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Sprachvarietäten: Kafffffe oder Kaffeeeh

17.10.2009 | 17:21 |  von Veronika Schmidt (Die Presse)

Heimische Germanisten belegen in neuen Studien, welche Aussprache typisch österreichisch ist, und worin die Unterschiede zu anderen deutschen Sprachvarietäten liegen. Das stärkt die Identität Österreichs als Kultur- und Sprachnation.

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Ein Österreicher, der in Deutschland einen „Kaffee“ bestellt und dann ein wässriges Gesöff mit viel Milch bekommt, wird sich wundern. Denn ihm wird spätestens dann klar, dass die Deutschen das Wort „Kaffee“ nicht einfach anders betonen – nämlich auf der ersten Silbe und mit kurzen Vokalen –, sondern dass die beiden Wörter eigentlich zwei völlig verschiedene Dinge bezeichnen. Ein deutscher „Kaffffe“ ist eben ein wässriges Gesöff mit viel Milch, und ein österreichischer „Kaffeeeh“ ist jenes hervorragende Heißgetränk, das man hierzulande gewöhnt ist. An diesem Beispiel sieht man, dass eine einheitliche Schreibweise bei Weitem keine einheitliche Aussprache bedingt. Und dass die Aussprache in den verschiedenen Ländern eng mit einem Identitätsgefühl verbunden ist: „Wir Österreicher sagen ,lustik‘ und nicht ,lustich‘“, wird einem Zuagrasten in diesem Land eindringlich erklärt.
„Es gibt drei heilige Kühe, die als Merkmal der österreichischen Aussprache gelten“, sagt Karoline Ehrlich vom Institut für Germanistik der Uni Wien. Erstes Merkmal der Aussprache des österreichischen Deutsch ist es, dass die Endsilbe „-ig“ als -„ik“ und nicht als -„ich“ ausgesprochen wird: König, beleidigt, gültig. Zweite „heilige Kuh“ ist das „stimmlose S“. Meist lernen Österreicher erst beim Erlernen einer Fremdsprache, in der ein scharfer S-Laut und ein samtig weicher „stimmhafter“ S-Laut wichtig sind, den Unterschied. In Deutschland scheint beispielsweise im Wetterbericht immer die stimmhaft gesprochene „Sonne“ (mit weichem S, bei dem es zwischen Zahn und Zungenspitze vibriert) und in Österreich öfters die stimmlos gesprochene „Sonne“ (mit scharfem S, bei dem es zwischen Zahn und Zunge höchstens zischt). Drittes Hauptmerkmal (es gibt noch viele mehr) ist, dass ein „anlautendes Ch“ als „k“ und nicht als „sch“ oder „ch“-Laut gesprochen wird: China und Chemie sind die bekanntesten Beispiele.
Ehrlich wollte im Rahmen ihrer Dissertation eine Lücke schließen und damit etwas entwickeln, was dem Aussprache-Duden in Deutschland entspricht: Denn wenn die Merkmale der österreichischen Varietät nicht wissenschaftlich erforscht werden (und sich alle am bundesdeutschen Duden orientieren), könnten sie womöglich aussterben.

Heimische Sprachvorbilder. Dagegen versucht auch der ORF, dessen Sprecher im ganzen Land als Sprachvorbilder dienen, Zeichen zu setzen, und forciert eine Aussprache nach österreichischen Standards. Chefsprecher Herbert Dobrovolny betont, dass höchster Wert darauf gelegt wird, die österreichischen Merkmale in Betonung, Aussprache und Redewendungen zu pflegen: „Es gibt eine Aussprachedatenbank der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands, in denen die österreichische Variation im Unterschied zur deutschen nachzulesen und anzuhören ist.“ Mit 185.000 Namen, Begriffen und Bezeichnungen wird diese Datenbank ständig erweitert. Dobrovolny selbst versendet regelmäßig Rundmails an die ORF-Kollegen, in denen die richtige Aussprache präzisiert wird – und zwar jene, die landesweit die höchste Akzeptanz hat.
„Was fehlt, ist eine kodifizierte Ausspracheregelung“, meint die Germanistin Ehrlich. Ähnlich dem amtlich abgesegneten Österreichischen Wörterbuch (derzeit in der 41. Auflage vom Österreichischen Bundesverlag) sei ein Österreichisches Aussprachewörterbuch sinnvoll. „Berufssprecher in Österreich werden nach deutschländischen Normen des Duden oder des Sieb'schen Bühnendeutsch unterrichtet: Fernseh- und Radiosprecher, Schauspieler, auch Lehramtskandidaten, die dann in den Bundesländern unterrichten.“ Wenn so viele Vorbild-sprecher nicht die Aussprachenormen der heimischen Varietät anwenden, wie sollen diese Merkmale dann überleben?
An der Uni Graz hat sich ein Team von Germanisten um Rudolf Muhr genau diesem Problem angenommen und in jahrelanger Arbeit das erste Österreichische Aussprachewörterbuch (ÖAWB) mit 42.000 Einträgen erarbeitet. Das ÖAWB ist 2007 im Peter-Lang-Verlag erschienen, gemeinsam mit der österreichischen Aussprachedatenbank (ADABA), in der 80.000 Wörter von 50 Modellsprechern nachzuhören sind. Erstmals wird darin die Aussprache von Österreichern (hauptsächlich Berufssprecher des ORF) jenen von Deutschen und Schweizern Wort für Wort gegenübergestellt: In der Lautschrift kann man dort lesen, dass die Österreicher „Beton“ als „be'to:n“ aussprechen, es bei den Deutschen wie „Betonng“ klingt, und die Schweizer ihr „'betõn“ auf der ersten Silbe betonen.
„Man muss sich klar werden, dass die plurizentrischen Varietäten in ihrer Form und Verwendung spezifische Ausformungen einer Gesamtsprache sind“, erklärt Muhr. „Plurizentrik“ heißt, dass sich die deutsche Sprache zwar über den deutschen Sprachraum erstreckt, aber jede Varietät in ihrem Raum seine Berechtigung und eigenen Merkmale hat.
„Genauso wenig, wie man sagen kann, dass die Amerikaner degenerierte Briten sind, kann man sagen, die Österreicher sind degenerierte Deutsche“, betont Muhr. Das Aussprachewörterbuch kann also den Österreichern als Stärkung ihres sprachlichen Selbstbewusstseins dienen. „Ich orte eine linguistische Schizophrenie“, meint er: Zwar identifiziere man sich stark über die Merkmale der österreichischen Sprache, aber ein zu starker Lokalkolorit wird als minderwertig gegenüber dem Hochdeutschen empfunden. „Doch was ,richtig‘ und ,falsch‘ ist, bestimmt nicht die Linguistik, sondern der soziale Kontext“, so Muhr.
Auch der Wiener Germanist Peter Ernst, der soeben eine Gastprofessur in Leipzig angetreten hat, sagt dazu: „Man lernt nicht, was in Österreich Standardsprache ist. In der Schule wird die Grammatik und Schreibung nach dem Duden gelehrt, aber nicht die Aussprache.“ Doch bei der Sprache muss man stets die „Schichtung“ beachten: „Es gibt erstens die überdeckende Standardsprache über den ganzen Sprachraum“, so Ernst. An diesen Standard hält man sich, wenn man im öffentlichen Bereich auftritt.
Stilistisch findet sich darunter die Umgangssprache oder Alltagssprache, die man im täglichen Gebrauch verwendet, etwa in Geschäften oder am Arbeitsplatz. Und zu unterst, mit dem geringsten Grad der Öffentlichkeit, ist der Dialekt angesiedelt: „Mit dem wächst jeder auf. Man spricht Dialekt im intimen Kreis mit Freunden und Familie.“
Doch die Definitionen sind nicht fix. Für Muhr ist zum Beispiel das Wort „schiach“ österreichische Standardsprache, da weder „hässlich“ noch „gemein“ genau das bedeuten, was es emotionell ausdrückt. „Ich habe anhand von Modellsprechern dokumentiert, was derzeit in Österreich gesprochen wird, so wie ein Botaniker auf die Wiese geht und die Pflanzen dort beschreibt“, erklärt Muhr seine Methode.

Veränderliche Sprache. Der Ansatz von Ehrlichs Dissertation war stattdessen, viele Studenten der Germanistik zu befragen: In ihrer Studie zeigte sich, dass von 400 Probanden nur etwa 50 Prozent das „typisch österreichische“ stimmlose S sprechen. Ob dies bereits der Einfluss des deutschen Fernsehens und der deutschen Normen von Vorbildsprechern ist, kann man schwer beurteilen. Jedenfalls zeigt es, dass sich Sprache immerfort verändert. Ob es gelingt, die Merkmale der hiesigen Varietät in ein Lehrbuch der österreichischen Aussprache zu verwandeln, das heimischen Berufssprechern als Basis dienen soll, bleibt offen – und wird zwischen Germanisten aus allen Teilen Österreichs stark diskutiert.

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24 Kommentare
Gast: Kiebitz
23.10.2009 19:21
0 0

Vergesst nicht auf die österreichischen "Geschoße"

die zumindest nördlich des Weißwurschtäquators "Geschosse" zu schreiben und auszusprechen sind, doch in der Schweiz auch bei lang gesprochenem Vokal o nicht wie in Österreich sondern auch "Geschosse" geschrieben werden müssen.

Gast: zaungast
21.10.2009 10:31
0 0

Jessas

Maria und Josef - fia so wos hobn de zeit ?
Des is a Skandaal !

mcmil
19.10.2009 18:33
0 0

In diesem Artikel sind Unrichtigkeiten sonder Zahl… Und übrigens: Man nimmt sich eines Problems an, nicht einem Problem..!

Zunächst: _Das_Deutschland_ gibt es nicht: In Bayern (und im süddeutschen Sprachraum) sagt man ebenso Kaffee und nicht Kaffe, und auch Beton und nicht Betong. I.ü. sind die Behauptungen über die deutsche Kaffe-Un-Kultur einfach falsch, wie man sich vor Ort überzeugen kann.

Das Burgtheaterdeutsch, das eigentlich nie als fremd- oder deutschländisch (!) angesehen wurde, sagt selbstverständlich Könich und nicht Könik. Bühnen-, Hoch- und Umgangsprache sind eben verschieden. Und das Beharren auf ßonne statt Sonne ist ungefähr so notwendig bzw. klug wie die Einführung von Tach statt Tag weiter im Norden… Wer behauptet, das stimmlose Anlaut-S müsse in Österreich sein, könnte genauso verlangen, nur mehr wienerisch (das so gern mit österreichisch gleichgesetzt wird) Österrääch zu sagen…

Die Aussprache der österr. Rundfunksprecher(innen) ist übrigens meist unter aller Kritik und in keiner Weise „österreichisch“ - im Gegenteil, oft wird falsche Betonung gerade von „reichsdeutschen“ Journalisten, die auch nicht deutsch können, übernommen - jetzt hört man sogar schon manchmal NiederÖSTerreich statt NIEderösterreich u.Ä.m. Wenn das auf Herrn Dobrovolny zurückgeht, dann möge er sich gefälligst einbremsen und Aussprachelogik lernen: Im Deutschen wird das Bestimmungswort, nicht das Grundwort betont.

Schließlich sei für unsere abgrenzungswütigen Damen und Herren Germanisten folgendes festgehalten: Österreichische Identität ist eine Frage des Bewußtseins, nicht der Aussprache.

Antworten Gast: Gast
23.10.2009 13:23
0 0

Re: In diesem Artikel sind Unrichtigkeiten sonder Zahl… Und übrigens: Man nimmt sich eines Problems an, nicht einem Problem..!

Naja, Burgtheaterdeutsch ist ein Resultat der hauptsächlich deutschen Regisseure. Ich gehe bereits seit Jahren nicht mehr in die Burg, da mir die linken deutschen Inszinierungen wirklich stören.

Und dass die jetzige Generation an Österreichern immer mehr deutsche Ausdrücke wie Kartoffel, Tomate, lecker und Co übernehmen, fördert die österreischische Sprachkultur überhaupt nicht.

Gast: Beckloeffel
19.10.2009 16:18
0 0

Dichtung und Wahrheit

Der Versuch, den Österreichern eine "österreichische Sprache" oder auch nur eine "österreichische Varietät" des Deutschen aufzuzwingen, ist pseudowissenschaftlicher Quatsch. Faktum ist, dass sich die Sprachgeographie nicht entlang der Staatsgrenzen entwickelt hat (wie sollte sie auch, die ändern sich ja alle paar Jahrzehnte). Die Hauptunterscheidungslinien innerhalb des deutschen Sprachraumes verlaufen weit INNERHALB der heutigen Bundesrepublik Deutschland und haben nicht das Geringste mit "typisch österreichisch" zu tun. Die Sprache, die (grob gesagt) in Westösterreich gesprochen wird, weist wesentlich mehr Ähnlichkeit mit der aus dem angrenzenden "Ausland" auf als mit der in Ostösterreich.

Dennoch versuchen gewisse Sprachideologen immer wieder, gewisse Idiome aus dem Osten der Republik zu einer "österreichischen Varietät" hochzustilisieren, von der sie dann behaupten, dass es gesamtstaatliche Relevanz habe (was nicht stimmt) und dass sie ein Abgrenzungsmerkmal gegenüber "den" Deutschen darstelle (was ebenfalls nicht stimmt.

Diese Gleichschaltungsversuche aller ORF-Sprecher auf "Ö-Sprech" weisen Züge auf, die man sonst eher aus Diktaturen kennt, wo man per Sprachregelung staatsidologische Ziele durchsetzen will.

Gast: Traveller
19.10.2009 08:37
0 0

Weitere heilige Kühe

Liebe Karoline,
hier noch einige weitere heilige Kühe der österreichischen Aussprache: das "harte" P und K werden wie das "weiche" B bzw. G ausgesprochen - Beispiel: BOLITIG.
Aus der Endung "-er" wird meist ein "a" - Beispiel "Vorbilda".
Ganz schlimm steht es um Zeiten und Modi: wenn über etwas Vergangenes berichtet wird, werden Perfekt, Imperfekt und Präsens wahllos gemischt. Auch der Konjunktiv in der indirekten Rede ist weitgehend unbekannt ...

ulysses
18.10.2009 22:41
2 0

„Heimische Sprachvorbilder: Dagegen versucht auch der ORF, dessen Sprecher im ganzen Land als Sprachvorbilder dienen.“


Gerade beim ORF schmerzen in der Aussprache regelmäßig Fehler bei Worten, für deren Aussprache nur ein Funken Bildung oder Sachkenntnis über das Gesprochene von Nöten ist.

Ein Beispiel von vielen:
Über Tage wurde von <azeta:l-dehyd> berichtet.
Man mußte sich das Wort Acetaldehyd
<azet-aldehyd> schon geistig aufschreiben, um den Sinn der Nachrichten zu verstehen.

Sonst sind wir am Niveau der Blumento-Pferde.

Und das hat nichts mit „Plurizentrik“, sondern eben mit Bildung und Sachkenntnis zu tun.


Gast: Ringelnatz
18.10.2009 21:29
0 4

Die Identität Österreichs als Kultur- und Sprachnation kann ich nicht daran erkrennen, ob die Österreicher die Unterschiede zu anderen deutschen Sprachvarietäten erkennen können.

