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Menschwerdung: Die Vorfahren des modernen Menschen


(c) EPA (UWE ZUCCHI)
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Wie ist der Mensch entstanden? Menschen und Affen haben gemeinsame Vorfahren, darin sind sich Forscher weitgehend einig (abgesehen natürlich von einigen religiös motivierten Wissenschaftlern). Obwohl immer mehr Fossilien aus der Frühzeit gefunden werden, herrscht keine Klarheit darüber, von welcher Art der heutige Mensch in direkter Linie abstammt, und welche eine Sackgasse der Evolution war.

Aufgrund der beschränkten Haltbarkeit von DNA können die Verwandtschaftsbeziehungen nicht genetisch festgestellt werden, weshalb jede Einteilung auf den anatomischen Eigenschaften gefundener Fossilien basiert.

Im Folgenden ein Auszug aus dem (möglichen) "Stammbaum des Menschen".

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62 Kommentare
 
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Gast: 13 unt liebt die wissenschaft
13.12.2011 17:19
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wieso mussen wir alles wissen

sie haben sowas von recht ich finde auch das wir sagen das Gott die welt geshaffen hat weil wir keine ahnung haben
unt vielleicht ist es recht so das wir nichts wissen von einige sachen unt war es urgendwie vom schicksal bestimt

Qualtinger
17.08.2011 11:26
0 0

Es liegt ab Wissen und nicht am Glauben!

Leider glauben wir allesamt etwas zu wissen!

parapente
17.08.2011 09:21
1 0

Und was war vor dem Urknall?


Antworten Gast: Analyst 829
17.08.2011 09:39
1 0

Re: Und was war vor dem Urknall?

Zeit ist nur eine Täuschung! Es gibt in Wahrheit gar keine Zeit. Auch Raum ist nur eine Täuschung. Es gibt in Wahrheit gar keinen Raum.
Alles ist einfach eine Darstellung von Null.

Hier die Anleitung zum experimentellen Beweis, dass es weder Raum noch Zeit tatsächlich gibt.

Fragen sie sich, (scheinbare) Freunde, Bekannte u. s. w. ob sie von sich selbst davonlaufen können. Vermutlich werden die meisten gleich sagen, dass sie dies nicht können, einige werden behaupten sie können es, die bitten sie eben das vorzuführen und keiner kann vorführen, wie er von sich selbst wegrennt.

Nun sind Menschen eben Körper im physikalischen Sinn und wenn man bei Körpern, deren Syntax wir verstehen merkt, dass sie sich nicht von sich selbst wegbewegen können (nicht von sich selbst weglaufen können) so kann man davon ausgehen, dass es bei Körpern deren Syntax wir nicht verstehen genauso ist, weil ja die Syntax an sich keinen Einfluss auf das Experiment hat.

Wenn sich aber kein Körper von sich selbst wegbewegen kann, dann folgt daraus, dass alle Körper noch im Ursprung sein müssen und folglich Bewegung nur eine Täuschung sein kann!

Zeit wiederum wird aus Bewegung abgeleitet (z. B. Runde der Erde um die Sonne ist ein Jahr, Schwingungen von Quarzen u. s. w.) und wenn Bewegung Täuschung ist, ist Zeit auch nur Täuschung. Es gibt folglich Zeit nicht wirklich und folglich auch kein vor dem Urknall, den es so auch nicht gab. Alles ist immer in sich selbst in Nullwertigkeit kopiert.

Gast: Grummelbart2
17.08.2011 08:40
2 0

Was mir sauer aufstösst...

...ist, dass die Evolutiomstheorie ständig "bewiesen" werden muss - zum "Glück" für die Kreationisten ist sie aber eben eine Theorie, an der nach wie vor geforscht wird.

Was mich vielmehr interessieren würde - wieso müssen die Kreationisten ihre abehauptungen nie beweisen? "Die Welt ist so komplex, da muss Gott seine Hand im Spiel gehabt haben!" ist kein Beweis, sondern nur ein Eingeständnis, dass man keine Ahnung hat, wie sie tatsächlich zustande gekommen ist. Und vor allem die Schlussfolgerung, dass dahinter ein Gott steht (und nicht etwa eine Gruppe interessierter Außerirdischer), sondern DER christliche Gott. Warum nicht der Gott der Muslime? Wie kann man aus der "Schöpfung" herauslesen, dass die eigene Religion die "Richtige" ist?

