Der Nobelpreis für Chemie 2012 geht an zwei Forscher aus den USA. Robert Lefkowitz und Brian Kobilka erhielten die Auszeichnung von der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften für Ihre Arbeit an G-Protein-gekoppelten Rezeptoren ausgezeichnet. Diese leiten Signale von der Zellmembran in das Zellinnere weiter. Lefkowitz und Kobilka haben mit ihrer Forschung bahnbrechende Entdeckungen über die Funktionsweise dieser Rezeptoren gemacht. Sie fanden heraus, dass die menschlichen Sensoren für Licht, Geruch und Geschmack alle auf denselben grundlegenden G-Protein-gekoppelten Rezeptoren basieren.
Die Auszeichnung ist heuer mit acht Millionen schwedischen Kronen (940.000 Euro) dotiert, um 20 Prozent weniger als noch im vergangenen Jahr. Der Preis wird am 10. Dezember, am Todestag des 1896 gestorbenen Preisstifters, verliehen.
2011 erhielt der israelische Wissenschafter Daniel Shechtman die Auszeichnung. Mit der Entdeckung sogenannter Quasi-Kristalle erbrachte er den Beweis dafür, dass die Atom- bzw. Molekülanordnung in Kristallen regelmäßig erscheinen kann, aber nicht zwingend sich wiederholende Muster aufweisen muss.
(APA/Red.)
