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Schmale Kost lässt Affen nicht älter werden

30.08.2012 | 16:18 |   (Die Presse)

Ein Test widerspricht früherem Befund. Allerdings bleiben die Tiere länger gesund.

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Viele Tiere, von Fruchtfliegen bis zu Ratten, leben länger, wenn sie im Labor auf schmale Kost gesetzt werden, 30 Prozent weniger als normal. Das brachte Versuchsratten 1935 4,5 Jahre Leben statt der normalen drei. Und das weckte Hoffnungen, bei Menschen könne es auch so sein.
Aber an Menschen kann man es nicht testen, es würde zu lange dauern. Deshalb laufen in den USA seit 20 Jahren zwei Tests an Gruppen von Rhesusaffen, die im Durchschnitt 27 Jahre leben. Von der einen Gruppe, in Wisconsin, sind 2009 nur 13 Prozent gestorben, bei den Kontrollaffen mit normaler Kost waren es 37 Prozent. In der anderen Gruppe hingegen, in Maryland, zeigt sich der Effekt nicht, die Sterblichkeit ist gleich hoch. Allerdings sind die Affen auf Diät gesünder, das Herz-Kreislauf-System etwa, es hat auch keiner von ihnen bisher Krebs bekommen (Nature, 29. 8.). Wo der Unterschied zwischen beiden Gruppen herkommt, ist unklar: In Wisconsin gibt es anderes Futter als in Maryland, auch der genetische Hintergrund beider Gruppen ist verschieden. Endgültige Klarheit gibt es erst, wenn der letzte Versuchsteilnehmer gestorben ist.  jl

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.08.2012)

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6 Kommentare

schmale kost hat noch niemanden älter werden lassen.


Antworten Gast: Franz Wastl
02.09.2012 21:19
0 0

Re: schmale kost hat noch niemanden älter werden lassen.

Schweinsbraten mit Knödeln macht stark.

Gast: jiri
31.08.2012 23:51
0 1

Sinnlose Forschung, die x-te Auflage

Warum muessen Tiere 30 Jahre leiden fuer bloedsinnige Forschung.

Man sollte alle diese Pseudoforscher, die dieses Tierleid verursachen, schleunigst hinter Gitter bringen, mindestens 30 Jahre lang, bei schmaler Kost, vielleicht kommen sie dann noch kurz frei, wenn sie gesund bleiben,, damit waere der Forschung mehr gedient, als mit Rhesusaffen.

Es gibt hunderte Statistiken ueber Hungerzeiten, zB. waehrend und nach dem 2. Weltkrieg. Die Daten/Statistiken sind fuer Menschen vorhanden, man braucht keine brutalen Tierversuche ueber 30 Jahre dafuer!

Antworten Gast: F. A. Cepalmer
01.09.2012 15:06
0 0

typisch unqualifizierte Meldung.

Erstens solltest einmal lesen lernen:

„Allerdings sind die Affen auf Diät gesünder, das Herz-Kreislauf-System etwa, es hat auch keiner von ihnen bisher Krebs bekommen“

Oh nein! Die Afferln sind gesünder! Mei, müssen die leiden…!

Außerdem braucht jemand wie du ganz sicher nicht über „Pseudo-Forscher“ herziehen. Tierversuche haben hunderte Millionen Menschen- und Tierleben gerettet und so der Welt viel Leid erspart. Angefangen von der gesamten Intensivmedizin über Diagnostik- und Präventivmedizin, diverse Behandlungen gegen Arterienerweiterung bis Zahnschmerzen, so ziemlich alles und jedes, was die heutige Medizin an Wissen hat, hat sie aus Tierversuchen.

Blödsinnige Forschung, gell?

SQL-Datenbanken sind das Einzige, was noch geduldiger ist als Papier…

Gast: lav
31.08.2012 08:47
0 1

Wenn die Tiere länger gesund bleiben, werden sie automatisch älter


Antworten Gast: jantiff
04.09.2012 01:31
0 0

Mythos Tierversuch

Soweit ich weiß, basieren die Grundlagen der Medizin, ohne die wir nach heutigen Maßstäben hilflos wären (Röntgen, Digitalis, Herzkatheder, Stethoskop) nicht auf Tierversuchen. Die Geschichte der Anästhetika ist die Geschichte der bahnbrechenden Selbstversuche (Stichwort Zahnschmerzen), alle mittelalterlichen Seuchen von Cholera bis Pest und Typhus wurden durch Hygienmaßnahmen bzw. Baumaßnahmen (Licht, Luft, Sonne, sanitäre Einrichtunge) ausgerottet. Tierversuche haben damit nichts zu tun, das ist historisch belegt. Man könnte noch Tausende Beispiele anfügen, ich lasse es aus Platzgründen, daher hier nur ein Zitat:

"Ein genauer Blick in die Geschichte der Medizin enthüllt, dass Verbesserungen der menschlichen Gesundheit wenig mit Tierversuchen zu tun haben und dass solche Versuche in manchen Fällen die Entwicklung hilfreicher präventiver Medikamente verzögert haben."

(Dr. Peter S. Wenz, Professor em. für Philosophie und Legal Studies, Universität Ilinois, Springfield)

PS: Zu den Affenexperimenten ist zu sagen, dass die Affen sehr wohl leiden, denn sie werden gegen ihren Willen unter Kunstlich eingesperrt und vorsätzlich derart falsch ernährt, wie sie es in der freien Natur niemals tun würden, weil es gegen ihren angeborenen Instinkt wäre.

Ergo: So etwas tun nur dumme Menschen. Die Basis dieser Experimente ist unwissenschaftlich, alles, was da herauskommt, ist Datenschrott, die Wüste der Widersprüchlichkeit solcher Experimente in der Ernährungsforschung spricht für sich.