Climategate: Der schmutzige Kampf um die Erderwärmung

24.11.2009 | 13:31 |  Von Daniel Breuss (DiePresse.com)

1073 gestohlene E-Mails decken dubiose Machenschaften bei Klimaforschern auf. Gegner der globalen Erwärmung sollen diskreditiert, Publikationen boykottiert werden, Daten werden mit "Tricks" beschönigt.

Drucken Versenden
 
AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

In der Klimaforschung herrscht dicke Luft. Seit am Wochenende Tausende E-Mails und Dokumente von den Servern der britischen Climate Research Unit (CRU) entwendet und öffentlich zugänglich gemacht wurden, ist die Schlacht zwischen Befürwortern und Gegnern der Ansicht, dass der Mensch für globale Erwärmung verantwortlich ist, neu entfacht. In den 1073 E-Mails, die auf einer Website chronologisch von 1996 bis 2009 gelistet werden, geht es zum Teil um die Diskreditierung von Erwärmungs-Skeptikern, das Geheimhalten von Informationen und den Boykott von wissenschaftlichen Publikationen. Beteiligt sind prominente Klimaforscher aus den USA und Großbritannien. Veröffentlicht wurden auch 3485 Dokumente des CRU, die Daten aus Experimenten, Studien und diverse Publikationen enthalten.

Mehr zum Thema:

Climategate

In englischsprachigen Medien wird die Angelegenheit bereits als "Climategate" tituliert. In Blogs ist das Triumphgeheul der Erwärmungs-Skeptiker groß. Doch was steht wirklich in den E-Mails? DiePresse.com konnte die Dokumente einsehen, deren Echtheit noch nicht hundertprozentig garantiert werden kann. Tatsächlich schreibt darin etwa Phil Jones, Leiter der CRU, dass er einen "Trick" angewendet hat, um einen Temperatursturz zu verstecken.

I've just completed Mike's Nature trick of adding in the real temps to each series for the last 20 years (ie from 1981 onwards) amd from 1961 for Keith's to hide the decline.
Phil Jones

Nicht Kanone, sondern Atompilz

Die Frage ist, was mit "Trick" wirklich gemeint ist. Kritiker sehen bereits nicht mehr nur "eine rauchende Kanone" sondern "einen Atompilz", wie der Klimatologe Patrick Michaels gegenüber der New York Times erklärte. Dem hält Michael Mann von der Universität Pennsylvania entgegen, dass damit lediglich eine elegante Methode gemeint sei, um ein Problem zu lösen. Von ihm selbst stamme dieser "Trick" und damit sei nicht gedacht, irgendetwas zu verstecken. Mann bestätigt damit die Echtheit zumindest dieses einen E-Mails.(c) AP (Steve Amstrup) | Wie gefährdet ist der Lebensraum der Eisbären?

(c) AP (Steve Amstrup) | Wie gefährdet ist der Lebensraum der Eisbären?

"Publikation von Dreck"

Was in Wahrheit schwerer wiegt als die Möglichkeit, dass Forscher ihre Daten beschönigt haben, ist die Tatsache, dass die Gruppe um Jones und Mann anscheinend versucht hat, wissenschaftliche Publikationen zu schädigen. So schreibt etwa Tom Wigley in einem der E-Mails, dass Hans von Storch, damaliger Redakteur des Journals Climate Research, "die Publikation von Dreck fördert". In einem anderen E-Mail wird zu einem Boykott des Journals aufgefordert. Michael Mann spricht in einem E-Mail auch von einem "Coup" innerhalb von Climate Research. Konkret geht es um Studien, die offenbar die Erwärmungstheorien widerlegen oder zumindest als nicht so aussagekräftig bezeichnen. Hans von Storch erklärte, dass die in den E-Mails aufgezeigten Methoden zu weit gingen. "Sie spielen Wissenschaft als Machtspiel", sagte er zum Wall Street Journal.