Für mich ist es schlichtweg eine Kulturschande, daß man in Österreich so schlecht Deutsch spricht, so verantwortungslos, so ohne jede Sorgfalt. Das gilt für sämtlich ORF, für Politiker, für Gebildete allgemein. Früher gabs im ORF die Sendung "Achtung, Achtung Sprach-Polizei" !!

Ist es etwa verwunderlich, daß wir nie am Ziel ankommen, wenn wir beharrlich nur "am" Weg sind?

Wenn so allerhand Fakten offen "am" Tisch liegen, ab nicht auf dem Tisch. Als Kinder haben wir gelegentlich unsere Kaugummis an den Tisch geklebt, nicht aber auf den Tisch. Das hätte Ohrfeigen gegeben.

Sogar die Uhr hängt "an" der Wand; fällt sie herunter, liegt sie immer noch auf dem Boden und nicht wie fälschlich oft behauptet "am" Boden.

Die fehlen heute in der Kultur !!

Baustelle ORF

Wenn der ORF diesbezüglich schon erfreulicher Weise Problembewusstsein entwickelt hat, darf er ruhig etwas konsequenter werden.
Vor allem im Kinderprogramm wäre ein "Servus" dem "Hallo" bei weitem vorzuziehen, auch "Junge(n), Jungs" haben wir absolut nichts verloren.

Ein Ärgernis sind oft auch die Co-Produktionen. Neben dem flachen Inhalt tauchen oft Bürgermeister/Ärzte etc. auf, die entweder völlig unpassend Lars oder ähnlich heißen und mit typisch bundesdeutschem Zungenschlag daher"quasseln".

Wenn der ORF für Eigenproduktionen kein Geld hat, wäre eben weniger mehr und dieser Kulturprostitution bei weitem vorzuziehen

Antworten Gast: Burkhard Sichlederer
19.10.2009 22:06
0 0

Lieber nord- und bundesdeutsche als englische und angloide Wörter!

"Highlights" statt "Glanzlichter" oder
"Höhepunkte", "einmal mehr" (wie "once more") statt "wieder einmal" usw. usw. haben in Österreich und im übrigen deutschen Sprach- und Kulturraum nichts verloren!

APFELSYS
18.10.2009 12:53
1 0

Aber geeeeh ...

... natürlich Kaffeeeee.

PS: Der hinterste Bezirksrat in Ostfriesland spricht ein perfekteres und korrekteres Deutsch als unser Bundeskanzler.

Es ist immer wieder erstaunlich, dass sich deutsche Politiker immer einer korrekten und klaren Deutsch(Aus)Sprache bedienen.
Die Inhalte kann man bei dieser Gutmenschengesellschaft allerdings in der Regel vergessen. Aber die Form ist mehr als passabel.

Antworten Gast: Ringelnatz
18.10.2009 21:33
0 0

Re: Aber geeeeh ...

Nicht nur der hinterste Bezirksrat in Ostfriesland, sondern jeder Hilfsarbeiter deutscher Zunge.

Vielleciht sollte Österreich seinen Bundeskanzler einmal für 5 Monate auf einen deutschen Bau schicken - "Aufbauseminar"

Übrigens heißt es im Wienerischen: Kaffäääähh, an klan Braunen !!

Antworten Antworten Gast: b.
11.01.2010 15:04
0 0

Re: Re: Aber geeeeh ...

ja ... die kleinen braunen kommen gelegentlich aus österreich ...

Antworten Alien
18.10.2009 13:04
2 0

Re: Aber geeeeh ...

Korrekter zu sprechen, als unser derzeitiger Bundeskanzler ist aber keine Kunst.

Gast: gepoppter
18.10.2009 12:28
0 0

Wieder so ein unnötiges Promotions- oder Sponsionsgeschwafe.

Kaffee mit zwei E läßt auch dem Deutschen keine Wahl. Es sei denn sein Kaffe ist kein Kaffee. Dann hat er richtig gesprochen. Es macht sich ein Ärgernis in der gemeinsamen Sprache bemerkbar. Nicht die spezielle Aussprache sondern die im Englischen üblichen Einheitswörter, die auf mangelnden Sprachschatz hinweisen, sind das Ärgernis. Total ist da an der Spitze.

Gast: kein Aufreger
18.10.2009 07:56
1 0

interessanter Artikel!

und Gott sei Dank sagen die Sprecher im ORF nicht mehr "krass"

Gast: Cotopaxi
18.10.2009 07:41
0 0

Der ORF als sprachliches Vorbild?

Ist damit auch der seit Jahren bekannte Problemfall Fenderl gemeint?

Antworten Gast: insider
19.10.2009 23:19
0 0

Re: Der ORF als sprachliches Vorbild?

Weiblich und im ORF beschäftigt;-))?

Antworten Gast: joe
19.10.2009 20:35
0 0

Re: Der ORF als sprachliches Vorbild?

Was stört sie an deren Aussprache genau?
Oder gibt's persönliche Ressentiments?

Gast: Deutschlandreisender
17.10.2009 22:40
0 2

Gibt es eine einheitliche deutschländische (bundesdeutsche) und eine einheitliche österreichische Aussprache?

Nein, nein und abermals nein! Hören Sie sich doch einmal Bayern, Schwaben, Rheinländer, Niedersachsen, Mecklenburger, (Ober-)Sachsen und Thüringer und Angehörige anderer binnendeutscher Volksstämme an. Von einer einheitlichen Aussprache werden Sie da nichts merken. Ähnlich ist es bei uns Österreichern.
Vorarlberger haben eine ganz andere Aussprache als Kärntner und Burgenländer und so weiter und so fort. Ich liebe Österreich und die deutsche Sprache und finde fanatische Sprachseparatisten wie den Herrn Muhr zum ... Abgewöhnen.

Antworten Alien
19.10.2009 16:12
0 0

Re: Gibt es eine einheitliche deutschländische (bundesdeutsche) und eine einheitliche österreichische Aussprache?

Es könnte Ihren Reisen behilflich sein, wenn Sie zwischen Dialekt, Umgangs- und Hochsprache unterscheiden lernen. Dialekte sind sowieso oft derartig schwierig in der Verständigung, daß sie auch im Fernsehn oft eines Untertitels bedürfen.

Antworten Antworten Gast: Deutschlandreisender
23.10.2009 10:52
0 0

Re: Re: Gibt es eine einheitliche deutschländische (bundesdeutsche) und eine einheitliche österreichische Aussprache?

Glauben Sie mir, ich kann sehr gut zwischen Dialekt, Umgangs- und Hochsprache unterscheiden. Ich habe selbstverständlich nicht die unterschiedlichen ober-, mittel- und niederdeutschen Mundarten gemeint, sondern die hochdeutsche Sprache, die von den Angehörigen der unterschiedlichen deutschen Volksstämme nicht in gleicher Weise ausgesprochen wird.

Antworten Antworten Gast: Beckloeffel
19.10.2009 16:26
0 0

Re: Re: Gibt es eine einheitliche deutschländische (bundesdeutsche) und eine einheitliche österreichische Aussprache?

Die Aussprache in der Hoch- oder Umgangssprache wurzelt aber eben in den Dialekten. Je mehr politische Macht von einer bestimmten Dialektregion ausgeht, umso unverfrorener beanspruchen deren Bewohner, ihr sprachliches Lokalkolorit dem Rest des Herrschaftsgebietes als verbindliche Norm aufzwingen zu dürfen.

Genau die Sprachhegemonie, die in Wien gegenüber den nach Süden vordringenden Sprachmerkmalen Norddeutschlands bejammert wird, wird von Wien aus ohne Skrupel gegenüber dem Westen der Republik forciert.

Gast: Poldi Huber
17.10.2009 22:28
0 0

Und was ist mit der

liechtensteinischen "Kultur- und Sprachnation"?