Selbst wenn die reine Existenz der Welt ejn Gottesbeweis wäre - was es nicht ist - wäre noch keine Religion bestätigt. Vielmehr müsste man die Rligionen komplett überdenken - "Ah, es gibt diesen allmächtigen Gott, verstehst du? Zuerst hat er die Welt erschaffen - mit allem Drum und Dran, Blinddärmen und Cholera. Und dann hat er einigen Typen in der Wüste vorgschrieben, wie sie ihr Leben zu leben haben, und zwar für alle Zeit. Nicht allen, nein, nur n paar. Ah ja, und Wunder gibts seit 2000 Jahren auch nicht mehr, obwohl sie damals quasi täglich passiert sind!"

Kreationisten, wo sind eure Beweise? Wo ist das Copyright von Gott in der DNA? Oder zumindest seine Unterschrift? Und nein, die Bibel ist kein Beweis.

Antworten SIMO
17.08.2011 21:14
0 0

Re: Was mir sauer aufstösst...


... nein, die Bibel ist kein Beweismittel.

Sie ist auch kein naturwissenschaftliches Werk.

Beweisen, dass es Gott und Schöpfung gibt, kann man wohl nicht. Es ist eine Glaubenssache.

Genauso aber ist auch die Behauptung, rein zufällige Vorgänge hätten zur Vielfalt der Arten, der Komplexität der Lebewesen, der Farben, der Schönheit, der Freude, der Liebe und überhaupt zur Fähigkeit, etwas zu denken, zu glauben oder zu erforschen, geführt, ist ebenso nicht beweisbar. Auch nicht, in welcher Weise es Sprünge oder Übergange von Art zu Art gab. Evolution ist Theorie.

Nicht einmal intelligente Lebewesen (Menschen) konnten unter Laborbedingungen bislang irgendetwas schaffen, was Leben ist.

Nun, es bleibt eine Glaubenssache.

Wenn ich mir dann ansehe, welche Menschen diesen von Ihnen hinterfragten Gott Israels, Jakobs und der Christen ablehnten oder es gar verboten haben, an Ihn zu glauben (Hitler, Stalin, Mao, Bin Laden, Mengele, usw.usf.), dann frage ich mich, wie diese Welt aussehen wird, wenn man es wieder verbieten wird. Das letzte Jahrhundert ist mit Leichen der ungläubigen Mörder gepflastert.

In Linz gab's jetzt die Direktive: in Schulen ist es verboten, zukünftig mit "Grüß Gott" zu grüssen. Manche wird's freuen.

Antworten Antworten Gast: Grummelbart2
17.08.2011 22:08
0 0

Re: Re: Was mir sauer aufstösst...

Ah ja. Und wie erklären sich dann die Fossilienfunde? Die zunehmende Komplexheit des Lebens?

Die Evolution kann man tagtäglich beobachten - Bakterien, die sich der Umgebung anpassen, Kaninchen, die aufgrund Mutationen gegenüber bestimmten Bakterien resistent sind und in Folge sich rasant verbreiten. Die via DNA leicht zu beweisenden Stammbäume diverser Tierfamilien.

Im Übrigen wurden bereits "künstliche" Bakterien hergestellt - siehe
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,696016,00.html

Übergänge zwischen den Arten sind dokumentiert bzw. relativ gut erforscht.

Und Liebe... so grausam es klingt, das ist eine bilogische Funktion. Oder wie erklären sie sich, dass Leute mit Hirnschäden unfähig sind, Liebe zu empfinden?

Im Übrigen: Was hat ein behauptetes Verbot von Grüß Gott mit der Evolution zu tun?

Und überhaupt: Wie kommen sie dazu, mich als Gottesleugner hinzustellen? "Medieval scholars distinguished among four levels of meaning of scriptural passages: (1) literal (2) allegorical (3) moral, and (4) mystical. While the literal meaning is naturally to be sought first, one should not insist upon it if so doing contradicts either other parts of scripture, observed reality, or logic. "

Oder glauben sie der Bibel auch, dass die Erde eine Scheibe ist? Wissenschaft hat nichts mit Unglauben bzw. Gott zu leugnen zu tun. Ich habe lediglich auf den Irrsinn hingewiesen, mit dem manche Leute wider jede Logik argumentieren.

Antworten Antworten Antworten SIMO
18.08.2011 09:19
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Re: Re: Re: Was mir sauer aufstösst...