Hans von Storch is partly to blame -- he encourages the publication of crap science 'in order to stimulate debate'. One approach is to go direct to the publishers and point out the fact that their journal is perceived as being a medium for disseminating misinformation under the guise of refereed work. I use the word 'perceived' here, since whether it is true or not is not what the publishers care about -- it is how the journal is seen by the community that counts.
Tom Wigley

Erde seit 1998 abgekühlt

Dazu passt ein E-Mail, in dem sich Jones davor fürchtet, wenn bekannt werden würde, dass die Erde sich von 1998 bis 2005 abgekühlt hat. 2009 schreibt sein Kollege Kevin Trenberth, dass man derzeit für das Ausbleiben der Erderwärmung keine Erklärung habe. Jones schien offenbar auch erpicht darauf, Fakten geheim zu halten. Er ruft Kollegen dazu auf, Anfragen nach Offenlegung von Daten zu ignorieren und bittet etwa Mann, gewisse E-Mails zu löschen. Wie SciencInsider berichtet, könnte die Löschung sogar eine strafbare Handlung sein. Informationen zu löschen, deren Offenlegung unter dem "Freedom of Information Act" beantragt wurden, sei laut UK-Recht ein kriminelles Vergehen. Offenbar fehlt den Forschern eine Erklärung für den Abwärtstrend der vergangenen zehn Jahre. Daher versuchen sie, diese Information möglichst geheim zu halten. Andernorts schreibt Jones aber wieder, dass er sich auch vom Gegenteil der Erwärmung überzeugen lassen würde, wenn er genug Beweise vorliegen hätte.

The scientific community would come down on me in no uncertain terms if I said the world had cooled from 1998. OK it has but it is only 7 years of data and it isn't statistically significant.
Phil Jones

Kritiker mundtot machen

Viele der Nachrichten behandeln auch Kritiker und wie man mit ihnen umgehen soll. Der bereits erwähnte Patrick Michaels ist ebenfalls Gegenstand der Korrespondenzen. So wird erwägt, wie man ihn aufgrund von Fehlern in seiner Dissertation in der Öffentlichkeit diskreditieren kann. In einem anderen E-Mail schreibt Michael Mann, man soll auf "Unterstützer in höheren Positionen" vertrauen, um gegen Skeptiker wie Stephen McIntyre vorzugehen. McIntyre betreibt den Blog Climateaudit und hinterfragt seit Jahren bisher anerkannte Studien.

Manipulation bei wissenschaftlichen Publikationen

Anerkannt heißt in der wissenschaftlichen Gemeinde, dass Studien von Begutachtern bewertet werden (Peer Review), bevor sie zur Publikation zugelassen werden. Normalerweise sollte diese Bewertung objektiv erfolgen. Aus den E-Mails geht aber hervor, dass das nicht immer der Fall ist. Es stellt sich dadurch auch die Frage, ob Studien der Erwärmungsgegner mutwillig blockiert wurden, weil sie dem herrschenden Dogma widersprechen. Unter vorgehaltener Hand sprechen Wissenschaftler von "business as usual" beim Publikations-Prozess.(c) AP (MALCOLM C. MCKENNA) | Kein Eis, sondern Wasser am Nordpol

(c) AP (MALCOLM C. MCKENNA) | Kein Eis, sondern Wasser am Nordpol

Unabhängige Untersuchung gefordert

Inzwischen werden Stimmen laut, die im Öffentlichmachen der E-Mails keinen Diebstahl sehen, sondern den Versuch eines Whisteblowers, Missstände in der Klimaforschung im Allgemeinen und in der Climate Research Unit im Besonderen anzuprangern. Inzwischen fordert auch der britische Lord Lawson eine unabhängige Untersuchung der Materie. Immerhin sei viel britisches Steuergeld in das Institut geflossen. Lord Lawson ist Gründer der "Global Warming Policy Foundation", einer Denkfabrik, die gültige Ansichten zur Erderwärmung skeptisch betrachtet. Inzwischen hat sich auch der US-Kongress eingeschaltet. Wie das Wall Street Journal berichtet, sollen die Dokumente und E-Mails untersucht werden.

