Kunstgeschichte: Hochkonjunktur und Niedergang im Tischlerhandwerk

Im Barock war gediegenes und aufwendiges Mobiliar gefragt. Unter Maria Theresia kam es zu einer sparsamen Hofhaltung.

Barocke Tischlerkunst: Chorgestühl in der St. Pöltner Dom- und Pfarrkirche.
Schließen
Barocke Tischlerkunst: Chorgestühl in der St. Pöltner Dom- und Pfarrkirche.
Barocke Tischlerkunst: Chorgestühl in der St. Pöltner Dom- und Pfarrkirche. – (c) imago/blickwinkel

Es geht um die Sensibilität für ein Stück unseres kulturellen Erbes, um einen Bereich des Barock, genauer: um die in dieser Epoche gefertigten Möbel. Der Kunsthistoriker Michael Bohr kann aus den vergangenen Jahrzehnten – und vereinzelt selbst noch in diesen Tagen – Fälle nennen, bei denen Kirchen ihr barockes Mobiliar entsorgt haben. „Weil die Kirchenleute oft gar nicht wissen, was für einen Schatz sie da haben“, so Bohr.

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 622 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.11.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen