23.05.2013 13:09 Merkliste 0

Klima: Erwärmung wird nicht ganz so hoch wie befürchtet

24.11.2011 | 20:05 |   (DiePresse.com)

Justament der Kern aller Klimaprognosen ist ein wenig sicherer Schätzwert, der nun von Forschern nach unten revidiert wird. Für gewöhnlich wird versucht, die „Sensitivität" aus den letzten 150 Jahren zu erheben.

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Die nächste Weltklimakonferenz steht an, auch die Wissenschaftsjournale füllen sich wieder - mit Prognosen und Vorschlägen zum Abwenden des Unheils. Und mit einer Sensation: Die Temperaturen werden nicht ganz so stark steigen wie befürchtet. Nein, das ist noch nicht die Sensation, die steckt im Methodischen: Jede Prognose muss erstens abschätzen, wie stark sich etwa die Konzentrationen des Treibhausgases CO2 verändern werden. Und zweitens muss sie den Effekt auf die Temperaturen beziffern: Das läuft über die sogenannte „Klimasensitivität", sie ist das Maß dafür, wie viel wärmer es wird, wenn sich die CO2-Gehalte verdoppeln. In seinem letzten Bericht setzte der UNO-Klimabeirat IPCC diesen Wert mit drei Grad an (in einer Schwankungsbreite von zwei bis 4,5), andere Forscher gehen auf sechs, andere auf zehn, andere noch höher.

Ob irgendetwas davon auch die Realität trifft, ist eine andere Frage. Denn die „Klimasensitivität" ist kein Erfahrungswert - man kann die CO2-Verdopplung nirgends beobachten, sie ist ein Konstrukt -, sondern ein Schätzwert, und zwar auf einer schwachen Basis: Für gewöhnlich wird versucht, die „Sensitivität" aus den letzten 150 Jahren zu erheben, das ist für das Klima mit seinen vielen Rückkoppelungen extrem kurz. Deshalb hat Andreas Schmittner (Oregon State University) einen entlegeneren Zeitabschnitt genommen und die CO2-Gehalte und Temperaturen auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit rekonstruiert, vor 22.000 Jahren (Science, 24. 11.). Da waren die CO2-Gehalte geringer, und es war natürlich auch kälter, aber man hat (aus Klimazeugen) ableitbare Werte, keine geschätzten: Eine CO2-Verdoppelung bringt 2,3 Grad plus (in einer Schwankungsbreite von 1,7 bis 2,6). jl

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30 Kommentare
 
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Nach dem standard.at

von heute

wird Canada das teure Kioto-Protokoll aufkündigen und das wird gut so!

Hoffentlich folgt auch Österreich diesem Beispiel und würde massiv Steuergelder für die LÄCHERLICHE Kioto-Bürokratie einsparen?

Gast: gastschreiber
26.11.2011 21:10
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an alle mueslis

na dann dreh ich jetzt alle heizungen auf, hoere auf muell zu trennen, fahre nur noch mit dem auto und vergewaltige die erde, wo es nur geht. schliesslich will ich leben, und wenns sein muss auf kosten aller anderen, ich bin egoist und will nur meinen spass, ich pfeiff auf die erde und auf alle anderen, die spaeter mal die erde bevoelkern

Gast: Beno
26.11.2011 20:25
0 0

viele Meinungen

z.B. diese, damals war es so
http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/art17,767527

Gast: MönchMaier
26.11.2011 16:47
5 0

:-D

Also der Klimawandel eines Jahres ist doch seit eh und je höchst beachtlich! 35°C im Sommer, -20°C im Winter. Da lache ich doch über 2 oder 3 Grad zusätzlich und freue mich, dass dann viel weniger Energie verheizt werden muss.

Klar.

Hat ja sonst keine Konsequenzen, nicht? Wen interessieren schon Gletscher und Meeresspiegel - hauptsache weniger heizen und schön warm.

Re: Klar

Die Konsequenzen wären, wenn's etwas wärmer würde, gar nicht schlecht. Eine verlängerte Vegetationsperiode und zusätzliches Pflanzenwachstum durch CO2 wirken sich nur positiv aus.

Ist das so schwer zu verstehen?

Etwas wärmer bedeutet beispielsweise, dass sich die Makaria wieder in Europa ausbreiten kann.

http://en.wikipedia.org/wiki/Effects_of_global_warming

Das muss natürlich "Malaria" heißen


Re: Das muss natürlich "Malaria" heißen

Die Malaria war auch zu kälteren Zeiten immer in Europa. Die ist weg, weil sich die haygienischen Verhältnisse gebessert haben.

Malaria hat mit Hygiene nichts zu tun.

Dort wo Anopheles-Stechmücken sind, dort ist auch Malaria. Man könnte jetzt "sich nicht von Moskitos stechen lassen" als hygienische Maßnahme sehen, dann ja.

Fakt ist aber, dass Anopheles es gerne warm hat. Und wenn es wärmer wird, fühlt sich Anopheles auch bei uns wieder wohl.