E-Mails "aus dem Zusammenhang gerissen"

In der Zwischenzeit wehren sich die Forscher der CRU und ihre Partner. Phil Jones bezeichnet die E-Mails als "aus dem Zusammenhang gerissen" und auch seine Kollegen beharren darauf, dass damit nicht bewiesen sei, dass die globale Erwärmung nur erfunden wäre. Dazu kommt noch, dass in wenigen Wochen die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen steigt. Die Forscher sehen in der Veröffentlichung der Daten einen Versuch, ihre Ergebnisse zu torpedieren. Fakt ist, dass die E-Mails vor allem viele menschliche Schwächen zeigen. NASA-Klimaforscher Gavin Schmidt drückt es so aus: "Newton mag ein Arsch gewesen sein, aber seine Gravitationstheorie funktioniert immer noch."

 
Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

173 Kommentare
 
12 3 4
Gast: 273unternull
04.12.2009 12:33
0

Im letzten Satz des Artikels ist die Wahrheit

"Newton mag ein Arsch gewesen sein, aber seine Gravitationstheorie funktioniert immer noch."

Alles Theorie! Wissenschaft ist Stufe X über der Dummheit und vom Wissen soweit entfernt wie das eine Ende des Weltalls vom Anderen!

Gast: gepoppter
25.11.2009 18:02
0

Daß der menschliche Auswurf hauptverantwortlich

für die Klimaänderung ist, das wollen uns die Rabulisten verklickern. Der Dreck den wir über die Natur schütten und blasen ist die Hauptursache, den wir schnell reduzieren sollten, damit die Luft wieder besser wird. Das Co2 ist ein Korrekturparameter der Erde. Nur verstehen wir ihn nicht richtig.

ayle
25.11.2009 15:14
4

beweis

Im Ordovizium setzte sich der weltweite Meeresspiegelanstieg, nach Regression zu Beginn, weiter fort. Manche Autoren sehen im Oberordovizium die Zeit weltweit höchsten Meeresspiegels im gesamten Phanerozoikum. Am Ende steht eine Regression, bedingt durch südpolare kontinentale Vereisung ("Sahara-Eiszeit"), eine der drei großen phanerozoischen Vereisungen. Im Ganzen gesehen fällt das Ordovizium aber in eine ausgeprägte Greenhouse-Ära, bedingt durch eine noch recht intensive CO2-Entgasung bei der Produktion ozeanischer Kruste, wobei die Temperaturen gegenüber dem Kambrium später im Ordovizium allerdings auf heutiges Niveau absanken.
Der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre lag ungefähr in der gleichen Größenordnung wie heute, der CO2-Gehalt sank gegenüber dem Kambrium, lag aber noch etwa beim 15fachen des heutigen Wertes.

quelle: http://www.geophysik.uni-kiel.de/~sabine/DieErde/Erdgeschichte/ordovizium.html

der co2 gehalt 15 mal so hoch wie heute und trotzdem eine der kältesten eiszeiten der erdgeschichte? na, was sagt ihr nun ihr weichbirnen??

Antworten Gast: laelia
07.12.2009 14:19
0

Re: beweis

lieber argus,
ist es nicht alles eine frage des zeitlichen blickwinkels?
das ordovizium dauerte um die 40 millionen jahre mit 4200 ppm CO2. Sind die CO2-Werte der hiesigen klimaerwärmung vielleicht viel schneller gestiegen (Battin et al. 2009: seit 1750 eine Erhöhung von 280 ppm auf 384 ppm), als es im ordovizium der fall war?

Antworten Gast: Argus
27.11.2009 23:06
0

Re: beweis

In der angegebenen Quelle wird das Ordovizium einer Treibhaus-Phase (Greenhouse) zugerechnet, was gut zum hohen CO2-Gehalt passt. Die Vereisung der damals direkt unter dem S-Pol liegenden Landmassen hat nicht wirklich was mit einer Eiszeit zu tun, die Antarktis ist derzeit auch vereist, wir haben aber keine Eiszeit.

