10.02.2010 00:34 | Meine Presse Merkliste0

CERN: Erste Protonenstrahlen kollidieren im LHC

24.11.2009 | 15:49 |   (DiePresse.com)

Zwar wird der Beschleuniger erst 2010 seine volle Leistung entfalten. Forscher hoffen aber schon jetzt auf "großartige" Entdeckungen. Der Neustart der größten Maschine der Welt verlief reibungslos.

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Wissenschaftler des europäischen Kernforschungszentrums CERN haben konnten kurz nach dem erfolgreichen Neustart des weltgrößten Teilchenbeschleunigers LHC bereits erste Kollisionen durchführen. Zwei Protonenstrahlen kreisten in der Maschine und wurden an allen vier Detektoren (ATLAS, CMS, ALICE und LHCb)  dazu gebracht, aufeinander zu treffen. "Es ist eine großartige Leistung, dass wir so viel in einer so kurzen Zeit erreicht haben, sagt CERN-Direktor Rolf Heuer in einer Aussendung. Bis verwertbare Ergebnisse da sind, wird es aber noch eine Weile dauern.

Volle Energie erst 2010

Noch treffen die Strahlen mit einer vergleichsweise niedrigen Energie aufeinander. Die volle Leistung von sieben Teraelektronenvolt (TeV) pro Strahl soll erst 2010 erreicht werden. Aber selbst bei der Hälfte dieser Maximalleistung könnten sich bereits großartige Entdeckungen manifestieren, erklärten die Forscher bei einer Pressekonferenz. Noch ist der LHC aber auch von dieser Energiemenge weit entfernt. Aktuell arbeitet er mit 450 Gigaelektronenvolt (GeV).

CERN: Teilchenbeschleuniger in Aktion

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Erst beim Zusammenstoß der schnellen Teilchen entstehen die Bedingungen, unter denen die Forscher auf neue Entdeckungen hoffen. Mit der rund drei Milliarden Euro teuren Anlage wollen die Physiker dem Urknall so nahe kommen wie nie zuvor und fundamentale Rätsel der Natur lösen. Unter anderem wollen sie das Higgs-Teilchen finden, das bisher nur theoretisch exisitert und ein essenzieller Bestandteil des Standardmodells der Physik ist. "Wir haben schon jetzt ein sehr hohes Entdeckungspotenzial", sagte die CERN-Expertin Fabiola Gianotti. "Wir werden wahrscheinlich schon im nächsten Jahr etwas Großartiges entdecken."

Ein Jahr Reparaturpause

Der "Large Hadron Collider" (LHC) war am 10. September 2008 mit einem Bilderbuchstart in Betrieb gegangen, neun Tage später jedoch legte eine schwere Panne im Kühlsystem den unterirdischen Beschleuniger lahm. Zur offiziellen Eröffnung im Oktober vergangenen Jahres war die Anlage abgeschaltet. Die Reparaturarbeiten dauerten länger als zunächst erwartet. Erst nach mehr als einem Jahr wurde die Maschine nun wieder in Betrieb genommen.

(Ag./db)

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10 Kommentare
DerÄtzer
28.11.2009 12:01
0 0

Das Entdeckungspotential hindert korrupte Beamte an nichts!

Diese Tatsache sollte bei Koalitionen mit Grokonellen bedacht sein. higgs.

Wer sicheren Schutz unter einer Filzdecke findet, higgs, ist doch nicht korrupt - nur klüger als die ehrlichen Scheixerln.

hugs, higgs.

Wie will einer auf Korruption draufkommen, wenn die Bandion-Ortner hat regeln lassen, nur wer kompetent ist, kann korrupt sein.

higggs.

Da hast es!

0 0

zahlt die Versicherung

wenn Protonen kollidieren?

Gibt es in Genf Fachbetriebe die verbeulte Protonen reparieren?

Merlin
26.11.2009 13:48
0 0

Überholt

Die 7 Teraelektronenvolt von CERN sind nichts gegen die Hochenergieteilchen die täglich aus dem All zu uns gelangen. Deswegen sind auch jene, viel aktuelleren Projekte, die diese Teilchen aus dem All auffangen und deren Kollisionen mit Materie untersuchen wollen, CERN haushoch an Entdeckungspotential überlegen. CERN ist ein veralteter Ansatz und gehört schnellstmöglich eingemottet.

Antworten Gast: markus trullus
26.11.2009 23:37
0 0

Re: Überholt

na ja, sie haben, was die Energie betrifft, schon recht. Nur: im Weltall ists der Zufall, und bei Cern definierte Bedingungen. Also mal schon ein gewisser, nicht unerheblicher Unterschied, was das Einmotten wohl überflüssig machen dürfte...

Gast: as
26.11.2009 11:18
0 3

"Großartige Entdeckungen"

mir fallt nix neues zu diesem thema ein, also wiederhole ich mich einfach:

Ohne sich auf eine "umfassendere" Theorie geeinigt zu haben, schreitet man nun zur Tat. Vielleicht werden „die DingsBums diskumbobulieren und dabei die Dinkledorks zum Ka-Boom zwingen, bis die Williwonks die Jabberwookies zerreissen“, vielleicht auch "nur" mini black holes entstehen, welche lt. CERN und Hawkings gleich "verdampfen".

Erstaunlich nur, dass ein Physiker bereits ein Patent zu einem "Relikt-Reaktor" angemeldet hat (von der Möglichkeit stabiler schwarzer Löcher ausgehend), in welchen man Atommüll oben hineinkippt, und unten kommt dann Energie heraus.
googel: "Relikt-Reaktor Patent"

...eine "großartige Entdeckung", nicht ? !

Als Steuerzahler hätte ich das Geld lieber in der Bewusstseinsforschung investiert gesehen ! Als das es in einem derart dubiosen Versuch angelegt wird, wer braucht schon "artificial black holes", "Strangelets" od. gar eine "Bosenova" und ähnliche üble Scherze ?!

STOP CERN !

Gast: Das oberste Wesen
25.11.2009 16:08
0 0

Wieso hängen die Bilder schief?

Der grosse Beschleuniger wird wahrscheinlich Schäden unbekannten Ausmasses in unserer sogenannten Realität anrichten. Diese ist in Wirklichkeit, wenn man den neuesten Ergebnissen von GEO 600 in Hannover glaubt, nur eine Simulation, ähnlich dem Holodeck im Raumschiff Enterprise. Nur sehr viel komplexer. So können die Fachidioten vom CERN, vielleicht den nächsten Urknall verursachen oder sie haben versehentlich eine Novabombe gebaut, aber Gott wird ihnen den Stinkefinger zeigen. Ich lasse mich überraschen, wie uns die alte Schöpfung an der Nase herumführt. Man sieht sich auf der anderen Seite. ^^

Antworten Gast: lhc
26.11.2009 09:05
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Re: Wieso hängen die Bilder schief?

zuviel LSD heute?

Antworten Antworten Gast: Das oberste Wesen
26.11.2009 13:03
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Wieso hängen die Bilder schief?

Sie und Michael kommen also vom lhc. Für Wissenschaftler sind das reichlich unqualifizierte Aussagen.
Ich bin ihnen wohl zu nahe an der Wahrheit dran? Warum äussern sie sich nicht zu den GEO 600 Ergebnissen?
Aber die Schweiz darf sich freuen, denn bald gibt es dunkle Materie bei ihnen. Und andere Theorien können ebenfalls überprüft werden. Wie der Hilbert Space, der uns die Rückkehr von Monstern und Superwaffen verspricht. Auf dieser Theorie basieren übrigens viele Horror und Science Fiction Geschichten. Ich hoffe, der Urknall findet in ihrem einatomigen Denkzentrum statt. Durch die Expansion besässen sie dann bald das grösste Gehirn der Welt. Nicht wahr ;)

Antworten Antworten Antworten Gast: lhc
27.11.2009 10:34
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Re: Wieso hängen die Bilder schief?

Es gibt keine welterschütternden GEO600 Ergebnisse, nur die persönliche Hypothese eines dort arbeitenden Wissenschafters. Abgesehen davon war die Messung des holographic noise von Hogen offenbar grundlegend fehlerhaft, nachzulesen unter Phys. Rev. D 79, 087503 (2009)

Antworten Gast: Michael
26.11.2009 08:04
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Re: Wieso hängen die Bilder schief?

An "Das oberste Wesen":
Mein Gott, was manche Menschen doch für einen Müll ablassen können. Allein der Gastname lässt ja bereits tief blicken. Für soviel Dummheit fehlen einem einfach die Worte. Wahrscheinlich ein Mensch, der im Leben nicht klar kommt.