Abgesehen davon: Mehr CO2 hilft auch den Pflanzen nicht unbedingt. Der limitierende Faktor sind nämlich Spurenelemente im Boden, nicht CO2. Und wenn sich das Klima entsprechend ändert, wird wohl auch Wasser zu einem limitierenden Faktor.

Ist es wirklich so schwierig, zu sehen, dass eine Änderung weit mehr Konsequenzen hat als "weniger heizen und mehr Pflanzen, also eh ganz nett"?

Der Klima-Wahn bricht

ja eh bald zusammen,denn es kommt eine neue Kleine oder Große Eiszeit!

Bitte warm anziehen und Bio-Öko-Heizmaterial noch billig einkaufen!

Durban wird ein Fiasko und das wird gut so.

Das lächerliche Kioto-Protokoll mit der Abzocke der Bevölkerung wird dort zu Grabe getragen,denn fast ALLE Staaten sind quasi pleite und können sich diese Klima-Hysterie-Bürokratie nicht mehr leisten.
Ihre Proponenten müssen sich eben um einen neuen Job bei der AMS bemühen,Mister Alfie!

Als Schneeschaufler der Stadt Wien z.B.!

0 4

Re: Der Klima-Wahn bricht

Aufs Schneeschaufeln muessen wir wohl noch etwas warten. Mal schaun was die ZAMG zum Wetter im November zu sagen hat:

"In Vorarlberg, ganz Tirol, im südlichen Salzburg und in Oberkärnten war das Temperaturmittel im November um durchschnittlich 2 °C, in höher gelegenen Tälern und Hochplateaus um bis zu 4 °C höher als das vieljährige Mittel. Auf den Bergen zeigte sich ein noch eindeutigeres Bild. Am Hahnenkamm (T, 1794 m) lag das Novembermittel bei 4,7 °C, das ist um +5,3 °C wärmer als das dortige Langzeitmittel. So warm war es hier in einem November zuletzt im Jahr 1938. "

Das ueberwiegt bei weitem die leicht kaelteren Gebiete. Der Niederschlag ist im November auch auf Rekord(niedrig)niveau.

Klimawandel? Gibts nicht, gell?

Re: Re: Der Klima-Wahn bricht

Alfie!

Haben Sie schon bemerkt,dass die lächerliche Klima-Konferenz in Durban die Öffentlichkeit nicht mehr interessiert?

Seit Kopenhagen,wo Klima-Aktivisten fast erfroren sind, über Cancun,das eigentlich nur ein gut bezahlter Bade-Urlaub der Treibhaus-Hysteriker(innen) des IPCC war,interessieren sich immer weniger Menschen für Eure Climategate-Klima-Märchen

und das ist gut so!

0 3

Re: Re: Re: Der Klima-Wahn bricht

Das ist tatsaechlich gut so. Oeffentliches Interesse ist fuer politische Entscheidungen naemlich wenig relevant und of auch gar nicht hilfreich.

Re: Re: Der Klima-Wahn bricht

Und in Rußland und Canada ist es jetzt schon grauslich kalt mit viel Schnee.

Und diese Länder sind viel größer als Österreich,Alfie!

0 4

Re: Re: Re: Der Klima-Wahn bricht

Ach und Schnee und Kaelte in Kanada und Russland ueberrascht Sie Ende November?

Aber nochmal zum Mitschreiben, die letzten 10 Jahre waren die heissesten in den Aufzeichnungen; 13 der letzten 15 Jahre waren laute WMO ebenfalls die heissesten in den Aufeichnungen:

"At present, 2011’s nominal value ranks as the equal 10th highest on record, and the 13 warmest years have all occurred in the 15 years between 1997 and 2011."

http://www.wmo.int/pages/mediacentre/press_releases/gcs_2011_en.html

Antworten Antworten Gast: Putin
28.11.2011 12:29
4 0

Re: Re: Der Klima-Wahn bricht

1.) niemand behauptet das sich das Klima nicht ändert, die Frage ist doch wie viel davon ist vom Menschen verursacht?

2.) Das Temeperqaturmittel eines Monats als Beweis für die Klimaänderung herzunehmen ist schon ein bissi kühn. Was machens denn wenn´s im Dezember oder Jänner saukalt wird?

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Re: Re: Re: Der Klima-Wahn bricht

1) Die Frage ist schon beantwortet und die Antwort lautet dass anthropogenes CO2 der Hauptfaktor fuer die momentane Erwaermung ist. (zB geht die Sonnenaktivitaet seit 1979 zurueck waehrend die Temperatur stark ansteigt).

2) Ja das ist mir bewusst. Allerdings sind ja auch die globalen, langfristigen Temperaturen weit ueber dem Durchschnitt.

Fishhof fantasiert allerdings von der neuen Eiszeit, und sowas in der heissesten Dekade seit Beginn der Aufzeichnungen zu behaupten ist noch viel kuehner.