Wenn man sich von der Fixierung auf das Ordovizium löst, dann kann man spätere Epochen finden, wo die Korrelationen "viel CO2 = Greenhouse" und "wenig CO2 = Icehouse" deutlicher zutage treten, ich denke deshalb, weil sich hier die Verteilung der Kontinente dem heutigen Zustand stärker annähert.

Und noch eine kleine Bemerkung: im Ordovizium waren die Landflächen noch unbelebte Wüsten, richtige Wälder gab es erst rund 100 Millionen Jahre später.

Antworten Antworten ayle
28.11.2009 15:47
0

Re: Re: beweis

wir leben sehr wohl in einer eiszeit, da eiszeit als eine zeit definiert wird, in der mindestens ein pol mit eis bedeckt ist, so check your premises.

fixierung vom ordovizium lösen? ach das hätten's wohl gern, denn diese zeit passt halt nicht in das klimahysteriker schema.

wikipedia: Zu Beginn des Ordoviziums war es in Nähe des Äquators wahrscheinlich sehr warm. Auch aus den Gebieten des damaligen Südpols sind keine Vereisungen bekannt. Am Ende des Ordoviziums (Hirnantium-Stufe) kam es jedoch zu einer der größten Vereisungen innerhalb des gesamten Äonothems des Phanerozoikums. Diese Vereisung betraf einen großen Teil der Südhalbkugel und könnte mit ein Auslöser für das Massenaussterben im Oberordovizium gewesen sein.

weiters sollten sie mal nachdenken. es gab zeiten auf der erde, da war der co2 gehalt 15mal so hoch wie heute und trotzdem war die erde nie ein glutofen!! sagen sie mir ein beispiel in der erdgeschichte, in dem wir wegen zu hoher temperaturen nicht überlebt hätten.

weiters wikipedia: Die CO2-Konzentration in den letzten 10.000 Jahren blieb relativ konstant bei 280 ppm. Die Bilanz des Kohlenstoffdioxidkreislaufes war somit in dieser Zeit weitgehend ausgeglichen.

komisch, konstanter co2 gehalt und trotzdem schwankte die temperatur immer wieder so stark.... mhmmm

Antworten Gast: gepoppter
25.11.2009 18:07
0

Re: beweis

Zur Wiederholung:

Was sagen wir Dir nur?
Wir bleiben stur.
Warum?
Weil wir sind dumm.

Antworten Gast: gepoppter
25.11.2009 18:04
0

Re: beweis

Was sagen wir Dir nur?
Wir bleiben stur.
Warum?
Weil wir sind dumm.

Antworten Gast: Karl
25.11.2009 15:22
0

Re: beweis

Liest du eigentlich auch die Artikel, die du postest?

"Im Ordovizium setzte sich der weltweite Meeresspiegelanstieg, nach Regression zu Beginn, weiter fort. Manche Autoren sehen im Oberordovizium die Zeit weltweit höchsten Meeresspiegels im gesamten Phanerozoikum."

"Möglicherweise hat die längerandauernde Position des Südpols über einer großen Kontinentalmasse hierzu beigetragen (auf Kontinenten können sich Eisschilde schneller aufbauen)..."

Und du weisst schon, dass der Zeithorizont, in dem die Aussagen hier passieren in Millionen Jahren gerechnet wird?

Antworten Antworten ayle
25.11.2009 18:07
1

Re: Re: beweis

ihrer und der klimahysteriker dämlichen theorie nach, würden wir in einem glutofen sitzen, wenn das co2 zehnmal so hoch ist. das war aber schon so, war aber eiszeit.

das lässt nur einen schluss zu: das co2 hat nichts mit der erdtemperatur zu tun.

aber was in der retardierten welt der apologeten nicht sein darf, darf ebn nicht sein, hauptsache sie spielen priester und zocken uns ab.

Antworten Antworten Antworten Gast: Karl
25.11.2009 20:13
0

Re: Re: Re: beweis

Mach mal deine Matura nach und lern rechnen.

Antworten Antworten Antworten Antworten ayle
26.11.2009 14:15
1

Re: Re: Re: Re: beweis

gut dann rechnen wir mal:
5 mal 10 hoch 15 sind nach adam riese 5 billiarden. das heißt die atmosphäre hat 5 billiarden tonnen.

co2 gehalt: 0,04 ca. (runden wir der einfachheit halber auf) 10% von 5 billiarden sind 500 billionen, 1% sind 50 billionen, 0,1% sind 5 billionen und 0,01% sind 500 Milliarden das ganze mal 4 sind 2 billionen tonnen co2 in der atmosphäre (wobei wir als maßstab nur ein jahr nehmen, weil die natur ebenfalls ständig co2 in die atmosphäre bläst und zwar weit mehr als wir).

so, laut wiki stößt der mensch 36 Milliarden tonnen co2 pro jahr aus.

36 milliarden t sind von 2 billionen tonnen ca. 2%.

gut, dann stimmt die zahl 0,015% nicht, die kernaussage, dass der menschliche anteil verschwindend gering ist, bleibt bestehen.

sie sehen aber, 2% des co2 sind von uns.

das heißt, würden wir sämtliche co2 ausstöße eliminieren, gäbe es 2% weniger co2 in der atmosphäre; und sie glauben wirklich, dass diese 2% weniger oder mehr das klima verändern? wo es doch schonmal auf der erde eine konzentration von 20 billionen tonnen co2 gab und zu dieser zeit (als diese 20 billionen tonnen in der atmosphäre waren) eine eiszeit herrschte.

mehr kann man sich der lächerlichkeit nicht mehr preisgeben.


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Karl
26.11.2009 14:30
0

Re: Re: Re: Re: Re: beweis

1. zwischen 2% und 0.015% liegt ja nur der Faktor 133.
2. Huch, wo kommt denn bei deinen 32 Mrd t auf einmal das "pro Jahr" her?
2.1 Und nach einem Jahr wird in einem ploetzlichen Burst das gesamte CO2 vom vorigen Jahr rausgewaschen?

Und du wirfst anderen Betrug etc... vor?

Ich fasse zusammen: Du machst eine Aussage, die auf einer vollkommen falschen Zahl beruht. Nachdem du mich mehrfach durchaus klagswuerdig beleidigst, erkennst du einen Fehler, fuegst ein "pro Jahr" hinzu und behauptest, dass der Mensch zu 2% schuld ist (das "pro Jahr" kuerzt du irgendwo raus), zusaetzlich mit der Aussage, dass ein Faktor von 1.3*10^2 jetzt nicht wirklich ins Gewicht faellt.

"gäbe es 2% weniger co2 in der atmosphäre" Und wieder verschwindet das "pro Jahr" in der Trickkiste.

"mehr kann man sich der lächerlichkeit nicht mehr preisgeben."

Meine Meinung.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten ayle
27.11.2009 02:06
0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: beweis

dass auch die natur jährlich co2 in die atmosphäre bläst und das weitaus mehr als die menschen, ist ihnen wohl entgangen.

haben sie eigentlich noch ein argument für ihren standpunkt oder beschränken sie sich mangels argumenten darauf, mir meine nichtrecherche, die trotzdem zu keinem beträchtlich anderen ergebnis kommt (2% sind ebenfalls kein einfluss) vorzuwerfen?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Karl
27.11.2009 04:01
0

Glaubst du noch den Dreck, den du schreibst?

Blaest die Natur 1,8 * 10^12t CO2 pro Jahr in die Luft?

Ende, werde mir aber den Thread aufbehalten als prototypisch fuer solche Diskussionen.

Antworten Antworten Gerald
25.11.2009 16:03
0

Re: Re: beweis

Es geht hier um das CO2 nicht um den Meeresspiegel (dass der abnimmt, wenn große Wassermassen als Festlandeis gebunden werden, ist wohl jedem klar). 15 facher CO2 Gehalt der Atmosphäre und trotzdem teilweise drastisch kälter wie heute. Wie erklären Sie das.

