Wenn das Smartphone die Geldbörse ersetzt

Digital. Oberösterreichische Forscher haben sichere und benutzerfreundliche IT-Lösungen entwickelt, die das tägliche Leben erleichtern sollen. Statt wiederholt ein Passwort zu fordern, könnten mobile Geräte ihre Nutzer am Gang erkennen.

Handy statt Geldtasche? Digitale Lösungen setzen sich nur durch, wenn der Nutzer sie auch akzeptiert.
Schließen
Handy statt Geldtasche? Digitale Lösungen setzen sich nur durch, wenn der Nutzer sie auch akzeptiert.
Handy statt Geldtasche? Digitale Lösungen setzen sich nur durch, wenn der Nutzer sie auch akzeptiert. – (c) imago/Ralph Peters (Ralph Peters)

Eine Fahrzeugkontrolle könnte künftig etwas anders ablaufen als bisher. Anstatt die Geldtasche zu zücken und den rosa Schein – oder die Scheckkarte – herauszuziehen, könnte ein Fahrer sein Smartphone aus dem Fenster halten. Die Daten gingen dann drahtlos an den Polizisten. Und der würde dann auf seinem Gerät sehen, ob die Lenkerberechtigung gültig und nicht abgelaufen oder gefälscht ist. Der rechtliche Rahmen für dieses Szenario fehlt zwar derzeit in Österreich, eine heimische Forschergruppe hat aber bereits die technologische Basis geschaffen, dass es funktionieren könnte. Jedenfalls ist der Prototyp dafür eines der Ergebnisse aus fünfjähriger Forschungsarbeit am Josef-Ressel-(JR)-Zentrum für User-Friendly Secure Mobile Environments, kurz u'smile, an der FH Hagenberg, das mit Ende September ausläuft.

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 623 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.09.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen