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Zentrum der Milchstraße schmeckt nach Himbeeren

22.04.2009 | 13:14 |   (DiePresse.com)

Astronomen fanden nahe dem Zentrum unserer Galaxie eine Wolke, in der sich Moleküle befinden, die Himbeeren ihren Geschmack geben. Die Forscher hoffen, demnächst auch Bausteine des Lebens in der Wolke zu finden.

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Im Herzen unserer Galaxie schwebt eine Wolke, die nach Himbeeren schmeckt. Astronomen des Max Planck Instituts für Radioastronomie in Bonn haben diese erstaunliche Entdeckung gemacht, als sie nach komplexen Molekülen in unserem Universum suchten. Dabei stießen sie auf Äthylformiat, eine Substanz, die Himbeeren ihren Geschmack gibt. Kurioserweise riecht dasselbe Molekül auch nach Rum.

Drei Millionen Mal unsere Sonne

Die Forscher benutzten das 30 Meter durchmessende IRAM-Teleskop in Spanien, um elektromagnetische Strahlung in der Region rund um einen neuen Stern in der Wolke Sagittarius B2 zu analysieren. Die gesamte Masse der Wolke macht etwa drei Millionen Mal die Masse unserer Sonne aus. Die Moleküle rund um den untersuchten Stern reagieren auf die Strahlung und geben sie je nach ihrer Beschaffenheit unterschiedlich weiter.

4000 verschiedene Signale

Neben dem Himbeer-Geschmacksstoff entdeckten die Forscher auch das hochgiftige n-Propylzyanid. Zwar sind bereits fast 4000 unterschiedliche Signale aus der untersuchten Wolke erfasst worden. Die Forscher konnten aber erst die Hälfte davon analysieren. Die beiden jetzt entdeckten waren bislang nicht aufgetaucht.

Suche nach Leben im All

Langfristig hoffen die Forscher, auch komplexe Aminosäuren im Weltall zu entdecken. Das könnte Hinweise auf Leben außerhalb unseres Sonnensystems geben. Aminosäuren werden allgemein als "Bausteine des Lebens" angesehen. Problematisch bei der Suche ist allerdings, dass die komplexen Moleküle sich oft überlappen, wodurch es schwer ist, sie zu identifizieren.

(db)

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7 Kommentare
Gast: Victor B.
30.04.2009 23:36
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Zum Schluss nochmal anschaulich

Ok, da hier solche Meldungen nicht gut verdaut werden:

Es geht um einen bestimmten, sehr simplen Aromastoff. Sehr, sehr simpel, also eher ein lokaler Höhepunkt an komplexer Chemie im Weltall. Das Ganze "schmeckt" so nach Himbeeren, wie eine Duftkerze nach Vanille "schmeckt".

Dass so eine Meldung aber eine Steilvorlage für lässige Formulierungen und in der Folge grobe Missverständnisse im Publikum ist, steht eh außer Zweifel.

Gast: mMeinung
27.04.2009 17:10
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gedacht...

ich habe gedacht das universum riecht nach darwins lauwarmer luft... ;)

Prolet
24.04.2009 09:35
0 0

Das werden die Fladenbeeren sein - wegen der Schwerkraft - aber sehr FS3gschmackig!

Es sind sogenannte elektrische Schweißbären die der aufbindet.

Antworten Gast: Victor B.
25.04.2009 01:15
0 0

Re: Das werden die Fladenbeeren sein - wegen der Schwerkraft - aber sehr FS3gschmackig!

Die Presse hat im Zuge der Neugestaltung der Seite die maximale Kommentarlänge auf 1500 Zeicher erweitert.

Vielleicht kann ich Ihnen nahelegen, diese Zeichen auch zu nutzen. Vielleicht können Sie sich dann so ausdrücken, dass man nicht unwillkürlich das Bedürfnis verspürt, der Arzt (oder Exorzisten) zu rufen.

Wir sind ja hier nicht auf orf.at.

Antworten Antworten Frotzel
25.04.2009 10:26
0 0

Re: Re: Das werden die Fladenbeeren sein - wegen der Schwerkraft - aber sehr FS3gschmackig!

Betrachten Sie den Text nur für Kreative geschrieben.

Sie sind also nicht betroffen;-)

Antworten Antworten Antworten Gast: Victor B.
25.04.2009 13:01
1 0

Kreativität?

Einen wirren, bezugslosen Text hinzuklatschen hat nichts mit Kreativität zu tun, das kann jeder:

Aber ich seh schon - Sie fühlen Sich ein bisschen elitärer, wenn Sie sich gegenseitig mit mehr oder weniger intelligenzbeladenen Einzeilern eindecken. Kann natürlich auch eine typisch österreichische Fluchtreaktion vor dem Web2.0 sein: Neodadaistische Dekonstruktion der meinungstragenden Kommentarfunktion durch ad-absurdum-führen über Kommentare, die umso ernster geschrieben sind, je weniger Meinung sie transportieren - garniert mit intellektuell klingenden Wortspielen und Assoziationen, um dem Oevre den Hauch des künstlerisch-kreativen zu verleihen.

Nein danke. Einen Gedanken kurz und klar ausdrücken zu könnnen: das ist intelligent und kreativ.

raspel
22.04.2009 14:00
0 0

Zu schwer

Bei 3 Millionen Sonnenmassen wird der Zentralstern viel zu schwer, um das Wachstum von Himbeeren auf einem Planeten zu erlauben. Schade um die vielen Geschmacksstoffe.