Hier kann man sich auf der Website auch die CO2-Gehälter der Luft von damals (vermutlich aus Eisbohrungen) ansehen im Vergleich zum heutigen CO2-Gehalt (Achtung das ist die rot strichlierte Linie gaaaaanz unten, ist leicht zu übersehen)

http://www.geophysik.uni-kiel.de/~sabine/DieErde/Erdgeschichte/klima-phanero.html#Sandberg

Antworten Antworten Antworten Gast: Karl
25.11.2009 16:28
0

Re: Re: Re: beweis

Wie es DER ARTIKEL erklaert: Die Lage der Kontinente. Haetten wir keine Antarktis, waere es um einiges waermer. Waere der Nordpol auf von einer Landmasse bedeckt, haetten wir wohl nur einen kleinen Streifen um den Aequator, der bewohnbar waere.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gerald
25.11.2009 16:51
0

Re: Re: Re: Re: beweis

"Möglicherweise hat die längerandauernde Position des Südpols über einer großen Kontinentalmasse hierzu beigetragen (auf Kontinenten können sich Eisschilde schneller aufbauen), aber ausreichend scheint diese Erklärung noch nicht."

Was verstehen Sie an diesem Satz aus dem Artikel nicht? Insbesondere am ersten Wort und dem letzten Halbsatz.

Nur weil eine Landmasse an einen der Pole wandert, ändert sich übrigens an der Temperatur noch gar nichts. Es erleichtert nur eine schnelle Vereisung, dazu muss aber VORHER die Temperatur dort soweit absinken, dass es überhaupt vereisen kann. Wie sie der Karte des ersten Links entnehmen können, lag die riesige Landmasse Gondwanas auch quer über den Südpol, ohne dass die Erde bis auf den Äquator zugefroren ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Karl
25.11.2009 19:26
0

Re: Re: Re: Re: Re: beweis

Moeglicherweise heisst nicht "Es war ganz bestimmt ganz anders", sondern einfach, man hatte damals keine Videokamera dabei und kann fuer die Kontinentaldrift auch nicht 100% garantieren.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
26.11.2009 15:48
0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: beweis

Aber daß die Temperatur um 7 Grad C steigen wird, das können diese "Experten" schon garantieren!!!

In der Vergangenheit hatten sie zwar nie Recht gehabt,dafür ist ihre Horrorvision die reine Wahrheit!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Karl
26.11.2009 18:57
0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: beweis

Welcher Wissenschaftler garantiert was und wo?

vielleicht solltest du mehr Rufzeichen hinzufuegen, dann wirds glaubwuerdiger

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
26.11.2009 20:55
0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: beweis

Übrigens, Leute mit Umgangsformen duzen Unbekannte nicht!

Und das Mokieren über Satzzeichen ist Ausdruck tiefgründigster Argumentation!!!!!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Karl
27.11.2009 10:50
0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: beweis

Uebrigens, das nicht eingehen auf berechtigte Fragen und das vermeintliche Ablenken auf Umgangsformen ist Ausdruck gar keiner Argumentation.

Bezueglich Du: http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette#Foren.2C_Usenet

Bezueglich Satzzeichen: Ein Rufzeichen reicht, ev. 3 ist ok, aber 5?????

Gast: Karl
25.11.2009 13:41
0

Datenfaelschung

Moechte hier nur mal darauf aufmerksam machen, dass z.B. ayle hier falsche Zahlen verbreitet. Nach "ayle" (dessen Umgangsformen zu wuenschen uebrig lassen) sind bisher INSGESAMT im Zuge der Industrialisierung 300 Millionen Tonnen CO2 vom Menschen in die Luft geblasen worden, das entspricht allerdings der Menge, die in Oesterreich ungefaehr innerhalb von 10 Jahren ausgestossen wird.

ayle
25.11.2009 13:34
0

artikel

allen nicht mehr selbständig denken könnenden sei dieser artikel an's herz gelegt, der auf beeindruckende, empirische art und weise den klimaschwindel zerlegt.

LESEN!!!

Antworten ayle
25.11.2009 13:35
0


 
12 3 4

Wissenskommentar

AnmeldenAnmelden