... die Bakterien wurden unter Zuhilfenahme bereits bestehenden Lebens 'erzeugt'.
Nur aus Leben kommt Leben, das wissen Sie aber auch.

Ich bin immer über den unglaublichen Hochmut und die Einbildung der Menschen erstaunt, mit ihrer Behauptung, alles erklären zu können und alles zu wissen.

Wir wissen kaum etwas, und ihre Evolutionstheorie und die 'zufällige' Entstehung des Lebens aus einer Suppe ist ebenso wenig beweisbar, wie es die Schöpfung durch Gott ist.

Es ist eben eine Glaubenssache.

Nur behaupten Sie bitte nicht, Ihre Sache sei bewiesen. Das ist Irrsinn.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Grummelbart2
18.08.2011 19:47
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Re: Re: Re: Re: Was mir sauer aufstösst...

Ich habe nie gesagt, dass wir "alles verstehen". Ich habe auch nie behauptet, alles "zu wissen".

Aber Ihre Einstellung "wir wissen so wenig, es ist eh wurscht, alles Glaubenssache" - die Bestimmung des Menschen ist es, die Ignoranz zu überwinden. Dazu zählt, offen zu bleiben für neue Ideen und sich nicht von vermeintlicher Komplexität abschrecken zu lassen. Das ermöglichte uns Reisen zum Mond, das ermöglicht uns Fliegen, das ermöglicht uns das Internet.

Ist die Evolution perfekt bewiesen? Nein, sie ist - wie gesagt - eine Theorie. Aber eine Theorie, für die unzählige Indizien und Beweise sprechen - angefangen von der puren Existenz von Fossilien, ausgestorbenen Arten und der über die Millionen zunehmenden Komplexität der Lebensformen.

Was haben "Sie" zu bieten? "Die Welt is sooooo komplex". Das ist bullshit; wir würden noch auf Bäumen hocken, wenn alle Menschen diese Einstellung hätten.

Elektrotechnik versteh ich auch nicht, dennoch leugne ich nicht deren Existenz - oder streite ab, dass es Leute gibt, die sie erklären können.

Wissen wir heute alles? Nein. Wird es immer Dinge geben, die wir nicht zu 100% erklären können? Ja.

Ist das ein Grund, aufzuhören, Erkläungen zu suchen? Nein.

und selbst wenns Dinge gibt, die uns derzeit zu hoch sind - ich bin zuversichtlich, dass es in 10.000 oder 100.000 Jahren Menschen gibt, die die Fähigkeit haben, es zu begreifen.

Gast: cdfan
16.08.2011 22:32
0 0

Warum können manche Völker sich rasend schnell entwicklen, manche nicht?

Ist vielleicht dasd knowHow der uralten Hochkulturen irgendwo im Oberstübchen eingespeichert, oder zum. potentiell zum abruf bereit?

China war jahrhundertelang total isoliert, unter Mao vor 50 Jahren der Kulturrevolution unterworfen, wo die Bevlökerung einem Steinzeit-kkommunismus ausgeliefert war.
Und nun, in 20 Jahren der Aufstieg vom Nichts zur grössten Produktionsmacht der Welt.

Warum ist das in Sschwarzafrika, in Arabien oder Lateinamerika nicht möglich?

Warum unterscheidet sich heute der Iran, was die Volksintelligenz, das Vermögen, Produkte zu entwicklen, so stark von den arabsichen Ländern?
Warum sind Afro-afrikaner, überall wo sie leben, die unterste Schicht, und nicht fähig, eien höhere Kultur oder Zivilisation aufzubauen? (Haiti, Nordamerika, Afrika, Karibik, Brasilien, England)?

Gibt es so etwas wie eine einem gesamten Volk angehörigen kollektiven Bewusstsein?

Man kann ja fantasieren und sich wünschen was man will, aber die Realität ist deratt eindeutig, dass jedes Verschweigen udn Verdrehen (auch wenn von der Obrigkeit verordnet) nicht zielführend ist.

Warum wehren sich alle so gegen Zuwanderung aus AFrika, aus China, Russland oder OstEuropa nicht?

Wenn doch jeder gleich ist...

Die Kriminalitätsrate, Rate der Erwerbsfähigkeit in USA ist etwa enorm differnenziert je nach Rasse, und wird auch statistisch erfasst (whites, afro-american, asian, hispanics), und dort leben die Gruppen tlw. scheon seit 250 Jahren in einem Land zusammen...

