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Zehndrei bis Neunzigneun: Entwirrung des Zahlenchaos

23.12.2008 | 13:48 |  Veronika Kreyca (DiePresse.com)

Mathematiker kämpfen für die Aussprache der Zahl 21 als "zwanzigeins". Das bringe pädagogische und wirtschaftliche Vorteile. Denn wir sprechen Zahlen noch "indogermanisch" aus.

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Mathematik ist eine Wissenschaft der Logik. Doch ihre Werkzeuge, die Zahlen, werden auf Deutsch völlig unlogisch ausgesprochen. Daher setzt sich Lothar Gerritzen, Mathematiker an der Ruhr-Universität Bochum, für eine Entwirrung ein: Statt "Einundzwanzig" solle man auch "Zwanzigeins" sagen dürfen, die Zahlen sollten wie Worte von links nach rechts gelesen werden können.

Besonders drastisch zeigt sich das Aussprache-Chaos bei mehrstelligen Zahlenfolgen. Zum Beispiel wird 54.321 als "Vier-und-fünfzig-tausend-drei-hundert-ein-und-zwanzig" gelesen. Zuerst wird also die zweite Stelle, dann die erste, die dritte, die fünfte und abschließend die vierte Stelle ausgesprochen. Nach dem Vorschlag von Gerritzen wäre die logische Aussprache: "fünfzig-vier-tausend-drei-hundert-zwanzig-eins".

Wir zählen wie die Indogermanen

Aber woher kommt das eigentlich unlogische "Ein-Und-Zwanzig"? Es ist bereits 4000 Jahre alt und geht auf das Indo-Germanische zurück. Einerstellen wurden mit einem Strich, Zehnerstellen mit einem Kreuz geschrieben, sodass die Zahl 13 - IIIX - folgerichtig mit "drei-zehn" ausgesprochen wurde. Mit der Einführung der römischen Ziffern änderte sich die Schreibweise - XIII -, die Aussprache blieb aber bis heute gleich.

Pädagogische und wirtschaftliche Vorteile

Der Ruf nach Veränderung hat durchaus praktische Hintergründe. Zahlreiche Studien belegen, dass Schüler im Volksschulalter zählen und rechnen schneller lernen, wenn sie die Zehnerstelle vor der Einerstelle nennen dürfen. Ist das System einmal verstanden, sei es für die Kinder auch kein Problem, zwischen der herkömmlichen und der "entwirrten" Sprechweise zu varieren, so Sigrid Eiskirch.

Die Rektorin der Waldschule Bochum unterrichtet bereits seit über 20 Jahren nach dem "Zwanzigeins"-Prinzip und hat damit signifikant bessere Mathematik-Leistungen bei ihren Schülern erzielt. Schulversuche zeigen auch Vorteile für deutsch-lernende Kinder und Erwachsene sowie für Simultan-Dolmetscher.

Nie wieder 93,09 statt 39,90

Auch die Wirtschaft könnte aus einer Reform der deutschen Zahlen-Sprechweise Vorteile ziehen. Die Häufigkeit von Zahlendrehern und fehlerhaft übermittelten Zahlen würde sich nach Einschätzung von Professor Gerritzen reduzieren. Das komme der Volkswirtschaft zugute und könne sogar Unfälle verhindern. "In der Kommunikation besteht die Gefahr von Verwechselungen und Fehlern, zum Beispiel, wenn mir jemand Zahlen am Telefon durchgibt. Es ist nicht leicht, den wirtschaftlichen Schaden zu beziffern, der daraus entsteht - aber das könnte man empirisch untersuchen", regt Gerritzen an.

Lobbying Zahlen: Verein "Zwanzigeins"

Mit dem Ziel, "die unverdrehte Zahlensprechweise im Deutschen populär und gesellschaftsfähig zu machen" gründete Lothar Gerritzen im Jahr 2004 den Verein "Zwanzigeins". Durch eine "sanfte" Reform soll die unverdrehte Zahlen-Aussprache als Alternative zur üblichen etabliert und allgemein anerkannt werden. Durch Vorträge und Diskussionen betreiben seine Mitglieder Bewusstseinsbildung und bieten entsprechende Unterrichts-Einheiten für Volksschüler an.

Nur Chinesen sprechen wie sie schreiben

Allerdings werden nicht nur auf Deutsch die Zahlen in der Aussprache "verdreht". In fast allen Sprachen gibt es Ungereimtheiten zwischen der Sprech- und Schreibweise von Zahlen. Einige Beispiele aus Europa:

  • Die Franzosen nennen die Zahl 92  "quatre-vingt-douze", "viermal zwanzig und zwölf".
  • Im Dänischen heißt die 60 einfach tres, wobei man sich wohl „dreimal zwanzig" denken soll, und 50 heißt halvtreds, also irgendwie „halb drei" .
  • Die Bretonen (Frankreich) benennen die Zahl 18 mit „dreimal sechs",
  • die Waliser (Großbritannien) mit „zweimal neun".

Einzig in China werden Zahlen seit Jahrhunderten nach einem logisch konsistenten System geschrieben und gesprochen, was zu weniger Zahlendrehern unter chinesischen Schülern im Vergleich zu englisch-sprachigen führt. Außerdem lernen Kinder in China früher zählen und rechnen.

Aussprache gesetzlich korrigiert

Einige Länder nahmen sich diese Tatsache zum Anlass für eine Reform. In Norwegen gilt seit 1951 per Gesetz, dass "Zehner vor den Einern ausgesprochen" werden. In England vollzog sich bereits im 16. Jahrhundert ein Wandel, dafür nur teilweise: Nur Zahlen über 20 werden von links nach rechts gelesen. Im Deutschen dagegen ist immer noch alles beim indogermanischen Alten.

Eine 100 Jahre alte Diskussion

Die Diskussion um die deutsche Zahlensprechweise ist nicht neu. Bereits 1520 schlug der deutsche Rechenmeister Jakob Köbel vor, Zahlen ab 13 anders als gewöhnlich auszusprechen. Im Jahr 1900 griff der damalige Direktor der Sternwarte Berlin, Wilhelm Förster, die Idee einer entsprechende Reform auf und wies auf Missstände im Zählungs- und Rechnungsverkehr hin, die durch die Aussprache verursacht werden. 1953 veröffentlichte Martin Schellenberger das Buch "Zahlwort und Schriftbild" und forderte darin, die Zahlensprechweise an das Schriftbild der Zahl anzugleichen. Seither gibt es kontinuierlich Initiativen zur Etablierung des Anliegens, die aber bislang erfolglos blieben.

Publikation
Lothar Gerritzen (Hg.): Zwanzigeins. Für die unverdrehte Zahlensprechweise. Fakten, Argumente, Meinungen. Universitätsverlag Brockmeyer, Bochum 2008, 166 S.,
14,90 Euro,
ISBN: 978-3-8196-0701-1

(vek)

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74 Kommentare
 
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Gast: quatre-vingt-dix-neuf
06.03.2011 11:23
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Schmarrn

Nach der Dummdeutsch-Reform jetzt auch noch die Dumm-Zahlen-Reform?
Die Franzosen sagen zwar "vingt-et-un" aber auch- völlig logisch?- "quattorce- quince- seize" oder- total logisch "quattre- vingt-dix-neuf" =99. Analog die Spanier "once, doce,trece,catorce, quince". Was soll das also? Typisch deutscher vorauseilender Gehorsam?
Deuschland schafft sich nicht ab, nein- es hat sich bereits abgeschafft!

MfG 99

Saskatoon
06.01.2009 20:28
0 0

die wichtigtuer

zuerst die rechtschreibreform, die niemand fersteht
und jetzt noch ein wichtiger der die zahlen neu erfinden will.
wann sperrt man endlich solche typen ein.

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3Zehen sind eine nette Werbung - Zehn drei???

Aber richtig ist, dass die inkonsequente Zählerei zu manchem Übersetzungsfehler führte.

Viel wichtiger wäre eine weltweit einheitliche Normierung aller technischen Angaben auf die Erde bezogen.

Was ist ein Kg am Mond?

17und4
05.01.2009 14:41
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Blödsinn

Unsinn
Schmarrn

baerald
05.01.2009 14:36
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Vergess ma doch den ganzen Schmarren -

und zählen von 0-10 weiterhin "normal"; alles darüber ist einfach "viel"...

Saskatoon
02.01.2009 08:46
0 0

lieber mathematiker

blas mir den schuh auf

textor
01.01.2009 08:33
0 0

Die spinnen die Mathematiker

Wenn wir nicht mehr einer so geringen intelektuellen Leistung fähig sind - die Ziffern im Kopf richtig anzuordenen - na dann gute Nacht Östereich und alle anderen deren Muttersprache Deutsch ist.

Kito
29.12.2008 11:31
0 0

Geh, so ein Schmarrn

Im Chinesischen wird ÜBERHAUPT nicht in einem logisch konsistenten System gesprochen, was Zahlen anbelangt.
Schimpft sich Recherche und ist tatsächlich Käse.

Bitte, lieber Journalist, lassen Sie sich mal erklären, wie dort zB 212.500 ausgesprochen wird.
Da werden zwischendrein noch flott das Wörtchen für "Zehntausend" eingebaut und die restlichen Stellen "umcodiert".

Nicht falsch verstehen: Hat seine Daseinsberechtigung, wie jedes Zahlenspiel jeder Sprache.
Aber SICHER nicht "logisch".

gut so

Ich bin voll dafuer!!! ich kenne diese huerde erst seit ich in spanien lebe und in einem call-center arbeite, wo ich standig mit den verdrehten Zahlen "kaempfen" muss

vor allem bei zahlenreihen (Telefonnummern oder Reservierungsnummern) wird es noch scharmlos verwendet :/ (die oesterreicher sind hierbei die absoluten meister :p)

meine Telefonnummer lautet

Null, Sechs, Sieben, Sechs; FUENFHUNDERTDREIundZWANZIG, SIEBENundFUENFZIG, FUENFHUNDErtundSECHSundSECHZIG xD

0, 6, 7, 6; 5, 2, 3, 5, 7, 5, 6, 6.

BITTE! AN ALLE DIE ZAHLENREIHEN ANGEBEN. ES GIBT KEINE FUENFundFUENFZIG (oder aehnliches) IN EINER Z-REIHE :/ DANKE

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Re: gut so fünfundfünfzig - alter Knacker!


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Ihre Sorgen möcht ich haben!

Schüler, die schon an der Aussprache der Kardinalzahlen scheitern, werden mit Brüchen, Formeln etc. überhaupt nicht zuechtkommen! Aber warum deshalb wieder einmal nach unten nivellieren? Die Menschheit ist seit Jahrtausenden mit "einundzwanzig" fertiggeworden und wird das wohl auch noch im Einundzwanzigsten Jahrhundert!

Gast: Dr. Hir.
25.12.2008 16:06
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Eigentlich komisch das Umfrageergebns "Zwanzigeins" oder weiterhin "Einundzwanzig"

Da ich mit vielen Mitmenschen (auch zu Weihachten) zu tun habe, erlaubte ich mir, eine kleine private Umfrage (ca. 25 Personen) zum Thema "Zwanzigeins" oder weiterhin "Einundzwanzig" durchzuführen. Ergebnis: 100% pro "Einundzwanzig". Im übrigen, halte ich die Aktivitäten des Herrn Prof. Dr. Gerritzen, ebenso wie die sinnlose Rechtschreibreform, für völlig unnötig. Gänzlich unverständlich ist für mich, daß sich ein Mathematiker mit einer ansprechenden Publikationsliste (http://www.ruhr-uni-bochum.de/ffm/Lehrstuehle/Gerritzen/publikationen.html) mit einem solchen Schmarrn beschäftigt. Es gibt in der Mathematik viele ungelöste Rätsel, wie z.B. die Riemann Hypothesis, Birch and Swinnerton-Dyer Conjecture et cetera, die es zu knacken gibt. Leichter kommt man natürlich in die Medien mit solch einem Mist!

Alien
25.12.2008 09:44
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Waldschule Bochum

Auch einige Baumschulen im nördlichen Waldviertel haben das schon versucht, aber die österreichischen Fichten können noch nicht soweit zählen...

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Re: Waldschule Bochum

Sie können aber eh nur bis 3 zählen,deshalb erübrigt sich das Thema für Sie!

Noah von der Arche am Berg der Freude

Gast: Hansi Hüpfer
24.12.2008 15:59
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enogtyve

"In Norwegen gilt seit 1951 per Gesetz, dass Zehner vor den Einern ...." Hallo, das ist vollständiger, aus den Fingern gesaugter Unsinn! 21 heisst auf Norwegisch "enogtyve" , also einundzwanzig und nichts anderes.

Antworten Zion
24.12.2008 18:19
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Re: enogtyve

laut wikipedie lautet 21 auf norwegisch "tjueen".

http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlen_in_unterschiedlichen_Sprachen

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Re: Re: enogtyve

Ich habe norwegisch gelernt - es stimmt beides. In verschiedenen Regionen wird unterschiedlich gesprochen, aber beides ist richtig und sie verwenden auch die Form des Vorposters.

Gast: Susi
24.12.2008 15:39
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Frage!

Neudeutsch soll also zwanzigeins geschrieben werden.

Wie schauts mit Zweihundert aus? Wird das dann Hundertzwei? Folgerung: Was wird aus Hundertzwei?

Gleiches gilt selbstvertändlich auch für Englisch, sämtliche lateinischen und slawischen Sprachen.

Offenbar sind ab 99 die indogermanischen Wurzeln nicht mehr problematisch, weil die Siebengscheiten eh kaum größere Zahlen verwenden.

Insgesamt ist dieser Sturm im Wasserglas nicht mehr als ein Sch... im Walde.


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Re: Frage!

Entschuldigung, sie haben den Sinn nicht verstanden.

Sinn und Zweck ist es, die Zahlen so zu lesen und zu sprechen wie sie geschrieben werden, in der richtigen Reihenfolge:

200 = ZWEIhundert
234 = ZWEIhundertDREIssigDREI
54792 =FÜNFzigVIERtausendSIEBENhundertNEUNzigZWEI
anstatt VIERundFÜNFzigtausendSIEBENhundertZWEIundNEUNzig.

Warum also sollte aus ZWEIhundert bei ihnen hundertZWEI werden?

Legasthenie?

Antworten Antworten Gast: lererjkj
29.12.2008 09:32
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Re: Re: Frage!

Den Sinn scheinen Sie aber auch nicht verstanden zu haben:
"234 = ZWEIhundertDREIssigDREI"
ZweihunderdreissigVIER
*scnr*

Antworten Antworten Gast: Yup
25.12.2008 12:46
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Re: Re: Frage!

Unsere Sprache ist, wie sie ist....zählen Sie mal französisch, dan wir dIhnen das Deutsche wieder einfach vorkommen. Aber dort denkt sich niemand so eine Mist aus wie bei uns. Genau so wie die neue deutsche Rechtschreiung. Mehr als neue Bücher kaufen kann damit nicht gewollt gewesen sein. Denn selbst die Zeitungen (und alle Leute heute über 30 sind) ignorieren diese zu 85%. Und mit so einem Mist Dreiundzwanzig oder Zwanzigdrei macht sich nur wieder wer wichtig. Ich will auch lieber orange Fichten, kann ich aber eben nicht haben....

Antworten Antworten lurch
25.12.2008 12:04
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Re: Re: Frage!

Andere Sorgen haben Sie nicht?

Ich beglückwünsche Sie dazu und wünsche fröhliche Feiertage!!!!!!!!!!

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Re: Re: Frage!

Korrektur

234 = ZWEIhundertDREIssigVIER

Faktum Est
24.12.2008 12:46
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Nur Chinesen sprechen wie sie schreiben...

... das stimmt, ABER:
das chinesische Zahlensystem ist dem römischen näher, als dem unsrigen. Es eignet sich NICHT für die Mathematik! In der Mathematik, in Wirtschaft und Forschung wird mit "unseren" aus Indien stammenden, "arabischen" Zahlen gerechnet.
Im Chinesischen werden nämlich 10, 100, 1000, 10000 als eigene Zeichen dargetellt. 11 ist daher nicht eine Folge von zwei Einsen, sondern einer 10 und einer 1. Für 101 schreibt man das Zeichen für 100 und für 1 - insgesamt also nur zwei Zeichen und nicht wie im Dezimalsystem 3 (101).
Da nun im Sprachgebrauch für höhere Zahlen Vielfache von 10000 verwendet werden schreibt man z.B. für die Einwohnerzahl Österreichs Acht-Hundert-Zehntausend...
Und das ist mindestens genauso gewöhnungsbedürftig wie die oben zitierten "quatre-vingt-douze".

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Ganz interessant....

Wieviele Forumsposter sich wegen so etwas banalem wie der deutschen Aussprache streiten.
Bei den wirtschaftlichen Themen herrscht allersdings Stille.

Sehen wir es so. Diese Aussprache macht unser Deutsh doch irgendwie einzigartig, wenngleich auch unlogisch.

Wir sind ja auch im germanischen Sprachraum zB die einzigen die noch 1 und 20 (einundzwanzig... für all jene die sich schon das neue eingeprägt haben)
Selbst im skandinavischen Raum heißt es 20 1 (schw. tjugoett sprich: schüguett)

Aber es ist interessant mit welchen großen Problemen sich die Mathematiker herumschlagen.
Denen scheint langweilig geworden zu sein in ihrer Zahlenwelt.

In disem Sinne

GOD JUL! vom Elch

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Ich finde diesen Vorschlag gut


Ich finde diesen Vorschlag gut, besser als diese halbherzigen Rechtschreib-Reförmchen.

Das Umgewöhnen stelle ich mir zwar anstrengend vor, aber sooo schwierig dann auch wieder nicht. Und in ein paar Jahrzehnten lachen alle wenn sie die alte Sprechweise hören...

 
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