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Wissenschaft im Kampf gegen Esoterik

11.04.2009 | 18:52 |   (Die Presse)

Die Wiener Gruppe der weltweit tätigen Skeptikerbewegung erhebt ihre Stimme gegen betrügerischen Aberglauben.

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„Wenn jemand etwas behauptet, das wissenschaftlich bereits längst widerlegt und offensichtlich falsch ist, kann man das als Wissenschaftler nicht unwidersprochen hinnehmen.“ Das ist das Credo des Wiener Astrophysikers Heinz Oberhummer. Er ist neben seinem Brotberuf als Professor an der TU Wien auch Kabarettist („Science Busters“) – und Vorsitzender der „Gesellschaft für kritisches Denken“. Diese Bewegung kämpft gegen betrügerische Esoterik– von Horoskopen über Wahrsagen und Wünschelrutengehen bis zu dubioser Alternativmedizin.

„Wir müssen klarstellen, dass Wissenschaft und Esoterik nicht zwei gleichberechtigte Sichtweisen sind“, so Oberhummer. Und weiter: „Wissenschaft beruht auf intensiver Forschung, auf Messung und Beobachtung. Esoterik stellt Behauptungen auf, die sich bei näherer Betrachtung als falsch herausstellen.“

Die „Gesellschaft für kritisches Denken“ ist die Wiener Regionalgruppe der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ (GWUP), sie untersucht, ob an außergewöhnlichen Phänomenen etwas dran ist: Wer der Meinung ist, über unerklärbare, übernatürliche Fähigkeiten zu verfügen, kann seine Begabung von der GWUP näher untersuchen lassen. Gemeinsam einigen sich Esoteriker und Wissenschaftler auf eine Untersuchungsmethode – echte übernatürliche Fähigkeiten wurden bisher keine entdeckt. Die Gesellschaft will das naturwissenschaftliche Weltbild in Österreich stärker als bisher verankern – gerade auch im Darwin-Jahr, in dem wieder über Evolution versus Kreationismus diskutiert wird. Weitere Informationen auf www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht.


Wissens-Trolley. Oberhummer ist mit seinem Buch „Kann das alles Zufall sein?“ einer der Preisträger des heurigen „Wissenschaftsbuchs des Jahres“. Das Wissenschaftsministerium hat nun Bücher aus der Preiskategorie „Junior“ in einen „Wissens-Trolley“ verpackt; es gibt jeweils 35 solcher Büchersammlungen für Volks- und Hauptschulen. ku

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.04.2009)

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3 Kommentare
Gast: junger überzeugter
05.06.2009 23:06
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einfach lesen

ich bin zwar erst sehr neu in der sparte esetorik untergekommen und bin auch noch sehr jung jedoch möchte ich sage dass esoterik etwas schönes ist ja aber die meisten sind so in ihren glauben verankert dass sie gar nicht glauben das nicht einmal die geringste chance bestehen würde das etwas anderes auser diese ganze korrupte und von hass zerfressene weltbild gibt eines ist ja wol klar wir werden manipuliert und manche glauben alles was einem vorgekaut wird fangt selbst an zu denken denn umsonst würde es banal gesagt nicht so viele esoterikfutzis geben und schön langsam zähle ich mich auch hinzu denn es muss mehr geben als dieses engstirnige weltgeschehen und genau diese sparte fällt in esoterik aber ich möchte auch betonen das es genug schwindler und betrüger gibt esoterik ist mit vorsicht zu geniesen also sollte man finde ich einen kompromiss zwischen esoterik und wissenschaft schliesen man sollte weltoffener seien schlussendlich entscheidet jeder für sich in welche sparte er gehen sollte ich habe bin zwischen zweien denn irgendwo kreuzen sich gelegentlich esoterik und wissenschaft und so nebenbei ich bin 14 jahre also wenn sogar ein junger teenager schon ein bisschen vernünftig ist sollten sieh das auch sein

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Erstaunlich,

wie einfältig man in der sog. Wissenschaft doch sein kann. Und wie wenig man sich der zugrundeliegenden Voraussetzungen seiner Sichtweise bewusst sein kann. Und wie unkritisch man man den Voraussetzungen des sich selbst zugeschriebenen angeblich "kritischen" Denkens gegenüber sein kann.

Antworten Gast: Gast
15.04.2009 12:35
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Re: Erstaunlich,

Und weil unsere Weltsicht per se eingeschränkt ist, hat alles seine Gültigkeit: Astrologie und Astronomie, Alchemie und Chemie, Kreationismus und Evolution, Scharlatanerie und Medizin.
Dann sind alle happy, und das ist es ja was wir wollen