Antworten Qualtinger
17.08.2011 08:33
0 0

Re: Warum können manche Völker sich rasend schnell entwicklen, manche nicht?

Ein Glück dass dieser excellente Fragenkatalog nict der political Correctnes zum Opfer gefallen ist!

Antworten Antworten Gast: @Qualtinger
17.08.2011 09:50
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Re: Re: Warum können manche Völker sich rasend schnell entwicklen, manche nicht?

wiegesagt, es ist ein Unterschied, fragen zu stellen, und Lösungsmöglichketien oder Problembewältigungsstrategien zu finden, als in PC zu erstarren, oder andererseits in Hass und Verachtung auszubrechen.
Die Gewährleistung der Menschenwürde ist oberstes Gebot, es giitb keine "besseren" oder "schlechteren" Menschen.
Aber es scheint irgendwas zu geben, was es gew. Communities möglich macht, sich zu organisieren, und effektive Gemeinwesen aufzubauen.
D<as mussmit Intelligenz im engerenSinne garnichts zu tun haben.

Aber es ist doch auffällig, und in USA sind die DIsparitäten evident (obwohl sie in den Medien verschwiegenwerden).

http://en.wikipedia.org/wiki/Race_and_crime_in_the_United_States#Current_crime_rate_statistics

http://www.colorofcrime.com/colorofcrime2005.pdf

Die Menschen leben in USA total getrennt, nur zw. whites und asians scheint es eine Näherung zu geben, aber hispanics und blacks und whites und blacks leben auf getrennten Welten dort...

Warum wrid in Hollywood und den Medien dies nicht transportiert, sondern ein total unrealistisches Weltbild herbeifantasiert?

DJ Tembo
16.08.2011 16:53
0 0

Ich kapier einfach nicht,

warum es die Leute nicht schaffen, Schöpfungsglauben und Evolution zusammenzubringen. Wenn Gott das Universum erschafft, warum sollte in diesem Universum nicht trotzdem eine Evolution stattfinden? Das ist doch nicht so schwer zu verstehen! Wo soll denn da ein Widerspruch sein?

Antworten Gast: tupa
17.08.2011 02:02
0 0

Das Problem ist die Seele

Schöpfung und Evolution wären an sich noch kein Widerspruch. Das Problem ist die Seele.

Nach abrahamistischer (also jüdischer, christlicher (alle Konfessionen) und moslemischer) Auffassung erhält jeder Mensch von Gott eine Seele verliehen ("eingehaucht"), und zwar persönlich und individuell, jeder für sich.

Diese Seele macht den Kern des Menschseins aus, der besonderen Eigenschaften, die den Menschen fundamental vom Tier unterscheiden. Sie ist auch unsterblich, lebt nach dem Tod des Körpers weiter und geht in eine überirdische "göttliche" Welt ein. Sie stellt die "Teilhabe an der Transzendenz" dar, eine Teilhabe an Gott selbst, an einer Wirklichkeit, die "nicht von dieser Welt" ist. Also nichts mit dem geschaffenen Universum zu tun hat.

Diese Seele ist ein Grunddogma aller drei abrahamistischen Religionen und aller ihrer Varianten.

Offensichtlich steht das in klarem Widerspruch zur wissenschaftlichen Erkenntnis, dass die Species Homo Sapiens sich durch Evolution (einen rein irdischen Vorgang) aus tierischen Vorfahren entwickelt hat. Dies lässt für eine "Seele" keiner Raum.

Durch die Erkenntnis der Evolution ist zwar noch nicht die Schöpfung (durch einen Gott) widerlegt, sehr wohl aber das Konzept "Seele". Die genannten Religionen sind wissenschaftlich widerlegt.

Naturgemäß sträuben sich ihre Vertreter dagegen, und versuchen, die Wissenschaft mit allerlei Argumenten zu diskreditieren.

Gast: Hubert Antion
16.08.2011 15:59
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Kaum kommte das Reizwort Evolution

vor, schalten sich sofort die Katholisten ein und posten wie wild dagegen. Peinlich.

Antworten Gast: Karli Sackbauer
16.08.2011 23:41
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Re: Kaum kommte das Reizwort Evolution

Warum muß man ein „Katholist“ sein um Zweifel an der Evolutionstheorie zu haben? Auf rein wissenschaftlicher (speziell mathematischer) Basis gibt es genug Gründe, daran zu zweifeln. Die DNA, in der die Eigenschaften der jeweiligen Lebensformen codiert ist, ist ein digitaler Code (A,T,G,C), genau wie ein Computerprogramm (0,1). Die menschliche DNA ist 3,2 Milliarden Elemente (A,T,G,C) lang, also ein extrem komplexes Programm, das angeblich durch zufällige, ungerichtete Mutationen und nachfolgender Selektion entstanden ist, wobei der Abstand zwischen 2 menschlichen Generationen in etwa 20 Jahre beträgt, die Evolution läuft also schon deswegen sehr langsam ab und Mutationen sind eigentlich ungewollte „Kopierfehler“, die zu 99,9% negativ sind. Wenn aber so ein komplexes Programm durch Mutation und Selektion entstehen kann, warum versucht man das gleiche Prinzip nicht bei Computerprogrammen, die ja viel simpler sind? Dabei könnte man bewusst in jeder Generation eine Mutation erzeugen und eine Million Generationen pro Sekunde wären kein Problem. Mit anschließender Selektion ließe sich so die beste Software erzeugen, ganz ohne Programmieraufwand. Daß das nicht geht, wird ihnen jeder Programmierer bestätigen, einfach weil die kombinatorische Komplexität viel zu hoch ist. Wenn das aber bei einfachen Softwareprogrammen mit einer Million gezielter Mutationen pro Sekunde nicht funktioniert, wieso soll das dann beim Menschen mit 20 Jahren zwischen den Generationen schon funktionieren?

Antworten Antworten Gast: tupa
17.08.2011 02:24
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Re: Re: Kaum kommte das Reizwort Evolution

> "Wenn aber so ein komplexes Programm durch Mutation und Selektion entstehen kann, warum versucht man das gleiche Prinzip nicht bei Computerprogrammen?"

Das tut man. Die Verfahren firmieren unter dem Sammelbegriff "Evolutionäre Algorithmen" und gehen bis zur digitalen Simulation ganzer "Artificial-Life"-Enviroments.

Mit großem Erfolg. Die Ergebnisse insb. von AL-Modellen sind oft höchst verblüffend.

Ein Problem sind heute noch die mangelnden Rechner-Leistungen. Trotz dieser Hürden gelten die evolutionären Prozesse "in silicio" heute schon als (ein weiterer) klarer Beweis für das Funktionieren von Evolution.

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Re: Re: Re: Kaum kommte das Reizwort Evolution

>Ein Problem sind heute noch die mangelnden Rechner-Leistungen. Trotz dieser Hürden gelten die evolutionären Prozesse "in silicio" heute schon als (ein weiterer) klarer Beweis für das Funktionieren von Evolution.<
Die mangelnde Rechnerleistung? Welche Rechenleistung hatte denn die natürliche Evolution? Wenn man obige 20 Jahre für eine menschliche Generation annimmt und (sehr konservativ) weiter annimmt, dass man im Computer 1 Million Generationen von Programmmutationen pro Sekunde erzeugen kann, kommt man auf einen Geschwindigkeitsvorteil von 1:6,3 * 10^14 zu Gunsten der Evolution im Computer. Damit kann man jetzt schon eine Evolution von 4 Milliarden Jahren (Erdalter) im Computer in 3 Minuten ablaufen lassen (gleiche Anzahl von erzeugten Generationen und das mit gezielten Mutationen). Und welche Programme entstehen dann dabei? Evolutionäre Algorithmen dienen im Wesentlichen der Optimierung von ein paar eingeschränkten Parametern (s. Wikipedia), ganze Computerprogramme können damit nicht erzeugt werden, weil das viel zu komplex wäre. Oder hat schon irgendwer auch nur einen simplen Druckertreiber mit einem evolutionären Algorithmus erzeugt? - Eben. Die Unfähigkeit der evolutionären Algorithmen, vollständige (selbst einfache) Computerprogramme zu erzeugen, ist damit ein (weiterer) klarer Beweis für das Scheitern der Evolutionstheorie an der Kombinatorischen Komplexität.

Antworten SIMO
16.08.2011 16:24
1 0

Re: Kaum kommte das Reizwort Evolution


Es ist vielmehr peinlich, finde ich, dass Ihnen Meinungsvielfalt marxistisch peinlich ist (Demokratie gilt nur für jene, welche Ihrer, einer Meinung sind), dass Ihre Gesinnungs-Genossen erfolgreich in vielen Ländern dieser Erde Glaube und Kirche verbieten, dass ungeborenes Leben weltweit ohne Skrupel vernichtet wird, dass Gier und Mord und Rechtsbruch bis in die höchsten politischen Klassen Norm geworden ist.

