Menschenhirn in Mäuseschädel

In mindestens zwei US-Labors werden Nagetiere gehalten, in deren Gehirne Minigehirne von Menschen eingepflanzt wurden. Eine Debatte darüber gab es nicht.

Eine Ratte in der Hand eines Menschen ist nichts Besonderes. Was aber ist es, wenn ein Teil eines Menschen im Schädel der Ratte sitzt?
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Eine Ratte in der Hand eines Menschen ist nichts Besonderes. Was aber ist es, wenn ein Teil eines Menschen im Schädel der Ratte sitzt?
Eine Ratte in der Hand eines Menschen ist nichts Besonderes. Was aber ist es, wenn ein Teil eines Menschen im Schädel der Ratte sitzt? – (c) REUTERS

Was geht wohl in Lebewesen vor sich, die Gehirne anderer Lebewesen in sich haben? So etwas gab es in der Fantasie der Antike – Chimären wie den Sphinx –, so etwas gab es als Gänsehautmacher der Neuzeit – nächstes Jahr wird die Ausgeburt des Dr. Frankenstein 200 Jahre alt, sie wurde 1818 zunächst anonym publiziert –, so etwas gibt es heute in der Realität: In mindestens zwei Labors werden Mäuse und Ratten gehalten, in deren Gehirne Minigehirne von Menschen implantiert wurden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.11.2017)

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