)? Kann die letzte warme Periode nicht auch durch die Sonne verursacht worden sein, also ohne CO2?

Re: Klimaerwärmung

So ist es!

Die letzte große Eiszeit hat auch die Sonne vor 15.000 Jahren durch eine verstärkte Aktivität beendet und nicht das CO2 der Lagerfeuer unserer steinzeitlichen Vorfahren.

Aber wie soll man das den grün-religiösen Klima-Komikern erklären?

Bei Religion hört nämlich vernünftiges DENKEN auf.

Kein muß-Kriterium

"..dann scheint es wahrscheinlich, dass die Zeiten hoher Preise die waren, in denen die Sonne wenig fruchtbares Licht und Hitze ausstrahlte.“

Bei Dauerregen oder Dauerhitze gibts auch Ernteausfälle.

2 7

Die Sonne schwächelt, weil Regierungen Chemikalien ins Flugkerosin reinmixen, um die Sonneneinstrahlung zu vermindern!

Einfach Chemtrails googeln!

Re: Die Sonne schwächelt, weil Regierungen Chemikalien ins Flugkerosin reinmixen, um die Sonneneinstrahlung zu vermindern!

Sie meinen,
unsere Flugzeuge fliegen bis zur Sonne und verhindern dadurch Sonnenflecken?

1 0

Re: Re: Die Sonne schwächelt, weil Regierungen Chemikalien ins Flugkerosin reinmixen, um die Sonneneinstrahlung zu vermindern!

Stellen Sie sich nicht dümmer, als Sie sind!

Re: Re: Re: Die Sonne schwächelt, weil Regierungen Chemikalien ins Flugkerosin reinmixen, um die Sonneneinstrahlung zu vermindern!

Wie alt sind Sie

und welche abgeschlossene naturwissenschaftliche Ausbildung besitzen Sie als Greenpeacler?

Gast: Marsmensch
25.08.2012 18:17
1 0


Gast: Mondbeobachter
25.08.2012 12:57
8 0

DIKTATUR, nicht DEMOKRATIE

Die Sonne bestimmt nicht "mit", die Sonne bestimmt. Und ohne Sonne waeren wir sehr rasch am absoluten Nullpunkt. Mit der derzeitigen Politikerbagage koennten wir allerdings dort auch mit der Sonne hinkommen.....

Gast: Demokierkratie
25.08.2012 12:53
4 0

...

"Allerdings waren die beiden letzten Winter in Europa eisig kalt. Das ist selten, Geowissenschaftler Frank Sirocko (Mainz) weiß es von seinem Hobby, einem Eislauf-Langstreckenrennen in den Niederlanden: „Das kann nur alle zehn, elf Jahre stattfinden, weil nur dann die Flüsse genügend zugefroren sind.“"

Was soll das jetzt heißen? Es wird nur kalt, wenn die Flüsse zugefroren sind?

Spaß beiseite:

Zum Gletscherthema! Es gibt Gletscher, die wachsen, und zwar jede Menge davon. Leider nicht in den Alpen. Aber das hat eher regionale Ursachen als globale.

Dann hier noch ein schöner Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kältewelle_in_Europa_2012" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Kältewelle_in_Europa_2012

Wo bleibt

der Alfie?

Re: Wo bleibt

der ist mit Sicherheit schon in Bangkok, da gibts wieder eine Klimakonferenz, in Fachkreisen als "bezahlter Urlaub" bekannt.

Re: Re: Wo bleibt

Danke für die Info!

Re: Re: Re: Wo bleibt

das war keine Info, das war eine dringende Warnung.
Wenn der aus Bangkok zurückkommt, dann alles Gute, denn er wird wieder mit superüberdrüber Klimaskandalen vollgepumt und wird sich dann wieder neugestärkt über uns hermachen

Re: Wo bleibt

„Das ist heute noch so, aber die Durchschnittstemperaturen im Winter sind gestiegen“, zu war der Rhein zuletzt 1963.


Re: Re: Wo bleibt

Warten wir den nächsten Winter ab,denn auf heisse Sommer folgten immer extrem kalte Winter,wie ich mich aus meiner Jugend erinnern kann.

Im Sommer geschwitzt beim Fußball und

schon Ende November Eishockey gespielt am Dorfteich

und kalten Wintern bis Anfang März.

Re: Re: Re: Wo bleibt

Ändert aber nichts daran dass der Rhein seit 1963 nicht mehr zugefroren ist, um zu belegen dass es wärmer wurde brauche ich aber kein Archiv vom Rhein sondern nur mit jemand der älter auf einen Berg steigen.
Mein Schwiegervater ist seit über 40 Jahren begeisterter Bergsteier und ein paar mal im Jahr begleiten wir ihn und dann zeigt er uns wie weit die Gletscher früher mal gegangen sind.

Wie stark das Ganze jetzt durch Menschen mitverursacht wurde und ob eine "Energiewende" für die Zukunft irgendwas verbessert und ob die negativen Auswirkungen den postiven überhaupt überwiegen ist eine ganz andere Geschichte.

Re: Re: Re: Re: Wo bleibt

Und in der letzten Eiszeit waren die gesamten Alpen vergletschert und es wird bald leider wieder soweit sein,trotz einiger lächerlicher ppm CO2 mehr durch industrielle menschliche Aktivitäten.

Ohne sinnlose Gletscher könnte die Erde wieder ein Paradies werden,wie in früheren Zeiten.

Das Tauerngold liegt leider auch noch von den Gletschern der grauslichen Kleinen Eiszeit bedeckt.

Mit gigantischen Bodenschätzen von der Antarktis über Grönland bis Spitzbergen usw. hätte auch die Menschheit eine glückliche Zukunft ohne Energie-Probleme.

Man könnte dort sogar gigantische Mengen von Bio-Sprit produzieren.

Eine Klima-Erwärmung würde auch die Heizkosten massiv senken.

Gast: Klimawandler
24.08.2012 20:53
9 0

und was ist jetzt mit dem pösen CO2

Man stelle sich vor

Zitat wikipedia
Im Laufe der Jahrhunderte stieg und fiel der Seespiegel ständig, was auch das Leben rund um den See beeinflusste. Der Wasserstand des Neusiedler Sees war in der Vergangenheit starken Schwankungen ausgesetzt: 1740, 1773, 1811–13 und 1864–70 trocknete der See (fast) völlig aus, andererseits wies dieser 1741/42, 1786, 1797–1801, 1838 und 1941 die größten Ausdehnungen auf.
Anfang des 17. Jahrhunderts trocknete der See über mehrere Jahrzehnte langsam aus, sodass sogar schon eine Rekultivierung des Seebodens erwogen wurde. Doch nach einigen Jahren war der See wieder voll und erreichte 1768 mit einer Fläche von 515 km² einen Höchststand. Dabei wurde viel Weidefläche überschwemmt, sodass sogar Bauern abwandern mussten.

Na, man stelle sich vor, der Neusiedlersee würde heute austrocknen. Die Klimaerwärmung. Die Frau Kromp - Kolb. Themenwoche im TV. Was würde uns die Wissenschaft nicht alles erzählen.

Re: und was ist jetzt mit dem pösen CO2

Korrekt!

Diese GUTBEZAHLTE grüne Dame ist ja nicht glaubwürdig,

denn sie behauptet ja immer noch in ihren lächerlichen Klima-Wahn-Vorträgen,besonders auch im ORF,

dass es keine Aktivitäts-Schwankungen der Sonne gibt.

Und diese Gattin eines Katastrofen-Forschers unterrichtet Meteorologie auf der BOKU!

Aber die Wege,wie man(Frau) auf einen UNI-Lehrstuhl kommen kann in Österreich, sind eben sehr eigenartig oder doch?

Antworten Gast: speibender regenbogen
25.08.2012 00:11
3 0

Re: und was ist jetzt mit dem pösen CO2

ja, der krumpen-kolben kocht auch nur kit wasser. und es soll leute geben, denen das wasser beim kochen schon mal hart geworden ist...

ich erwarte angesichts dieses sommers einen extrem kalten und schneereichen winter. man sollte sich also festes schuhwerk und dicke mäntel zulegen, und etwas lebensmittel zuhause bunkern. sofern man daran glaubt, daß die welt nach dem 21. dezember noch steht... *sfg*