Da sind mir wohl die 10 Gebote Gottes und die Bergpredigt für ein gutes Zusammenleben lieber, als der nihilistische, hedonistische Neomarxismus, welchen Sie offensichtlich gar nicht peinlich finden.

Aber gut, geniessen Sie die Nachrichten mit den verhungernden Kindern Afrikas, das ist gelebter Darwinismus. Gleichzeitig vergessen Sie die Überweisung nach Griechenland nicht! Viel Vergnügen!

Antworten Antworten Gast: tupa
17.08.2011 02:48
1 0

10 Gebote

Fraglos sind die 10 Gebote eine recht gute Basis für das Zusammenleben. Das beweist aber noch nicht, dass sie von Gott stammen.

Eigentlich ist an den 10 Geboten nichts, was eine nichtmenschliche Autorenschaft nahe legen (oder gar erzwingen) würde. Sehr gut möglich, dass ein Mensch sie verfasst hat.

Gast: Hans im Glück
16.08.2011 13:51
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Ancient Aliens - auf YouTube

Hier kann man auch ein paar interessante Hypothesen mit bekommen.

Gast: apostel paulus
16.08.2011 13:38
1 0

jesses!

Also wenn es einen da Oben wirklich gibt, kann ich nur sagen:

Lieber Gott, lass Hirn regnen!

Gast: BÄRLIMANN
16.08.2011 13:05
1 0

EVOLUTION

Normalerweise wird in der Evolution durch Selektion die Art gesünder, überlebensfähiger und weiterentwickelt. Momentan sieht es so aus, dass die Evolutionshoppalas nicht eleminiert werden sonder sich alle in der Politik finden.
Noch kein Rückschritt aber zumindest ein Stillstand. ;-)

SIMO
16.08.2011 12:41
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Die Akte Genesis

"Glaubt denn ein einziger Wissenschaftler an die Schöpfung durch einen allmächtigen Gott?" Diese Frage stellte bei einem Vortrag bezüglich Evolution oder Schöpfung ein engagierter Besucher. Als Antwort darauf entstand von Dr. John Ashton das Buch "Die Akte Genesis" aus dem Schwengeler Verlag, das genau auf diese Frage eingeht. Fünfzig namhafte Wissenschafter aus den Fachgebieten Geographie, Geologie, Biologie, Biochemie, Chemie, Zoologie, Informationstechnologie, Kernphysik, Geophysik, u. a. haben sich mit der Kontroverse Evolution oder Schöpfung beschäftigt und ihre Antworten zu Papier gebracht. Die Zahl der schöpfungsgläubigen Wissenschaftler ist ständig im Zunehmen, da die Evolutionstheorie zunehmend von kritischen Stimmen hinterfragt und in Frage gestellt wird.
Explosion ? Chaos! Urknall ? Ordnung?

Normalerweise entsteht durch eine Explosion Chaos. Man denke nur an eine Explosion in einer alten Druckerei mit den Bleilettern aus dem Setzkasten. Die Lettern werden durch die Wucht der Explosion wild durcheinander gewürfelt, sie werden aber nicht wohlgeordnet 100 Seiten eines Buches ergeben. Für Ordnung muss jemand Ordnung schaffen. Soll beim Urknall in grauer Vorzeit nun ein geordnetes Ganzes entstanden sein? Dies ist sehr schwer nachzuvollziehen.

Antworten WM
16.08.2011 19:57
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Re: Die Akte Genesis

Wenn man die Sache von hinten anschaut, dann schaut es so aus, als ob alles geplant gewesen ist, so wie ein Weg vom Ziel zum Start gesehen eindeutig erscheint.
Die Wissenschaften sagen nicht, dass mit dem Urknall die "Ordnung" entstanden ist, sondern dass es ein Milliardenlanger Prozess war.

Das Bild der Explosion für den Urknall ist außerdem ein falsches Bild, da sie ja bereits eine Ordnung voraussetzen, die zerstört wird.

Antworten Gast: Leister Denker
16.08.2011 15:57
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Der Schwengeler Verlag ist ein "Fachverlag für christliche Medien"

und die "namhaften 50 Wissenschafter" sind durch die Bank der Kirche verpflichtet...-..

 
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