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Interessant

Hoffentlich stimmt das, schoen waers. Allerdings sin die Autoren wesentlich vorsichtiger als der Herr JL uns das verkaufen will:

"The experiments collectively favor sensitivities between 1 and 3 K. However, we cannot exclude the possibility that the analysis is sensitive to uncertainties or statistical assumptions not considered here, and the underestimated land/sea contrast in the model [...]

Our uncertainty analysis is not complete and does not explicitly consider uncertainties in radiative forcing due to ice sheet extent or different vegetation distributions. Our limited model ensemble does not scan the full parameter range, neglecting, for example, possible variations in shortwave radiation due to clouds."

Was die Autoren mit Sicherheit ausschliessen koennen sind lediglich Sensitivitaeten ueber 6 Grad.

Eine weitere Ungenauigkeit ist dass Klimasensitivitaet nicht "fuer gewoehnlich aus den letzten 150 Jahren erhoben" wird. Schmittner et al. sind nicht die ersten die Interglacials studieren, das kann man selbst auf Wikipedia nachpruefen: http://en.wikipedia.org/wiki/Climate_sensitivity#Sample_calculation_using_ice-age_data

Gast: Burghard Schmanck
24.11.2011 22:24
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Nichts davon trifft die Realität

Gegen die ehernen Gesetze der Physik kann es keine Klimaerwärmung durch zusätzliches CO2 geben. Viele Leute wissen nicht, daß die CO2-Erwärmungshypothese längst als unzutreffend widerlegt ist und zwar global auf englisch von deutschen Physikern, s. http://www.schmanck.de/0707.1161v4.pdf
" target="_blank">http://www.schmanck.de/0707.1161v4.pdf

" target="_blank">http://www.schmanck.de/0707.1161v4.pdf
" target="_blank">http://www.schmanck.de/0707.1161v4.pdf


Genau das weiß auch die Kanzlerin und wagte nicht, dies zu bestreiten, wie BamS zu berichten weiß, s. http://www.schmanck.de/Statementco2.htm.
" target="_blank">http://www.schmanck.de/Statementco2.htm.

" target="_blank">www.schmanck.de/Statementco2.htm.

Wenn die Erde mehr Wärme abstrahlt, als sie von der Sonne empfängt, wird sie kälter. Wenn zusätzliches CO2 diese Strahlung aufnimmt und wieder abstrahlt, wird nichts insgesamt wärmer als vorher, eher kälter, weil zusätzlich Wärme ins All abgeführt wird.


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Re: Nichts davon trifft die Realität

Diese "Studie" ist Schrott, die wurde von echten Wissenschaftern in der Luft zerissen. Gerlich und Tscheuschner haben keine Ahnung von Klimawissenschaft und auch nicht von den einfachsten Gesetzen der Physik.

Hier koennen Sie ein bissl nachlesen: http://scienceofdoom.com/2010/04/05/on-the-miseducation-of-the-uninformed-by-gerlich-and-scheuschner-2009/

Laut Ihrem Argument wird einem kaelter wenn man sich zudeckt, das macht echt Sinn.

Aber das wissen Sie ja eh sicher, Sie sind ja nur so ein Abzocker von "Eike", der mit billigen Schmaehs "Buecher" an Gutglaeubige verkaufen will. 13 Euro fuer 62 Seiten "Klimaluegenhandbuch", haha! Ich hoffe Sie verdienen damit gut.

Antworten Antworten Gast: nestbeschmutzer
26.11.2011 10:42
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Re: Re: Nichts davon trifft die Realität

Und ihre Studie ist derselbe Schrott. 1:1 !

Re: Re: Nichts davon trifft die Realität

Wer sind echte Wissenschaftler,Alfie?

Greenpeacler?

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Re: Re: Re: Nichts davon trifft die Realität

Sie sind einer von den Gutglauebigen, die Eike Ihr Schundblatt abgekauft haben, oder?

Re: Re: Re: Re: Nichts davon trifft die Realität

Alfie in seinem Klima-Wahn

allein zuhause?

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Re: Re: Nichts davon trifft die Realität

Diese Diskussionen bringen nichts. Jede Seite führt ihre eigenen "Studien" ins Rennen und wertet die Studien der Gegenseite als Fälschungen oder schlichtweg Blödsinn ab.

Also ich glaube nicht daran, dass der Mensch einen wirklich signifikanten Einfluss auf die Klimaveränderung hat. Daher kann er diese Entwicklung auch unmöglich umkehren. Sie sind ja ein glühender Vertreter der "menschgemachten klimakatastrophe".

Es steht ihnen frei ihre Energie in den Kampf gegen CO2 zu investieren (Auto verkaufen, wos nur geht auf elektrischen Strom verzichten, ...). Ich für meinen teil werde einen Teufel tun und mich an die Klimareligions-gebote halten!

Da eine Änderung des Klimas so sicher kommt wie der nächste Sommer, wäre die Menschheit besser beraten ihre Resourcen darauf zu verwenden sich auf diesen Wandel vorzubereiten, anstatt einen sündhaft teuren Kampf gegen Windmühlen zu finanzieren.

 
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