Wenn Amors Pfeil mehrmals trifft

Wie nähert man sich dem Tabuthema offene Beziehungen? Man sieht nach, was Medien darüber schreiben. Und die nennen die Liebe weit öfter als Grund als den Sex.

Polyamoröse Beziehungen waren lange kein öffentliches Thema und sind auch in der Forschung noch kaum ergründet.
Schließen
Polyamoröse Beziehungen waren lange kein öffentliches Thema und sind auch in der Forschung noch kaum ergründet.
Polyamoröse Beziehungen waren lange kein öffentliches Thema und sind auch in der Forschung noch kaum ergründet. – (c) Ossmann

„Ich liebe dich und sie. Und du liebst sie und ihn.“ So titelte der „Schweizer Tagesanzeiger“ am 23. Jänner 2007 einen Artikel über Polyamorie, eine Beziehungsform, bei der Menschen nicht nur einen, sondern mehrere Partner lieben und alle Beteiligten davon wissen. „Das war der erste Medienbeitrag im deutschsprachigen Raum zum Thema“, sagt Stefan Ossmann vom Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Uni Wien. Der Kommunikationswissenschaftler hat in einem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt erstmals die Darstellung in den österreichischen, deutschen und Schweizer Printmedien untersucht.

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 595 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.09.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen