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Baguette legt Teilchenbeschleuniger LHC lahm

09.11.2009 | 09:54 |   (DiePresse.com)

Ein Stück Brot in einem Stromschaltkreis führte zur Überhitzung des weltgrößten Teilchenbeschleunigers des CERN. Es wird vermutet, dass ein Vogel das Brot fallen ließ. Schäden traten nicht auf.

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Der weltgrößte Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) wurde erneut Opfer einer Panne. Erneut kam es zu einem Temperaturanstieg im Kühlsystem, wie das europäische Kernforschungszentrum CERN berichtet. Anscheinend war ein Stück eines Baguettes auf Stromschienen an der Oberfläche des LHC-Komplexes gefallen. Der 27 Kilometer durchmessende Beschleuniger selbst befindet sich tief unter der Erde. Ein CERN-Techniker vermutete gegenüber dem britischen Register, dass ein Vogel das Stück Brot fallen hat lassen.

Sicherheitssystem verhindert Katastrophe

Im Gegensatz zum katastrophalen Unfall im September 2008 hätte der "Brotangriff" nicht zu Schäden am LHC geführt, selbst wenn er bereits auf voller Leistung fahren würde. Aufgrund von Sicherheitssystemen hätte sich die gigantische Maschine von selbst abgeschalten und wäre nach ein paar Tagen wieder hochgefahren worden. Der Betrieb des LHC hängt eng mit seinem Kühlsystem zusammen. Eine Überhitzung wäre fatal für den Beschleuniger.

CERN: Teilchenbeschleuniger in Aktion

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Extreme Kälte für Beschleuniger

"Überhitzung" ist in diesem Fall aber relativ. Die Betriebstemperatur liegt bei 1,9 Kelvin, was minus 271 Grad Celsius entspricht. Aufgrund des Baguettes im Stromkreis stieg die Temperatur auf 8 Kelvin an (minus 265 Grad Celsius). Die Temperatur konnte aber wieder erfolgreich auf 1,9 Kelvin gesenkt werden und der Betrieb geht weiter. Im Falle einer LHC-Abschaltung würde es mehrere Tage dauern, bis der Beschleuniger wieder Einsatzbereit ist. In so einem Fall müssten erst alle Systeme getestet werden, erklärte eine Sprecherin gegenüber der britischen Times.

(db)

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14 Kommentare
Gast: G Ast
09.11.2009 22:13
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Letztes mal war es eine leere Bierflasche - aber demnächst wird der Durchbruch in Sachen Energie gemacht. Ich freu mich schon auf die nächsten Nachrichten.


Gast: Bösewicht
09.11.2009 16:16
0 0

Man muss da vorsichtig sein!

Sonst kommt Jahre später wieder so ein Vogel aus Deutschland (oder der Schweiz) daher und behauptet Beweismaterial zu besitzen, wie das erst jüngst in einem anderen Fall in der Lokalberichterstattung zu lesen war.


Antworten Gast: krätzn
09.11.2009 17:08
0 0

Re: Interessantes Interview gefunden

san Sie der pr-futzi vom froböse oder von dera saumäßigen seite?
selten so a mieses interview g'lesen... tendenziös bis geht nimma...
pfui teifl!

Antworten Antworten Gast: Perberschlager
09.11.2009 17:54
0 0

Re: Re: Interessantes Interview gefunden

Nö - aber ich fürchte, Sie san der PR-Fuzzi vom CERN ;-)

Gast: hmv
09.11.2009 15:03
0 0

auch nicht schlecht

diese sicherheitsvorkehrungen bei einer anlage, bei der noch nicht mal 100% sicher ist, ob sie nicht die erde zerstören könnte....
ich hoffe, es gibt noch ein paar baguette-terroranschläge, denn die unsummen, die für dieses projekt ausgegeben werden, wären wo anders besser angelegt.
so profitieren nur ein paar experimentalphysiker davon.

Antworten tomschi
10.11.2009 08:10
0 0

Re: auch nicht schlecht

Sie haben völlig recht. Die Menschheit gibt pro Jahr ca. 1000 Milliarden Euro für die Rüstung aus, da kann sie sich nicht auch noch 3 Milliarden Euro für die Grundlagenforschung leisten. Und die Physik hat uns überhaupt noch nie etwas gebracht. Unser hoher Wohlstand rührt nämlich daher, dass wir im Westen so fleißig sind, mit der hohen Effizienz aufgrund unserer technischen Möglichkeiten hat das überhaupt nichts zu tun.

Qualtinger
09.11.2009 13:53
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Ein Vogerl????

Welche Art Voegel gibt's da unterirdisch?
Vileicht irgendwelche schraege Voegel?
:)

Gast: Gast
09.11.2009 13:21
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Recherche

"Bevor der LHC wieder betrieben werden kann, müssen erst alle Systeme getestet werden, erklärte eine Sprecherin gegenüber der britischen Times."

Unsinn, der LHC ist in Betrieb. Zz finden injection tests statt.
Kann man das nicht ein bissl besser recherchieren?

Antworten Gast: Gast
09.11.2009 14:17
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Re: Recherche

Verfälschen Sie absichtlich?

"Im Falle einer LHC-Abschaltung würde es mehrere Tage dauern, bis der Beschleuniger wieder Einsatzbereit ist. In so einem Fall müssten erst alle Systeme getestet werden, erklärte eine Sprecherin gegenüber der britischen Times."

steht doch deutlich da, im falle einer abschaltung, müssten(!) systeme getestet werden

ich weiß nicht warum Sie aus müssten ein müssen machten, aber vermutlich damit Sie sich über was ärgern können

mir unverständlich...

Antworten Antworten Gast: Gast
10.11.2009 13:32
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Re: Re: Recherche

Ich hab das nicht verfaelscht sondern mit c/p kopiert.
Wahrscheinlich hat man einfach nach-recherchiert.

Gast: Gast
09.11.2009 13:19
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Wer sich wirklich fuer den Zustand des LHC interessiert ...

... der konnte zB bei der Langen Nacht der Forschung an der Uni ab 20h live splash-Events im CMS-Experiments sehen.

http://tinyurl.com/yazrjfq
" target="_blank">http://tinyurl.com/yazrjfq

http://tinyurl.com/yfqdblt
" target="_blank">http://tinyurl.com/yfqdblt


Natuerlich sind Artikel wo 17x das Wort Katastrophe vorkommt sexier; siehe zB "Heute" und "Oesterreich"

Gast: Perberschlager
09.11.2009 10:08
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Steilvorlage für Saboteure

Es ist doch hanebüchen, warum werden die stromführenden Teile in der Außenanlage nicht besser geschützt? Hier könnte doch jeder Saboteur mit einem "minimal-invasiven" Eingriff die Anlage außer Gefecht setzen. Wer wissen möchte, was beim CERN bzw. LHC schlimmstenfalls alles noch passieren kann, sollte das Buch "Sekunde Null. Das Urknall-Experiment" gelesen haben. Das nur als Hinweis.

Antworten APFELSYS
09.11.2009 11:20
1 0

Re: Steilvorlage für Saboteure

Empfehle auch als Prophylaxe:
Die Zauberflöte. :-))